Bau-Paket "Fuß- und Radverkehr 2017"

Rendering vom neuen Getreidemarkt

Neugestaltung des Getreidemarktes

Ziel des Bauprogramms 2017 ist es, Lücken im Wiener Radnetz zu schließen und das Radfahren in der Stadt sicherer und attraktiver zu machen. Ein Highlight ist die Sanierung und Neugestaltung des Getreidemarktes. Hier kommen nicht nur neue Radwege, sondern auch eine neue ampelgeregelte FußgängerInnen-Querung auf der Höhe der TU Wien. Damit wird an diesem von Fußgängerinnen und Fußgängern stark frequentierten Ort die Verkehrssicherheit massiv erhöht. Zudem sind Baumneupflanzungen vorgesehen. Zusätzlich saniert die Stadt Wien die gesamte Fahrbahn und verbessert damit auch die Situation für die Autofahrerinnen und Autofahrer.

Die Projekte sind nur der Anfang eines umfangreichen Bauprogramms, das 2017 umgesetzt wird. Weitere Projekte folgen.

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou: "Für immer mehr Wienerinnen und Wiener ist das Radfahren in der Stadt zu einem unverzichtbaren Teil ihres Alltags geworden. Immer mehr Menschen nutzen das umweltfreundliche Fahrrad für ihren Weg in die Arbeit, zum Einkaufen und in ihrer Freizeit. Dafür errichten wir entsprechende Radwege, um das Radfahren sicher und attraktiv machen."

Projekte

14., 16., Flötzersteig

Der Flötzersteig ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen dem Stadtgebiet im Westen Wiens und dem 16. Bezirk beziehungsweise der weiterführenden Verbindung in den innerstädtischen Bereich. Mit dem Neubau einer Radverkehrsanlage am Flötzersteig im 14. und 16. Bezirk von Höhe Tinterstraße bis Höhe Flötzersteigsteg wird ein Lückenschluss im Hauptradverkehrsnetz vollzogen. Zusätzlich wird die Sicherheit für querende Fußgängerinnen und Fußgänger verbessert.

  • Baubeginn und Bauende: Anfang Juli bis Ende Oktober 2017
  • Art der Radverkehrsanlage: Mehrzweckstreifen, Einrichtungsradweg
  • Länge der Radverkehrsanlage: 1.575 Meter

1., 6., Getreidemarkt

Mit dem Neubau eines Radweges am Getreidemarkt im 6. Bezirk wird ein wichtiger Lückenschluss im Hauptradverkehrsnetz vollzogen. Der bauliche Radweg schließt die Lücke zwischen Mariahilfer Straße und Lehargasse und gewährleistet eine hochwertige Verbindung auf der 2er-Linie zum Karlsplatz. Er ist ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit am Getreidemarkt. Um der bereits jetzt schon hohen Anzahl an Radfahrerinnen und Radfahrern gerecht zu werden, wird ein weiterer baulicher Radweg am Getreidemarkt zwischen Gauermanngasse und Babenberger Straße errichtet und erschließt so die Gegenrichtung. Zur Hebung der Verkehrssicherheit werden zudem neue, ampelgeregelte Schutzwege sowie RadfahrerInnen-Überfahrten auf Höhe zwischen Lehargasse und Gauermanngasse errichtet.

  • Baubeginn und Bauende: Anfang Juli bis Ende August 2017
  • Art der Radverkehrsanlage: Einrichtungsradweg
  • Länge der Radverkehrsanlage: 230 Meter, 130 Meter

3., Arsenalstraße

Mit der Errichtung eines Gehweges und der Markierung eines Radfahrstreifens (beidseits) in der Arsenalstraße zwischen Ghegastraße und Hüttenbrennergasse wird ein weiterer Lückenschluss vollzogen. Damit wird eine durchgängige Verbindung zwischen Wiedner Gürtel und Hüttenbrennergasse geschaffen. Vorgesehen ist eine Fortführung der Radverkehrsanlage bis zum Gräßlplatz.

