Fernbus-Terminal - Architekturbüro, InvestorInnen und BetreiberInnen stehen fest

Visualisierung eines modernen Gebäudes mit vorgelagerten Busstationen

Wien bekommt einen neuen zentralen Fernbus-Terminal, der beim Stadion Center am Handelskai im 2. Bezirk errichtet wird.

Der Architekturwettbewerb ist abgeschlossen und das Siegerprojekt liegt vor. Die Verfahren zur Vergabe an BetreiberInnen und InvestorInnen wurden erfolgreich abgewickelt.

Das Siegerprojekt wird nun nochmals ausführlich überprüft und optimiert. Anschließend können die konkreten Planungsarbeiten gestartet werden. Der Baubeginn ist für frühestens Ende 2022 geplant, die Inbetriebnahme kann ab 2025 erfolgen.

Fernbus-Terminal Wien

Überdachte Busstationen

Zentraler Standort und gut erschlossen

Den raschen Umstieg auf den öffentlichen Verkehr garantiert die nahe U2-Station "Stadion", über die man in nur wenigen Minuten die Innenstadt erreicht. Der Terminal ist an die Buslinien 11A, 77A, 79A und 79B angebunden. Am Standort gibt es genügend Parkplätze, zum Beispiel im Stadion Center.


Gestaltung: markant, hell und luftig

  • Der neue Fernbus-Terminal ist offen, hell und übersichtlich gestaltet. Das Herzstück bildet ein markantes, luftiges Dach, das die beiden Baukörper und das Verkehrsgeschoss miteinander verbindet.
  • Die Dachlandschaft besteht aus abwechselnd verglasten und begrünten Feldern sowie einem Aufenthaltsraum mit Sitznischen und einer Terrasse.
  • Ein Weg über das Dach durch den dort angelegten Park verbindet den Prater, das Stadion Center und das Donauufer.
  • Die rundherum verglaste Wartehalle des Terminals bietet die Möglichkeit, während des Wartens auf den Bus das lebendige Treiben zu beobachten.
  • Das Hochhaus ist 90 Meter hoch, mit begrünten Wintergärten, Fernblick und Rooftop Bar.
  • Das "Haus am Kai" wird als horizontal ausgerichtetes Gebäude entlang des Handelskais errichtet. Es wird in den 4 Obergeschossen nutzungsoffene Flächen mit Donaublick beherbergen.
  • Der neue Handelskai-Steg schafft mit seiner versetzten Rampe eine wichtige Verbindung zwischen Grünem Prater, Stadion Center und dem Yachthafen Donaumarina für RadfahrerInnen und FußgängerInnen.
Visualisierung eines gläsernen Hochhauses mit vorgelagerten Busstationen
Visualisierung eines modernen Vorplatzes mit gläserner Überdachung

Wiener ArchitektInnen-Team für Fernbus-Terminal

Auf Basis der Machbarkeitsstudie und unter Bedachtnahme der gesammelten Anliegen von BürgerInnen fand ein internationaler Architekturwettbewerb für den neuen Fernbus-Terminal statt.

Aus insgesamt 27 eingereichten Projekten kürte eine Fachjury den Entwurf des Wiener Architekturbüros Burtscher-Durig ZT GmbH zum Gewinner des EU-weit offenen, 2-stufigen Wettbewerbs.

Prägnante Visitenkarte für Wien

Bürgermeister Michael Ludwig: "Wien braucht als lebenswerteste Stadt der Welt und als bedeutende Tourismusdestination einen attraktiven, internationalen Fernbus-Terminal. Denn bisher ist der Fernbus-Verkehr in Wien auf 3 Standorte aufgeteilt. Der neue zentrale Terminal ist künftig neben dem Flughafen und dem Hauptbahnhof die 3. starke Säule im Personen-Fernverkehr."

Ulli Sima, Stadträtin für Innovation, Stadtplanung und Mobilität: "Der Siegerentwurf hat ein enormes Potenzial, zu einem neuen, urbanen und vitalen Zentrum zwischen Stadion Center und Handelskai zu werden. Das vorliegende Projekt zeichnet sich ganz besonders auch durch viele nachhaltige Lösungen aus: eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr, viel Grün am Dach und rund um das Areal, ein smartes Energiesystem und verkehrsberuhigende Begleitmaßnahmen."

Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke: "Betrieben wird der Terminal künftig von einer eigenen Betreibergesellschaft, bestehend aus den Firmen Blaguss, Gschwindl und Dr. Richard. Und als Investor ist die Donau Busterminal Realisierungs GmbH der Investoren Ariel Muzicant und Markus Teufel mit an Bord."

Neuer Standort für Sport & Fun Halle

Bevor mit dem Bau für den neuen Fernbus-Terminal begonnen wird, muss Ersatz für die bis jetzt auf dem Grundstück betriebene Sport & Fun Halle gefunden werden. Der Prozess dafür ist bereits im Laufen. Ziel ist ein bestens angebundener Standort im 2. Bezirk mit Indoor- und Outdoor-Bereich.

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