Gewinnerinnen und Gewinner des Umweltpreises 2019

IN-U OG und Café Restaurant Westpol: "Take-away Mehrweggeschirr für die Gastronomie"

Das Café Restaurant Westpol und das Unternehmen IN-U OG haben den rund 100 Millionen Einweggebinden in Wien den Kampf angesagt: Mit einem Edelstahl-Mehrweggeschirr haben sie ein nachhaltiges System für Take-away implementiert.

Das Café Restaurant Westpol setzt dabei auf eine regionale Lösung und bietet eine kostenfreie "Mitgliedschaft" für 3 Tage an, im Anschluss fällt eine tägliche Leihgebühr von 1 Euro pro Tag an. IN-U OG bietet basierend auf dem gleichen Geschirr ein wienweites Service für Gastronomie-Betriebe an. Das Pfandsystem mit Reinigungsservice und Logistik wird gewerblich als Dienstleistung bereitgestellt. Aktuell werden mit ausgewählten Pilotbetrieben in einem definierten Zielgebiet Praxiserfahrungen gesammelt, wodurch das System laufend verbessert wird.

Kolariks Freizeitbetriebe GmbH: "Natürlich gut Essen - Von Bronze zu Gold in Rekordzeit"

Schon seit Jahren richtet Kolariks Luftburg sein Handeln in Richtung Nachhaltigkeit aus. Vor kurzem wurde das gesamte Speisenangebot auf regionale Bioqualität umgestellt, von der Stelze bis zu den Eiernockerln. Dafür erhielt der traditionelle Wiener Gastronomiebetrieb aufgrund starken Engagements innerhalb kürzester Zeit zuerst die Bronze- und schließlich die Gold-Auszeichnung des Wiener Gütesiegels für ein nachhaltiges Speiseangebot "Natürlich gut essen". Damit werden neben Bioprodukten auch die frische Zubereitung und ein reichhaltiges vegetarisches Angebot garantiert.

Henkel CEE Operation GmbH: "Packaging 18"

Mit dem Ziel, den ökologischen Fußabdruck bis 2030 um ein Drittel zu reduzieren, hat Henkel das Maßnahmenpaket "Packaging 18" entwickelt: Eine Maßnahme zur Erreichung der ökologischen Ziele ist die Erhöhung der Konzentration in Waschmitteln. Dadurch werden erstaunliche Mengen in allen Stationen des Produkt-Lebenszyklus gespart. Bezogen auf den Produktionsstandort Wien bedeutet das eine jährliche Reduktion von 815 Tonnen Verpackungskunststoff, eine Senkung des Stromverbrauchs um 18.400 kWh (entspricht dem Verbrauch von circa 9.000 Wiener Haushalten), eine Reduktion der LKW-Fahrten um knapp 190.000 km und 12.238 Tonnen CO2 (das entspricht dem Volumen von circa 2000 Heißluftballons).

Das Capri: "Nachhaltigkeit im Wiener Traditionshotel"

Das Capri ist ein in zweiter Generation geführtes Wiener 3-Sterne-Stadthotel und hat sich einer nachhaltigen Wirtschaftsweise verschrieben. Als erstes Wiener Hotel unterzog sich das gesamte Unternehmen der Prüfung durch die Kriterien der "Gemeinwohlbilanz". In 5 Bereichen - Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Transparenz - wurde ein Status quo ermittelt, der nun jährlich optimiert wird. Darüber hinaus wurde das Hotel in der Praterstraße mit dem Österreichischen und dem Europäischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Mit dem für 2021 geplanten Umbau soll dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.

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