5 Jahre verkehrsberuhigte Mariahilfer Straße

Seit ihrer Neugestaltung vor 5 Jahren hat sich das Erscheinungsbild der Mariahilfer Straße gewandelt und wird von den Wienerinnen und Wienern umfassend positiv aufgenommen. Wo sich vor mehr als 5 Jahren noch Autos die Mariahilfer Straße durchschlängelten, spazieren heute Menschen über die FußgängerInnen-Zone. Geschäfte und Gastronomiebetriebe florieren.

Gruppenfoto anlässlich 5 Jahre Mariahilfer Straße

Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer Hans Arsenovic, Neubaus Bezirksvorsteher Markus Reiter, Vizebürgermeisterin Birgit Hebein, ehemalige Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann, Mariahilfs Bezirksvorsteher Markus Rumelhart, ehemaliger Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger (v.l.n.r)

Vizebürgermeisterin Birgit Hebein: "Die Mariahilfer Straße ist ein Beispiel dafür, dass Verkehrsberuhigung und Klimaschutz in der Planung nicht, wie es oft dargestellt wird, eine Bedrohung sind, wo den Menschen etwas weggenommen wird. Im Gegenteil: Beides ist ein Gewinn für die Menschen - und zwar für jeden und jede, die dort wohnen, arbeiten, lernen und leben."

Bezirksvorsteher Markus Rumelhart: "Unser Ziel, die wichtigste Einkaufsstraße Wiens zu stärken, haben wir erreicht! In den letzten 5 Jahren hat sich die Mariahilfer Straße zum neuen Stadtzentrum der Wienerinnen und Wiener entwickelt."

Bezirksvorsteher Markus Reiter: "Die Mariahilfer Straße war der Anfang aber auch der Nährboden für die weiteren Entwicklungen am Neubau. Mit der Kühlen Zone Neubau arbeiten wir an vielen weiteren Begegnungszonen, an Begrünungen und mehr Verkehrsberuhigung. Der Mariahilfer Straße als grüner Ader durch den Bezirk verdanken wir viel."

Hans Arsenovic, Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer: "Die Mariahilferstraße ist eine der wichtigsten Einkaufsstraßen Österreichs. Hier fühlen sich die Menschen wohl und die Frequenz ist stabil - wichtige Faktoren für die wirtschaftliche Existenz der ansässigen Unternehmer. Damit das so bleibt, gilt es alle Entwicklungen genau zu beobachten und unter Einbeziehung der Expertise der Wirtschaftstreibenden darauf zu reagieren. Gemeinsam sichern wir - Politik, Wirtschaft, Anrainer und Kunden - die Zukunft des Erfolgskonzepts Mariahilferstraße."

Mutige Verkehrs- und Klimaschutzpolitik als internationales Vorbild

Die Mariahilfer Straße ist zu einem Einkaufs- und Flanierboulevard mit einer Bedeutung weit über die Stadtgrenzen Wiens hinaus geworden. International ist die Neugestaltung der Mariahilfer Straße zu einem Vorbild geworden. Mit mehr als 17 Millionen Passantinnen und Passanten im Jahr zählt die Mariahilfer Straße zu den bedeutendsten Einkaufsstraßen Österreichs. An einem durchschnittlichen Wochentag halten sich über 50.000 Menschen auf der Mariahilfer Straße auf.

Der zentrale Abschnitt zwischen Kirchengasse und Andreasgasse wurde zur FußgängerInnen-Zone. Die Länge des als FußgängerInnen-Zone umgestalteten Kernbereiches beträgt 432 Meter. Die beiden Abschnitte am Anfang und Ende der Inneren Mariahilfer Straße wurden zu Begegnungszonen. Dort dürfen Fußgängerinnen und Fußgänger die Fahrbahn überall queren und auch in Längsrichtung benutzen. Der Radverkehr ist in beide Richtungen erlaubt.

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