Alle für weniger CO2. Weniger CO2 für alle.

Photovoltaikanlage am Dach, dahinter das Wiener Rathaus

Auch in Österreich sind die Auswirkungen des Klimawandels spürbar. Der Hitzesommer 2003 forderte Menschenleben. Untersuchungen gehen davon aus, dass z.B. in Wien 130 Hitzetote auf die Auswirkungen des Klimawandels zurückzuführen sind. In Frankreich oder Italien lag die Zahl der Opfer wesentlich höher - da sprechen die Untersuchungen von 15.000 bzw. 20.000 Opfern.

Das ist ein klarer Auftrag zu Handeln. Wien hat diesen Auftrag schon frühzeitig erkannt und seit 1999 ein Klimaschutzprogramm, das KliP. Damit spart die Stadt jährlich 2,9 Millionen Tonnen CO2. Österreichweit hat Wien dadurch die geringsten CO2-Emissionen pro Kopf, nämlich 5,5 im Gegensatz zu elf Tonnen österreichweit.

Perspektiven für den Klimaschutz

Minus 20 Prozent Treibhausgasemissionen pro Kopf im Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 - das ist das Klimaschutzziel der Stadt Wien, das mit dem KliP II (Klimaschutzprogramm der Stadt Wien, Fortschreibung 2009 bis 2020) erreicht werden soll. Ende des Jahres soll das KliP II im Gemeinderat beschlossen werden. Es umfasst 37 Maßnahmenprogramme mit insgesamt 387 Einzel-Maßnahmen in den fünf Handlungsfeldern Energieaufbringung, Energieverwendung, Mobilität und Stadtstruktur, Beschaffung und Abfallwirtschaft sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen zum Klimaschutz

Klimaschutz in Wien

Broschüre "Brennpunkt: Klimawandel": 3 MB PDF39 KB RTF

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