Aspernbrücke

Luftaufnahme der Aspernbrücke

Die Aspernbrücke verbindet die Bezirke Innere Stadt und Leopoldstadt über den Donaukanal. Sie liegt in Nähe der Radetzkybrücke, wo der Wienfluss in den Donaukanal mündet.


Geschichte

1863 bis 1913

Die erste Aspernbrücke wurde ab April 1863 als Kettenbrücke durch die Ingenieure Johann Fillunger und Friedrich Schnirch als Verlängerung der neu errichteten Ringstraße in die Leopoldstadt errichtet. Benannt wurde sie am 14. Juli 1864 nach dem Schauplatz der siegreichen Schlacht österreichischer Truppen unter Erzherzog Karl gegen die Franzosen unter Napoleon Bonaparte. Eröffnet wurde die Aspernbrücke am 30. November 1864 durch Kaiser Franz Joseph I.

Da die Brücke mit ungefähr zehn Metern Breite bald für den Verkehr zu schwach war, wurde sie nach langer Diskussion 1913 abgerissen. Für die Fußgängerinnen und Fußgänger wurde südlich der Brücke ein provisorischer hölzerner Steg errichtet.

1913 bis 1945

Die architektonische Gestaltung der neuen Brücke oblag Max Hegele, die Bauleitung hatte das Wiener Stadtbauamt inne. Für den Verkehr geöffnet wurde die Aspernbrücke am 30. November 1919. Die letzten Arbeiten am Tragwerk wurden allerdings erst 1922 beendet.

1945 bis heute

Im April 1945 wurde die Brücke gesprengt. Im Juni 1945 errichteten russische Pioniere oberhalb der gesprengten Brücke eine Notbrücke. Zwischen 1949 und 1951 wurde die neue Aspernbrücke nach Plänen von Erich Franz Leischner von der Firma Waagner Biro errichtet.

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Wiener Brückenbau und Grundbau (Magistratsabteilung 29)
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