Bau der Lärmschutzwand Theodor-Körner-Hof

Ansicht der Lärmschutzwand Theodor-Körner-Hof

Grundlagen

Höchste Lärmschutzwand Wiens als Pilotprojekt

Am Margaretengürtel bei der Wohnhausanlage Theodor-Körner-Hof von Haus Nr. 62 bis Haus Nr. 74 entstand in den Jahren 2006 bis 2007 die höchste Lärmschutzwand Wiens. Ausgeführt wurde eine abgestufte fünffeldige Lärmschutzwand mit einer Gesamtlänge von zirka 150 Metern und 18 Metern Höhe. Die Elemente sind aus Glas, um genügend Licht und Helligkeit in die Innenbereiche zwischen den Häusern zu bringen. In der obersten Reihe wurde eine Fotovoltaik-Anlage installiert, die von Wien Energie - Wienstrom betrieben wird und in dieser Form in Wien erstmalig zum Einsatz kommt.

Bauzeit und Fortschritt

Die Arbeiten dauerten von Juni 2006 bis Juli 2007. Sie konnten arbeitstechnisch ohne große Probleme durchgeführt werden. Der positive Effekt der Lärmschutzwand ist für die Bevölkerung hörbar und spürbar. Architektonisch passt sich das neue Bauwerk harmonisch den angrenzenden Bauten der frühen 1950er-Jahre an.

Sonnenenergie aus der Lärmschutzwand

Als innovativer Partner konnte Wien Energie - Wienstrom gewonnen werden. Im oberen Bereich der Lärmschutzwand wurden die herkömmlichen Elemente durch eine transluzente Fotovoltaikanlage ersetzt, die der Stromgewinnung dient. Es kommt im Innenhof zu keiner Reduktion der Beleuchtungssituation durch die Anlage. Auf rund 190 Quadratmetern wird Strom für zirka acht Wiener Haushalte gewonnen. Maßgeblich dafür ist die geringe Montagefläche und die vertikale Anbringung der Fotovoltaikelemente, die dennoch einen Ertrag von zirka 90 Prozent erbringen. Der gewonnene Strom wird anschließend ins öffentliche Netz eingespeist.

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