Geschichte der Ampeln in Wien

Schwarzweiß-Foto des Stephansplatzes bei Nacht mit Ampel

Stephansplatz mit Ampel und alter Beleuchtung

Die Geschichte der Ampeln begann in Wien vor über 80 Jahren. Durch den Zuwachs an Autos wurde es immer schwieriger, den Verkehr der Stadt in geregelte Bahnen zu lenken. Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer, Fuhrwerke und Autos brauchten ein neues, effizienteres System. Da die Verkehrsregelung durch Lichtsignale bei Eisenbahnen und in der Schifffahrt gut funktionierte, wurde die Idee für den Straßenverkehr übernommen. Die Lichtsignalanlagen wurden adaptiert und als einfache Hängesignale mit Rot, Gelb und Grün eingesetzt. Die ersten Ampeln Wiens wurden händisch über Kurbelschalter bedient.


Wichtige Stationen in der Ampelentwicklung

  • 1926: Erste Ampel in Wien (an der Opernkreuzung im 1. Bezirk)
  • 1951: Erste Ampel für Fußgängerinnen und Fußgänger (am Stock-im-Eisen-Platz im 1. Bezirk)
  • 1956: Erste automatische Ampelanlage (an der Kreuzung Argentinierstraße und Gußhausstraße im 4. Bezirk)
  • 1959: Einführung des Grünblinkens am Ende der Grünphase
  • 1962: Anschluss von zehn Ampeln an die Wiener Verkehrsleitzentrale Bereich Schottentor
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