Gewinnerinnen und Gewinner des Umweltpreises 2016

Austria Wien

Mit einem umfassenden Verständnis für Nachhaltigkeit nimmt der Fußballklub Austria Wien eine Vorbildfunktion für andere Sportvereine ein. Neben dem Stadionneubau nach strengen Nachhaltigkeitskriterien beeindruckte mich und die Jury das umfassende soziale Engagement im Rahmen der Jugendarbeit, der Integration von Migrantinnen und Migranten und der Stadtteilarbeit", so Stadträtin Ulli Sima. Unter der CSR-Dachmarke "Violett ist mehr…" werden Umweltmaßnahmen gesetzt, zahlreiche CSR-Aktivitäten vereint und sowohl intern wie auch extern kommuniziert. Violett ist umweltbewusst, Violett ist gesellschaftlich engagiert und Violett ist sozial engagiert!

Burghauptmannschaft und Tiergarten Schönbrunn GmbH

Die Burghauptmannschaft und der Tiergarten Schönbrunn schaffen mit der neuen Giraffenanlage gleich zwei innovative Maßnahmen. Der Wintergarten - ein Glashaus - ermöglicht durch glasintegrierte Photovoltaik die Nutzung erneuerbarer Energie und die Zwischenspeicherung von Wärmeenergie in einem Schotterspeicher. Zusätzlich werden auf dem Flachdach des Besucherganges konventionelle Photovoltaikpaneele und Kollektoren für die Warmwasserbereitung installiert. "Hier gelingt in herausragender Weise der Spagat zwischen Denkmalschutz und Energieeffizienz bei einer gleichzeitigen Verbesserung der Haltungsbedingungen der Tiere. Von dieser kreativen Lösung kann man sich einiges abschauen", kommentiert DI Christian Holzer, Sektionschef im BMLFUW die Innovation im Tiergarten Schönbrunn.

Confiserie Heindl

Die Confiserie Heindl setzt bereits seit vielen Jahren mit ihrer Unternehmensstrategie "Nachhaltigkeit im Sinne der Konsumenteninnen und Konsumenten und der Umwelt" Maßnahmen. "Die Confiserie Heindl ist der erste Betrieb Österreichs, der die Produktion und das gesamte Sortiment auf 100 Prozent Fairtrade-Kakao umgestellt hat. Dabei geht die Strategie noch weiter, denn alle regional erhältlichen Rohstoffe wie Zucker, Mehl oder Marmelade werden in Österreich eingekauft. Dieser wichtige Schritt hin zu fairen Beziehungen und einer ganzheitlichen Betrachtung in der Lieferkette hat eine große Vorbildwirkung", zeigt sich Ing. Martin Heimhilcher der WK Wien, begeistert.

pulswerk GmbH

Die pulswerk GmbH bietet mit dem Schulungsangebot SMART KITCHEN Beratung für ressourceneffizientes Küchenmanagement an und zielt insbesondere auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen ab. "Vermeidung von Lebensmittelabfällen sind sowohl im Privathaushalt als auch beim "Wirten um's Eck" ein stetig präsentes Thema. In diesem Projekt spielen neben den finanziellen Einsparungen auch die ökologischen und vor allem ethischen Gründe eine wichtige Rolle. So erhalten die Beteiligten nicht nur weitere Kompetenzen, sie werden auch zum Sprachrohr eines verantwortungsvollen Umgangs mit Lebensmitteln", erläutert Maria Kubitschek, Leiterin des Bereichs Wirtschaft der AK Wien, die Juryentscheidung.

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Wiener Umweltschutzabteilung (Magistratsabteilung 22)
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