"Wildwuchs - Vom Wert dessen, was von selbst ist"

Distel und Mastkraut im 1. Bezirk, Rathausstiege 11

Distel und Mastkraut im 1. Bezirk, Rathausstiege 11

"Der Natur Raum geben", "Dem Menschen Naturraum geben", "Wildnis g'spürn", "born to be wild", "absichtslos", "Ungezogenheiten", "Wild.Fremd.Vertraut.": Diese und andere Arbeitstitel begleiteten die Entstehung der Aktionsreihe Wildwuchs. Gesucht wurden Begriffe, die dem ökologischen und psychologischen Ansatz gerecht werden. Jeder von ihnen zeigt eine Facette des Themas auf. Nur die nicht in Worte zu fassende Summe aller Begriffe kann das Thema annähernd umschreiben.

Es ist wie die Natur selbst. Die Natur entwickelt sich an vielen Orten gleichzeitig, spontan, subversiv, wild. Die Natur entwickelt sich konsequent, vielgestaltig, tiefgreifend, facettenreich.


Spontan und frech - so kann Natur in der Stadt sein

Grünpflanze, die aus einer Betonspalte wächst

Von selbst, spontan und ungeplant. So ist Natur, auch in der Stadt. Pflanzen und Tiere leben sogar zwischen Asphalt und Beton, an Mauern und Gehsteigkanten. Wilde Blumen, Sträucher und Gräser gedeihen auf den sogenannten Gstätten zwischen Wohnhäusern, Industrieanlagen oder Verkehrswegen. Der Natur Raum geben, Stadtwildnis zulassen: Das ist ein wichtiges Ziel der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22), die für den Naturschutz in Wien verantwortlich ist.


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Wiener Umweltschutzabteilung (Magistratsabteilung 22)
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