Brücke über die Wienflussmündung - Wettbewerb "Connecting Link"

Visualisierung der neuen Brücke an der Wienflussmündung

Die Abteilung Brückenbau und Grundbau (MA 29) hat im September 2009 einen EU-weiten Realisierungswettbewerb für eine FußgängerInnen- und Radfahrbrücke im Bereich des Donaukanals an der Wienflussmündung ausgeschrieben. Sie soll den Vorkai der Urania mit dem Herrmannpark verbinden. Aus Gründen der Hochwassersicherheit und der Gewährleistung der Schiffbarkeit des Donaukanals war die Konzipierung einer beweglichen Brücke Voraussetzung für die Projekteinreichung.


Siegerprojekt des Wettbewerbs

Visualisierung der neuen Brücke an der Wienflussmündung bei nächtlicher Beleuchtung

Das neue Brückenbauwerk wird nächtens ins richtige Licht gesetzt.

Das Siegerprojekt aus Großbritannien überzeugte die aus neun Expertinnen und Experten bestehende Jury durch die Einfachheit der Linienführung und Klarheit der Gestaltung. Aus stadträumlicher Sicht ordnet sich das Brückenbauwerk dem sensiblen und historisch wertvollen Stadtraum unter, ohne seine zeitgemäße Form zu verleugnen. Positiv wurde von der Jury auch das Beleuchtungskonzept bewertet.

An dem Wettbewerb haben sich 49 Planungsteams aus dem gesamten EU-Raum und der Schweiz beteiligt. Vom Typus her wurden Dreh-, Kipp-, Klapp-, Hebe- und Verschubbrücken oder Kombinationen der verschiedenen Mechanismen geplant. Aus den eingesandten Arbeiten wurde das Projekt einer Klappbrücke als Siegerprojekt gekürt und zur Ausführung empfohlen.

Das Projektteam setzt sich aus den Architekten Dipl.-Ing. Dirk Krolikowski und Dipl.-Ing. Falko Schmitt zusammen. Die Tragwerksplanung stammt von Jane Melville-Wernick.

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Wiener Brückenbau und Grundbau (Magistratsabteilung 29)
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