  • Baubeginn und Bauende: Juni bis Dezember 2017
  • Art der Radverkehrsanlage: Radfahrstreifen, befahrbare Autobus-Haltestellenkaps
  • Länge der Radverkehrsanlage: circa 1.000 Meter

15., Schweglerstraße

In der Schweglerstraße von Felberstraße bis Märzstraße wurde bereits 2016 eine Radverkehrsanlage errichtet. Damit durchgehendes Radfahren in der gesamten Schweglerstraße in beiden Fahrtrichtungen möglich ist, wird 2017 mit der Weiterführung der bestehenden Radverkehrsanlage in der Schweglerstraße von Märzstraße bis Guntherstraße ein weiterer Lückenschluss im Hauptradverkehrsnetz vollzogen. Um dies zu ermöglichen, wird der Straßenquerschnitt der Schweglerstraße in diesem Abschnitt adaptiert und die Parkordnung angepasst.

  • Baubeginn und Bauende: August bis Dezember 2017
  • Art der Radverkehrsanlage: Radfahrstreifen
  • Länge der Radverkehrsanlage: circa 490 Meter

19., Kuchelauer Hafenstraße

In der Kuchelauer Hafenstraße von Orientierungsnummer 2 bis Eisenbahnkreuzung (circa Höhe Orientierungsnummer 100) wurde vor einigen Jahren eine Fahrradstraße verordnet. In der Weiterführung von der Eisenbahnkreuzung bis zur Landesgrenze Niederösterreich gibt es im Bestand eine Radroute. Bei dem Radweg handelt es sich um eine hochrangige Radwegverbindung, den Donauradweg (Euro Velo 6). Aufgrund des hohen Radverkehrsanteils im Projektabschnitt und dem doch recht hohen Anteil an Automobil-Verkehr soll mit dem Projekt die Fahrradstraße auch von der Eisenbahnkreuzung bis zur Landesgrenze verlängert werden. Der Automobil-Verkehr soll über die Heiligenstädter Straße geführt werden. Nur mehr Zu- und Abfahrten sollen zugelassen sein. Bei der Landesgrenze und in der Mitte der Strecke wird jeweils eine Fahrbahnanhebung errichtet.

Mit dem neuen Abschnitt der Fahrradstraße sollen die Sicherheit und die Attraktivität für die Radfahrerinnen und Radfahrer gesteigert werden. Somit wird auch das Nebeneinanderfahren gestattet. Aufgrund der neuen Wohnungen bei der ehemaligen Kaserne und den Weingütern vor der Landesgrenze werden auch Gehsteige, Parkstreifen sowie Straßenentwässerungen realisiert.

  • Baubeginn und Bauende: Juni 2017 bis Oktober 2017 (1. Abschnitt), März 2018 bis Juni 2018 (2. Abschnitt)
  • Art der Radverkehrsanlage: Fahrradstraße
  • Länge der Radverkehrsanlage: circa 550 Meter

22., Kaisermühlenstraße

In der Kaisermühlenstraße wird zwischen der Mühlwasserstraße und der Neuhaufenstraße eine Radverkehrsanlage errichtet. Dadurch wird eine weitere Lücke im Hauptradverkehrsnetz geschlossen. Konkret wird ein 3,50 Meter breiter Geh- und Radweg östlich der bestehenden Fahrbahn errichtet. Eine Besonderheit ist die Realisierung einer 145 Meter langen Sickermulde für die Straßenentwässerung, die zwischen der Fahrbahn und dem gemischten Geh- und Radweg eingerichtet wird. Dies steigert die Qualität für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer.

  • Baubeginn und Bauende: Sommer 2017
  • Art der Radverkehrsanlage: gemischter Geh- und Radweg
  • Länge der Radverkehrsanlage: circa 400 Meter

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