Bio-Zentrum Lobau

Der Landwirtschaftsbetrieb der MA 49 bewirtschaftet mit dem Bio-Zentrum Lobau rund 1.000 Hektar Biofläche.

Video: Bio-Zentrum Lobau

Wien zählt dabei zu den Öko-Pionierinnen: Die ersten Versuche im Bio-Landbau gab es bereits 1978. Neun Jahre später waren alle Äcker des Stadtgutes Lobau auf organisch-biologischen Landbau umgestellt. 2001 wurden die Ackerflächen in Essling umgestellt, seit 2008 werden auch die Flächen am Bisamberg biologisch geführt.

Für diese Flächen gelten die Bewirtschaftungsrichtlinien des Bioverbandes Bio Austria. Kontrolle und Zertifizierung werden durch die Bio-Kontrollstelle Austria Bio Garantie gewährleistet. Angebaut werden Bio-Gemüse, Bio-Getreide und Bio-Erdäpfel.

Ab Hof-Verkauf

Ab Hof-Verkauf nach telefonischer Vereinbarung:

  • Erdäpfel
  • Weizen, Dinkel, Roggen

Kontakt

  • Bio-Zentrum Lobau
  • Lobaustraße 53, 2301 Groß-Enzersdorf
  • Telefon: +43 2249 2300

Forschung im Biolandbau

Ein Anhänger mit Erdäpfeln

In Zusammenarbeit mit dem Verein Bio Forschung Austria werden auf Flächen des Landwirtschaftsbetriebes Projekte im Bereich biologischer Landwirtschaft und angewandter Ökologie umgesetzt.

Das Forschungsgebiet zeichnet einen weiten Bogen vom Bereich Pflanzenbau und Kompostanwendung über die Agrarökologie zur Produktqualität. Weiters werden die Produktionen von Saatgut und Fragen der Sortenwahl im biologischen Landbau erforscht. Der Bereich der Agrarökologie beschäftigt sich mit der vorbeugenden Bekämpfung von Schädlingen mit biologischen Mitteln.

Bioforschung Austria

Sicherung der Artenvielfalt

Violetta, Pinki, Cyclamen, Highland Burgundi Red, Edzell blue - klingende Namen, die man auf den ersten Blick nicht gerade mit Erdäpfeln in Verbindung bringen würde. Doch genau darum handelt es sich: um seltene Sorten von Erdäpfeln, die von der MA 49 in Zusammenarbeit mit Slow Food Wien und der Arche Noah - Gesellschaft zur Erhaltung und Verbreitung der Kulturpflanzenvielfalt in Wien angebaut werden.

Viele alte Sorten sind durch die Industrialisierung der Landwirtschaft von den Äckern verschwunden. Die Stadt Wien nimmt ihre Verantwortung für den Schutz der Artenvielfalt wahr.

Verantwortlich für diese Seite:
Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (Magistratsabteilung 49)
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