1.000 neue E-Ladestellen bis 2020

Wien errichtet ein Basis-Ladenetz für E-Autos im öffentlichen Raum. Bis Ende 2020 werden in Wien 1.000 neue E-Ladestellen errichtet.

Video: E-Tankstelle

In Wien entsteht im öffentlichen Raum ein Basis-Ladenetz für Elektroautos. Bis Mitte 2018 werden 115 Säulen mit je zwei Ladestellen zu jeweils elf Kilowatt Leistung errichtet. Bis 2020 sollen 1.000 Ladestellen zur Verfügung stehen. Getankt wird mit 100 Prozent Ökostrom.

Die Wiener Elektroladesäulen werden mit der Wien Energie-Ladekarte oder der App einfach zu bedienen sein. Nach dem Abstellen und der Identifikation wird das Fahrzeug angesteckt und der Ladevorgang gestartet. Nach Ende des Ladevorganges werden die Nutzerinnen und Nutzer per Handynachricht verständigt, dass der Ladevorgang beendet ist. Spätestens nach drei Stunden muss die Ladestation wieder frei gegeben werden. Die Nutzung der Infrastruktur (Ansteckdauer) und das Laden werden getrennt verrechnet.

Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou und Umweltstadträtin Ulli Sima bei einer E-Ladestation

Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (l.) und Umweltstadträtin Ulli Sima (r.)

Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou: "Mit 1.000 neuen öffentlich zugänglichen Ladestellen schaffen wir ein flächendeckendes Ladenetz für Wien. In der ersten Phase werden bis Mitte 2018 in jedem Wiener Gemeindebezirk fünf Ladestationen errichtet. Der weitere Ausbau folgt dann sukzessive bis 2020."

Umweltstadträtin Ulli Sima: "Die Errichtung der E-Ladestellen in Wien ist neben dem massiven Ausbau der Öffis ein weiterer wichtiger Baustein für umweltfreundliche Mobilität in unserer Stadt. Das System ist offen für alle, die ein Elektrofahrzeug nutzen. Im Rahmen des neuen Beteiligungsmodells von Wien Energie können die Wienerinnen und Wiener den Ausbau unterstützen und direkt profitieren".

Sicher und komfortabel

Die Standortauswahl für die neuen Stationen garantiert, dass die Nutzung von Elektroautos in ganz Wien bequem, komfortabel und sicher sein wird. Dabei werden unterschiedliche Kriterien wie die Attraktivität des Standortes (Umsteigemöglichkeit auf Öffis, Einkaufsmöglichkeiten, etc.), Frequenz und Auslastung, Anschlussmöglichkeiten an das Stromnetz und Wirtschaftlichkeit berücksichtigt.

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