Tiere im Zoo Hirschstetten

Bildergalerie - Tierischer Geheimtipp: Zoo der Blumengärten Hirschstetten

Feuersalamander

Salamander im Laub versteckt

Der in Österreich bereits "potenziell gefährdete" Lurch ist circa 14 bis 18 Zentimeter lang und hat eine lackschwarze Haut mit gelbem Flecken-Streifenmuster. Anfang März geht die Winterstarre zu Ende. Mit Saisonbeginn können diese seltenen Tiere im Freigelände der Blumengärten Hirschstetten beobachtet werden.

Der feuchtkühle, von Quellbächen durchzogene Laub- und Mischwald ist der typische Lebensraum des Feuersalamanders. Als Tagesverstecke dienen den Lurchen oft unterirdische Gänge von Kleinsäugetieren, Laub, Ritzen in Felsen sowie kleinere und größere Höhlen. Die Feuersalamander sind landlebende und nachtaktive Tiere. Sie ernähren sich von Nacktschnecken, Insekten, Regenwürmern, Larven und Kleinkrebsen. Nach der Paarungszeit werden vom Muttertier kiementragende, circa 2,5 bis 3 Zentimeter große Larven zur Welt gebracht.

Amphibienschutz

Habichtskauz

Junger Habichtskauz

Seit 2007 unterstützen die Blumengärten Hirschstetten das Habichtskauzprojekt "Wiederansiedelung in Österreich". Die Vögel waren zuvor gänzlich aus den Wäldern verschwunden.

In Zusammenarbeit mit mehreren Kooperationspartnern wird ein aufwendiges und erfolgreiches Nachzuchtprogramm betrieben. Das Brutpärchen ist in den Blumengärten in einer großzügig eingerichteten, strukturreichen Voliere untergebracht.

In den letzten Jahren konnte sich das Zoo-Team bereits mehrmals über Nachwuchs freuen, das letzte Jungtier schlüpfte im Frühjahr 2017. Die Jungvögel werden regelmäßig im Biosphärenpark Wiener Wald und in den Wäldern des Wildnisgebietes Dürenstein in Niederösterreich freigelassen.

Habichtskauz-Wiederansiedelung im Wienerwald

Ziesel

Zieseljunges

Junges Ziesel

Die possierlichen Tiere haben in den Blumengärten Hirschstetten ein neues Zuhause in der Donaustadt gefunden. Die heimischen kleinen Nager bewohnen sonnige, naturnah bewirtschaftete Magerwiesen. Im Wiener Raum sind sie sehr selten geworden.

Ursprünglich wurden 13 Tiere in der strukturreichen und ökologisch gepflegten Parkanlage der Blumengärten angesiedelt. Dank des Frühjahrs 2011 mit seinen hohen Temperaturen hat die "Großfamilie" einen Zuwachs von gut 30 Tieren bekommen. Somit leben auf dem Gelände nunmehr circa 150 Tiere. Sie fühlen sich hier so wohl, dass sie, neben anderen seltenen Tierarten, die ganze Anlage mit Weinhügel, Bauernhof und all den anderen Gärten zu ihrem Wohnort auserkoren haben.

Die scheuen und dennoch neugierigen und vorwitzigen Ziesel spielen mit den Besucherinnen und Besuchern gerne Verstecken. Vor allem für kleine Tierliebhaberinnen und Tierliebhaber ist es ein Spaß, dem quirligen Treiben zuzusehen.

Schildkröten-Garten

Schildkröten im Schildkröten-Garten

Schildkröten-Garten

Ein eigener Schildkröten-Garten zeigt auf einer Fläche von fast 1.000 Quadratmetern neben der einzigen heimischen Schildkröte, der Europäischen Sumpfschildkröte, die Florida-Rotbauchschmuckschildkröte, die Griechische Landschildkröte, die Breitrandschildkröte, die Maurische Landschildkröte und die Vierzehenschildkröte.

Europäische Sumpfschildkröte

Die heimische Europäische Sumpfschildkröte wird in der Roten Liste Österreichs als vom Aussterben bedroht eingestuft. Als Grund für die Gefährdung wird die Aussetzung gebietsfremder Tiere angeführt. Schildkröten sind weltweit stark bedroht und als Souvenirs aus dem Urlaubsland daher unbedingt abzulehnen.

Wildkatzen

Die Wildkatzen-Anlage wurde Anfang Dezember 2012 fertiggestellt. Seither erobern die zwei Wildkatzen Diva und Diego die Herzen aller Besucherinnen und Besucher. Info-Tafeln beim Wildkatzengehege informieren über das geheime Leben dieser scheuen und im Großteil Österreichs bereits vor Jahren ausgestorbenen Tierart. Eine Kooperation mit der Universität Wien ermöglicht jungen Wissenschafterinnen und Wissenschafter die Beobachtung dieser Tiere über einen längeren Zeitraum.

Weitere Tierarten

Säugetiere (Mammalia)

  • Europäisches Ziesel (Spermophilus citellus)
  • Eurasische Zwergmaus (Micromys minutus)
  • Europäische Wildkatze (Felis silvestris silvestris)
  • Feldhamster (Cricetus cricetus)
  • Hauskaninchen (Oryctolagus cuniculus f. domesticus)
  • Hausmeerschweinchen (Cavia aperea domesticus)
  • Ouessant Schafe (Ovis aries)
  • Pfauenziege (Capra aegagrus f. hircus)
  • Walachenschaf (Ovis aries f. domesticus)

Vögel (Aves)

  • Bartmeisen (Panurus biarmicus)
  • Diamantfasan (Chrysolophus amherstiae)
  • Habichtskauz (Strix uralensis)
  • Steinkauz (Athene noctua)
  • Sulmtaler Geflügel (Gallus Gallus domesticus)
  • Weißstorch (Ciconia ciconia)

Kriechtiere (Reptilia)

  • Äskulapnatter (Zamenis longissiumus)
  • Breitrandschildkröte (Testudo marginata)
  • Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)
  • Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni)
  • Maurische Landschildkröte (Testudo graeca)
  • Rotbauch Schmuckschildkröte (Pseudemys rubriventris nelsoni)
  • Schlingnatter (Coronella austriaca)
  • Smaragdeidechse (Lacerta viridis)
  • Vierzehenschildkröte (Testudo horsfildii)
  • Zauneidechse (Lacerta agilis)

Lurche (Amphibien)

  • Gelbbauchunke (Bombina variegata)
  • Feuersalamander (Salamandra salamandra)
  • Teichmolch (Lissotriton vulgaris)
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