Mega-Arena kommt nach Neu Marx

  • In Neu Marx entsteht bis 2024 eine multifunktionale Arena für Großveranstaltungen.
  • Platz für 20.000 Menschen
  • Neu Marx ging als optimaler Standort aus einer Standortanalyse hervor.
  • "Marx Halle" befindet sich in der unmittelbaren Nachbarschaft.
Lageplan der Holding-Arena in Neu Marx

Lage der Holding-Arena in Neu Marx

Wien bekommt eine neue multifunktionale Arena für Großveranstaltungen. Bis 2024 wird die Wien Holding-Arena in Neu Marx errichtet. Der Standort Neu Marx hat sich zuvor klar gegen die Standorte Dusika-Stadion und Donaufeld durchgesetzt.

Die Arena wird eine der Top-Event-Hallen in Europa für Konzerte, Unterhaltung und Sport. Sie fasst rund 20.000 Menschen.

Realisiert wird das Projekt von der Wien Holding. Sie bereitet die Konzeption, die Planung, den Bau und den Betrieb der neuen Arena vor.

Die Kosten für die Multifunktionsarena liegen bei maximal 250 Millionen Euro.

Video: Neue Event Arena kommt nach Neu Marx

Bürgermeister Michael Ludwig: "Wir können mit der neuen Mega-Arena ein Projekt für alle Wienerinnen und Wiener, für unsere Gäste aus den Bundesländern und dem angrenzenden Ausland realisieren. Es ist ein Leuchtturm-Projekt für die nächsten Jahrzehnte, das Wien als Wirtschaftsstandort, als Kulturstadt, als Tourismusmetropole und als Stadt der weltweit besten Lebensqualität stärkt."

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke: "Die Entscheidung für Neu Marx als Standort für die neue Wien Holding-Arena ist eine ausgezeichnete Wahl. Wir werden dort eine der modernsten und größten Arenen in Europa errichten. Und schlagen damit die Brücke zu der dort bereits ansässigen Medien- und Kreativbranche. Neu Marx wird damit ein Stadtviertel für Entertainment, Kultur, Medien und Technologie, das keinen Vergleich zu scheuen braucht."

Vorteile vom Standort Neu Marx

  • Die Eventlocation "Marx Halle" befindet sich in der unmittelbaren Nachbarschaft. Dadurch bieten sich zahlreiche Synergie- und Kumulationseffekte.
  • Neu Marx ist verkehrstechnisch gut erschlossen:
    • Mit den Öffis: Nähe zu den U3-Stationen "Erdberg" und "Schlachthausgasse" sowie zur S-Bahn-Station "Wien St. Marx".
    • Mit dem Auto: unmittelbar neben der Südosttangente.
  • Kosten:
    • Das Grundstück befinden sich bereits im Eigentum der Stadt Wien.
    • Größere Abbrucharbeiten sind nicht notwendig, bedeutende archäologische Funde oder Altlastensanierungen sind nicht zu erwarten.
  • Das Grundstück hat die erforderliche Fläche von 45.000 Quadratmetern und ist bereits aufgeschlossen. Einer fristgerechten Realisierbarkeit des Projektes steht damit nichts entgegen.
  • In Kombination mit dem markanten T-Center und der "Marx Halle" entsteht ein hochwertiges architektonisches Ensemble.

Standortwahl wichtig für Erfolg

Für den Erfolg der neuen Mega-Arena ist die Standortwahl ein entscheidender Faktor. Deshalb wurde von einem ExpertInnen-Gremium eine umfassende Analyse der in Frage kommenden Standorte erstellt.

In die engere Auswahl kamen zunächst 10 potenzielle Standorte. Dann wurden Anforderungen an das Grundstück, etwa hinsichtlich Verkehrsanbindung, technischer Erschließung und Architektur, unter die Lupe genommen.

3 Standorte konnten alle Mindestkriterien erfüllen ("Neu Marx", "Dusika-Stadion", "Donaufeld"). Diese wurden abschließend mit einer Nutzwertanalyse anhand von 16 Auswahlkriterien in den fünf Kriterienbereichen ("Realisierbarkeit", "Verkehr", "Umfeld", "Umwelt" und "Kostenneigung") bewertet.

Neu Marx ging als optimaler Standort aus dieser Standortanalyse hervor: Es erhielt 268 von 300 möglichen Punkten. Der Standort "Dusika-Stadion" erhielt 204 Punkte, der Standort "Donaufeld" wurde mit 128 Punkten auf Rang 3 gereiht.

Die nächsten Schritte

Das Vergabeverfahren für die Projektdienstleistungen, wie zum Beispiel Projektsteuerung, Projektbegleitung und Örtliche Bauaufsicht, wurde bereits eingeleitet.

Die Entscheidungen und notwendigen Beschlüsse der Stadt Wien über die Finanzierungsform sowie die mögliche Beteiligung privater Dritter werden noch 2019 erfolgen.

Der Architektur-Realisierungswettbewerb soll im zweiten Quartal 2019 gestartet werden. 2020 ist die Ausschreibung des Generalunternehmers geplant.

Der Spatenstich für die neue Arena ist für 2021 vorgesehen. Mit der Eröffnung der neuen Arena ist 2024 zu rechnen.

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