Wiener Linien übernehmen Citybikes

Citybike-Station am Opernring

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig hat die Wiener Linien mit dem Betrieb der Citybike-Leihräder beauftragt. Der bisherige Betreiber Gewista hatte wegen Kostenfragen einen Teil der 121 Stationen stillgelegt. Jetzt übernehmen die städtischen Verkehrsbetriebe das Stationsnetz und den Verleih der Citybikes. Damit wurde das drohende Aus für die erfolgreichen Leihräder abgewendet.

Die letzten rechtlichen Details werden derzeit ausgearbeitet. Sobald eine Lösung am Tisch liegt, können die derzeit gesperrten Stationen wieder in Betrieb genommen werden. Die Vertragslaufzeit soll mindestens 10 Jahre betragen.

Bürgermeister Michael Ludwig: "Ich habe die Wiener Linien als öffentlichen Mobilitätsdienstleister der Stadt Wien beauftragt, im Sinne der Wienerinnen und Wiener so bald wie möglich den Betrieb des gesamten Citybike-Netzes wiederherzustellen."

Verbessertes Angebot für die "letzte Meile"

Das Angebot der Citybikes passt gut in das Mobilitätskonzept der Wiener Linien. Die Leihräder werden schon jetzt in der "Wien Mobil-App" der Öffis angezeigt.

Langfristig sollen die Wiener Linien das bestehende Citybike-Netz nicht nur betreiben, sondern auch ausbauen. Nach der Übernahme durch die Wiener Linien und einem Ausbau soll es erstmals Stationen in Floridsdorf und der Donaustadt sowie in neuen Stadtentwicklungsgebieten geben.

Citybikes sollen attraktiver für die sogenannte "letzte Meile" für Wege in der Stadt werden – also die oft kurze Strecke von der Haustür zur U-Bahn-Station oder von der Bim-Station zum Arbeitsplatz.

Jährlich mehr als 10 Millionen Fahrten

Die Citybikes zählen 500.000 registrierte Benutzerinnen und Benutzer. 2019 wurden mehr als 10 Millionen Fahrten mit den Leihrädern gemacht. Das Modell der Leihräder mit fixen Stationen wurde unter anderem von Städten wie Paris, Brisbane, Lyon oder Sevilla übernommen.

Citybike Wien

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