Neugestaltung Johann-Nepomuk-Berger-Platz

Die Arbeiten am Johann-Nepomuk-Berger-Platz im 16. Bezirk sind weit vorangeschritten. Die Straßenbahnen fahren wieder und auch der Individualverkehr kann ungehindert passieren.

Visualisierung des neugestalteten Johann-Nepomuk-Berger-Platzes

Der Johann-Nepomuk-Berger-Platz wird verkehrsberuhigt.

Im Zuge einer sogenannten Linien-Auskreuzung der Straßenbahnlinien 2 und 44 wird der gesamte Platz zwischen Ottakringer Straße und Ottakringer Brauerei umgestaltet und verkehrsberuhigt. Die großangelegte Neugestaltung des Johann-Nepomuk-Berger-Platzes startete im Sommer 2017. Die Bürgerinnen und Bürger wurden bereits davor in die Umgestaltungspläne miteinbezogen.

Keine Verkehrsbehinderungen

Der Johann-Nepomuk-Berger-Platz ist seit Mitte Dezember 2017 wieder für den Individualverkehr geöffnet. Die Öffis fahren bereits seit Anfang September wieder. Die Linien 2 und 44 haben neue Strecken übernommen, der 9er fährt wie bisher.

Gegenwärtig laufen die Vorarbeiten für den Umbau der Parkanlage am Johann-Nepomuk-Berger-Platz. In den Sommermonaten 2018 Jahres soll dieser fertig werden.

Neue Linienführung von 2er und 44er

Plan der neuen Linienführung der Straßenbahnlinien 2 und 44

Neue Linienführung der Straßenbahnlinien 2 und 44: 471 KB PDF

Die Linie 44 fährt seit Herbst 2017 nach Ottakring und die Linie 2 nach Dornbach. Durch diese Auskreuzung der Linien 2 und 44 am Johann-Nepomuk-Berger-Platz wurde die bisherige Parallelführung zu den Linien 46 und 43 aufgehoben. Ottakring und Hernals haben dadurch jeweils eine neue Direktverbindung ins Zentrum: Von Ottakring mit der Linie 44 zum Schottentor und von Dornbach mit der Linie 2 ohne Umsteigen zum Dr.-Karl-Renner-Ring (U2, U3) und weiter zum Friedrich-Engels-Platz.

Neue Gleisverbindungen, neue Weichen und neue Oberleitungen machen die Linien 2, 9 und 44 außerdem noch zuverlässiger: Am Johann-Nepomuk-Berger-Platz können nun alle Straßenbahnen von jeder Richtung in jede Richtung weiterfahren und dadurch Störungen über die Strecken anderer Linien umfahren.

Umbau der Parkanlage

Durch die Linien-Auskreuzung ergibt sich die Gelegenheit einer gestalterischen und funktionalen Aufwertung der Parkanlage sowie der beiden angrenzenden Nebenstraßen. Der Platz in Ottakring ist nicht mehr geteilt und kann als neuer Lebensraum für das Grätzel attraktiv gestaltet werden. Durch die geänderte Linienführung entsteht ein neuer Grünraum mit 3.800 Quadratmetern. Im Frühling 2018 geben die Wiener Stadtgärten (MA 42) dem Platz den letzten Schliff.

Das genau Aussehen wurde unter der Beteiligung der Anrainerinnen und Anrainer geplant. Das dazugehörige BürgerInnen-Beteiligungsprojekt startete im März 2017. Zahlreiche Ideen, Meinungen und Gedanken wurden gesammelt und in einen Entwurf für den neuen Freiraum und seine beiden Nebenstraßen (verlängerte Abele- und Eckmüllnergasse) übersetzt.

Ende November und Anfang Dezember 2017 wurde der Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Carla Lo im Lokal der Gebietsbetreuung Stadterneuerung für den 16. Bezirk (GB*16) präsentiert. Alle Interessierten waren eingeladen Feedback zu geben.

Kosten

In die Umgestaltung der Straßenbahnlinien und des neuen Platzes mit Park werden rund neun Millionen Euro investiert. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

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