Begegnungszone in der Herrengasse

Begegnungszone in der Herrengasse

Seit Dezember 2016 ist die neugestaltete, 430 Meter lange Herrengasse in der Innenstadt nach mehrmonatigem Umbau eine Begegnungszone. Bis auf den Haltestellenbereich für die Busse sind mit der Neugestaltung keine Höhenunterschiede zwischen Geh- und Fahrflächen vorhanden.

Im Abschnitt zwischen Michaelerplatz und Bankgasse ist der Fahrbahncharakter nicht ganz verschwunden, denn hier wurde der mittlere Korridor nicht gepflastert, sondern asphaltiert. Grund sind nicht zuletzt die Fiaker, die in diesem Bereich unterwegs sind und die Pflasterung in kurzer Zeit merkbar beschädigen würden.

Kosten

Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou und Bezirksvorsteher Markus Figl zerscheiden ein Band

Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou und Bezirksvorsteher Markus Figl bei der Eröffnung der Begegnungszone Herrengasse

Rund sechs Millionen Euro hat die Umsetzung gekostet. Der überwiegende Teil, nämlich gut 5,5 Millionen Euro, kommt aus privater Hand. Dahinter steht die Initiative "Herrengasse +". Dieser Zusammenschluss aus an der Herrengasse angesiedelten Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümern hatte den Umbau in eine Begegnungszone ursprünglich initiiert. Die restlichen 480.000 Euro steuerte die Stadt bei. Die Mittel flossen in die notwendige und gleichzeitig vorgenommene Erneuerung der Wasserrohre.

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