Siegerprojekt für den "Schwedenplatz Neu" präsentiert

Visualisierung der Neugestaltung des Schwedenplatzes

In Mai 2016 wurde der Wettbewerb mit der Auswahl des Siegerprojektes für die Neugestaltung des Schwedenplatzes abgeschlossen. Der Wettbewerbsbeitrag des Münchner Büros "realgrün" wurde zum Sieger erklärt.

Der Projektbeitrag setzt den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger um, den Anteil an nutzbaren Grünbereichen im Bereich des Morzinplatzes zu erhöhen. Insgesamt werden mehr als 3.300 Quadratmeter an nutzbaren Grünflächen angeboten und 160 Bäume neu gepflanzt. Um mehr Übersicht zu erreichen, ist zudem ein Aufräumen der vorhandenen Aufbauten, Schanigärten und Kioske vorgesehen. Dadurch werden attraktive Aufenthaltsbereiche geschaffen, die dem Anspruch "Platz für alle" zu bieten gerecht werden.

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Bezirksvorsteher Markus Figl durchschneiden ein Band

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Bezirksvorsteher Markus Figl

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou: "Der Schwedenplatz bekommt ein neues Gesicht. Mit dem jetzigen Vorschlag ist es gelungen, die Wünsche der BürgerInnen weitgehend einfließen zu lassen und den Schwedenplatz zu einem attraktiven und nutzbaren Platz zu machen: Mehr Grün, mehr Übersicht, mehr Platz."

Bezirksvorsteher Markus Figl: "Der Schwedenplatz erfüllt vielfältige Aufgaben: Er ist Eintrittstor für TouristInnen, Drehscheibe für ArbeitnehmerInn und Wirtschaftsraum für UnternehmerInn. Insbesondere ist er aber auch Lebensraum für uns Bewohnerinnen und Bewohner. Diesen Anforderungen muss die Neugestaltung Rechnung tragen. Daher war es mir wichtig, dass die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Inneren Stadt besonders Berücksichtigung finden."

Mehr Grün, mehr Übersicht, mehr Platz

Im Westen des Platzraums sind zwei großzügige Rasenflächen mit Sitzmöglichkeiten an den Rändern sowie ein Rasenstück im Osten vorgesehen. Geplant ist eine - in zahlreichen europäischen Städten bereits erprobte und bewährte - freie Bestuhlung der Rasenflächen.

Ein wesentliches Projektcharakteristikum stellen die Ginkgo-Bäume dar, die in einem dichten hainartigen Muster entlang des Franz-Josefs-Kais angelegt werden. Zudem sind ein durchgehender großzügiger Boulevard entlang der Innenstadtkante sowie die Neuinterpretation des Platzes vor der Ruprechtskirche als räumlich eigenständiger Rückzugsraum vorgesehen.

Wünsche der BürgerInnen

Mit den Projektmerkmalen folgt der Wettbewerbsbeitrag konsequent den Zielen aus den vorhergehenden BürgerInnen-Beteiligungsphasen:

  • Ausreichend nutzbarer Grünraum
  • Adäquate Abschirmung des Platzes vom Verkehr am Franz-Josefs-Kai
  • Flanier- und Bewegungszonen insbesondere im Bereich der U-Bahn-Station Schwedenplatz
  • Aufwertung bis dato vernachlässigter Zonen (Gedenkort Morzinplatz, Platz vor Ruprechtskirche, Platzbereich vor Hotel Capricorno)

Straßenverkehr am Franz-Josefs-Kai unbeeinträchtigt

Die Neugestaltung am Schwedenplatz sieht vor, dass es auch weiterhin vier Geradeaus-Spuren auf dem Franz-Josefs-Kai geben soll. Aufgelassen wird lediglich eine reine Linksabbieger-Spur, die in eine Geradeaus-Spur integriert wird.

Baubeginn ab 2018

In einer ersten Realisierungsphase kann ein Großteil des Konzeptes einschließlich der großzügigen Grünbereiche umgesetzt werden. Langfristig sind zudem die Absiedelung der örtlichen Tankstelle und des bestehenden gewerblich genutzten Busparkplatzes sowie einer Verlegung der Straßenbahngleise zum Straßenraum des Franz-Josefs-Kais angedacht.

Der frühestmögliche Baubeginn für den Schwedenplatz ist 2018.

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