Bauarbeiten Zollamtssteg

Der Zollamtssteg über den Wienfluss

Der Zollamtssteg wird barrierefrei.

Grundlagen

Der Zollamtssteg ist eine Fußgängerbrücke über den Wienfluss. Er verbindet die Bezirke Landstraße und Innere Stadt. Im Zuge der Regulierung des Wienflusses und des Baus der Stadtbahn 1899/1900 wurde der stählerne Steg von Martin Paul konstruiert. Die architektonische Ausgestaltung stammte von Josef Hackhofer und Friedrich Ohmann. Für die Stahlbauarbeiten war Anton Biró zuständig. Die Bogenbrücke reicht weit unter das Niveau des Gehwegs. So entsteht für die Fahrgäste der U-Bahn, die von beiden Seiten aus einem Tunnel kommend den Wienfluss quert, der Eindruck einer Tordurchfahrt.
Das Objekt steht unter Denkmalschutz.

Barrierefreier Fußgängerübergang

Der Fußgängerübergang weist auf beiden Seiten Stiegenanlagen auf und stellt daher eine Barriere für behinderte Menschen dar. Ursprünglich wies der Steg eine dichte, ebene Gehwegkonstruktion mittels Zoreseisen-Konstruktion auf. Diese wurde durch Holzbohlen mit einem Zentimeter breiten Fugen ersetzt. Diese Gehwegkonstruktion ist aufwändig in der Erhaltung und nicht benützerfreundlich. In Anlehnung an den ursprünglichen Zustand wird eine neue Gehwegkonstruktion hergestellt. Gleichzeitig soll der Zugang eben erfolgen. So wird der Zollamtssteg für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen benutzbar sein.

Bauablauf und Bauzeit

Mit den Bauarbeiten am Zollamtssteg wurde am 14. Juli 2008 begonnen. Im Dezember 2008 konnten die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Der Steg ist seit dem 9. Dezember 2008 wieder frei zugänglich.

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Wiener Brückenbau und Grundbau (Magistratsabteilung 29)
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