Ausstellung "Neobiota" im Lainzer Tiergarten

Die vom Alpenverein Südtirol (AVS) gestaltete Ausstellung "Neobiota. Artenvielfalt von Menschenhand" ist bis 11. Februar 2018 im BesucherInnen-Zentrum Lainzer Tiergarten zu Gast.

Neobiota von Menschenhand

Ausstellungsraum der Ausstellung "Neobiota"

Als "Neobiota" werden normalerweise biologische Arten, die sich in einem Gebiet angesiedelt haben, in dem sie nicht heimisch waren, bezeichnet. Für die Ausstellung "Neobiota" haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Alpenvereins Südtirol (AVS) in der Natur gefundene Abfälle als Neobiota betrachtet und klassifizieren und beschreiben diese nach naturwissenschaftlichen Methoden.


Die Forscherinnen und Forscher dokumentierten, bestimmten und beobachteten für die Ausstellung vom Menschen eingeschleppte Arten, wie die "Pyxis metallica" oder "Lagona plastica" und zeigen Bekanntes in einer ungewohnten Anordnung. So soll die Bevölkerung auf die Verschmutzung durch weggeworfene Gegenstände in der Natur und den Bergen aufmerksam gemacht werden.

Information und Unterhaltung

Ausstellungsraum der Ausstellung "Neobiota"

Die Ausstellung verknüpft humorvoll und informativ Naturforschung und Umweltschutz und präsentiert anhand von Schautafeln, Info-Boxen und Info-Stationen Wissenswertes und Kurioses rund um weggeworfene Abfälle in der Natur. Kurzfilme aus dem Müll-Labor lassen die Besucherinnen und Besucher an der Arbeit der Müllforscherinnen und Müllforscher teilhaben. Für Kinder gibt es ein Müll-Memory und eine Neobiota-Tastbox.

Veranstaltungsdetails

  • Ausstellung "Neobiota. Artenvielfalt von Menschenhand"
  • Termin: bis 11. Februar 2018
  • Ort BesucherInnen-Zentrum Lainzer Tiergarten, 13., Hermesstraße, Lainzer Tor
    Fahrplanauskunft
  • Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Lainzer Tors zugänglich.
    Öffnungszeiten Lainzer Tor
  • Der Eintritt ist frei.

Projekt "Alpen Littering"

Zurückgelassener Müll ist auch in Österreichs Naturgebieten ein Problem. Das Projekt "Alpen Littering" untersucht in fünf österreichischen alpinen Pilotregionen, welche Abfälle wo in der Natur achtlos weggeworfen ("gelittert") werden. Einbezogen in das Projekt werden lokale Betroffene, Expertinnen und Experten sowie Naturnutzerinnen und Naturnutzer. Ziel ist es, die Problembereiche einzugrenzen und passende Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

Weiterführende Informationen

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