Radwege-Bauprogramm 2021

Visualisierung eines neuen Radwegs

Das Programm für den Ausbau des Wiener Radverkehrsnetzes 2021 sieht bezirksübergreifende Fahrradverbindungen, neue Fahrrad(freundliche)-Straßen und Lückenschlüsse im Radwegenetz vor. Insgesamt 21 Projekte sind allein für 2021 geplant.

Auf der Wagramer Straße entsteht ein neuer und attraktiver Radweg. Er verbindet bis 2023 die Strecke vom Donauzentrum zum Kagraner Platz. Die Donaustadt soll zudem zum Radfahr-Vorzeigebezirk werden.

Mobilitätsstadträtin Ulli Sima: "Radfahren boomt in unserer Stadt und der steigende Anteil der Radfahrerinnen und Radfahrer ist erfreulich. Im Vorjahr ist der Radverkehrsanteil laut Modal Split-Erhebung der Wiener Linien von 7 auf 9 Prozent gestiegen. Corona hat da sicher entscheidenden Einfluss, aber der Trend zu mehr Radverkehr zeichnete sich auch schon vor Corona ab und das ist gut für unsere Klimamusterstadt."

Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy: "Ich habe bei der MA 18 ein Radwege-Konzept für den gesamten 22. Bezirk in Auftrag gegeben. Ich will alle Straßen untersucht haben, um die besten Radverbindungen herauszuarbeiten."

Radwege-Highlights 2021

Lückenschluss im Hauptradwegenetz beim Eurogate

Im Stadtentwicklungsgebiet Eurogate entsteht ein neues Wohnviertel im 3. Bezirk. Neben Wohnraum, Schulen und Parks wird auch dafür gesorgt, dass das Eurogate gut mit dem Rad erreicht werden kann.

In der Adolf-Blamauer-Gasse entsteht entlang der Bahntrasse ein etwa 480 Meter langer, baulich getrennter Zweirichtungsradweg, der den Landstraßer Gürtel mit der Aspangstraße verbindet. Damit wird auch eine Lücke im Hauptradwegenetz geschlossen.

Das westlich gelegene Fasanviertel wird zukünftig über eine barrierefreie FußgängerInnen- und RadfahrerInnen-Brücke beziehungsweise -Rampe angebunden. Bis diese fertig gestellt werden kann, bleibt die derzeit vorhandene Brücke erhalten.

Die gesamte Otto-Preminger-Straße wird zu einer verkehrsberuhigten fahrradfreundlichen Straße. Zudem sind hier breitere Gehsteige und 20 neue Bäume geplant.

Fahrradfreundliche Goldschlagstraße wird verlängert

Die Goldschlagstraße verbindet auf einer Länge von 3 Kilometern die Linzer Straße mit dem Neubaugürtel. Zwischen Neubaugürtel und Sturzgasse ist die Goldschlagstraße bereits fahrradfreundlich gestaltet. Im Jahr 2021 wird auch der Abschnitt zwischen Sturzgasse und Reinlgasse zu einer fahrradfreundlichen Straße. Zukünftig ist damit eine komfortable Radfahrt über die Goldschlagstraße vom 14. Bezirk bis zum Gürtel möglich.

Zusätzlich wird die Goldschlagstraße auf dem Abschnitt zwischen Nobilegasse und Sturzgasse künftig für den Autoverkehr als Einbahn in Richtung Johnstraße geführt.

Die Anrainerinnen und Anrainer profitieren von zusätzlichen Radabstellanlagen. Neue Grünbeete erhöhen außerdem die Aufenthaltsqualität.

Attraktive Radverbindung vom 14. in den 18. Bezirk

Entlang der Vorortelinie kann zukünftig vom 14. in den 18. Bezirk geradelt werden. Der Lückenschluss durch eine neue Radinfrastruktur im 16. und 17. Bezirk entsteht im Sommer und Herbst 2021.

In der Ottakringer Straße, von Paltaufgasse bis Weinheimergasse, und von der Ottakringer Straße bis zur Thaliastraße werden Zweirichtungsradwege errichtet. In der Heigerleinstraße, von der Alszeile bis zur Arnethgasse - Weinheimergasse entsteht eine fahrradfreundliche Straße. Damit wird eine Fahrt von Währing, über den 16. und 17. Bezirk nach Penzing über eine durchgängige Radroute möglich.

Weitere Projekte 2021

In der Favoritenstraße auf Höhe der Paulanerkirche werden der Zweirichtungsradweg und der Gehsteig verbreitert. Das Radwegprojekt erstreckt sich auf der Favoritenstraße vom Erzherzog-Johann-Platz bis zum Irene-Harand-Platz.

In 5 Bezirken entstehen heuer fahrradfreundliche Straßen und die Seestadt bekommt ihre 1. Fahrradstraße.

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