Argentinierstraße wird zur Fahrradstraße

Im Zuge der größten Radwegeoffensive der Stadt Wien wird die Argentinierstraße künftig zur Fahrradstraße, erhält Begrünung und wird verkehrsberuhigt.

Mobilitätsstadträtin Ulli Sima und Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl

Mobilitätsstadträtin Ulli Sima und Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (v.l.n.r.)

Die Argentinierstraße ist eine wichtige Verbindung zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof – vor allem, wenn man mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist. Auf Wunsch des Bezirks Wieden soll künftig die Rad-Infrastruktur verbessert werden. Zugleich wird der Verkehr beruhigt und mehr Grün, mehr Platz für das Gehen und mehr Aufenthaltsqualität geschaffen.

10.004 Bewohner*innen des Grätzls rund um die Argentinierstraße konnten im Juni 2022 über 2 Gestaltungsvarianten abstimmen. Sie sprachen sich mit 85,5 Prozent deutlich für Variante B ("Die Flexible") aus, den Gestaltungsvorschlag mit der Fahrradstraße. Variante A ("Die Geradlinige") mit einem 2-Richtungs-Radweg erhielt 14,5 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Über den Sommer 2022 werden die Planungsarbeiten ausgeschrieben. Nach der Vergabe erstellen die Planer*innen den Entwurf für die gesamte Argentinierstraße. Im Frühjahr 2023 wird der Stand der Planung vorgestellt. Baubeginn ist aus heutiger Sicht im Herbst 2023.

Mobilitätsstadträtin Ulli Sima:

Mit der Entscheidung der Bewohner*innen ist ein klarer Arbeitsauftrag für uns verbunden: Die Argentinierstraße wird als hochwertig gestaltete Fahrradstraße geplant, die eine neue, zeitgemäße Lösung für den Radverkehr und mehr Platz für Fußgänger*innen bringt. Außerdem wird es deutlich mehr Grün im Straßenraum geben, der Verkehr wird beruhigt. Es bleiben mehr Parkplätze erhalten als in der alternativen Variante und man wird weiterhin gut zufahren können. Die Neugestaltung trägt jedenfalls wesentlich zur Erhöhung der Lebensqualität im Grätzl bei.
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