Sauberkeitskampagne 2016

"Bitte keine Schmutzkübel-Kampagne!" – mit dieser Aufforderung hat die Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) im März für Aufmerksamkeit gesorgt und ihre Sauberkeitskampagne gestartet. Nun heißt es "Bitte eine Schmutzkübel-Kampagne!", eine direkte Aufforderung, seinen Mist in den Kübel und nicht auf die Straße oder in den Park zu schmeißen. Gewohnt witzige und provokante Sujets kamen zum Vorschein.


Bewusstsein für die Sauberkeit

"Tschick ins Aschenrohr! Denn wer Dreck macht, brennt 36 Euro!" oder "Gackerl ins Sackerl! Sonst 36 Euro!", so die Botschaften der "Schmutzkübel-Kampagne". Mit der neuen Offensive erinnert die Stadt einmal mehr daran, dass bei Sauberkeitsverfehlungen Strafen drohen.

Umweltstadträtin Ulli Sima: "Wir wollen mit unserer Offensive - so wie jeden Frühling - das Bewusstsein für die Sauberkeit in unserer Stadt wieder stärken, gerade nach dem Winter leidet die Moral oft ein wenig."

Mistkübel mit Hundekot und der Aufschrift: "Bitte eine Schmutzkübel-Kampagne! Gackerl ins Sackerl! Sonst 36 Euro!"

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Mistkübel mit Zigarettenstummen und der Aufschrift: "Bitte eine Schmutzkübel-Kampagne! Tschick ins Achenrohr! Denn wer Dreck macht, brennt 36 Euro!"

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Acht Jahre WasteWatcher – ein Erfolgsmodell

Die Stadt Wien baute in den letzten Jahren das Sauberkeitsangebot stetig aus und kontrolliert die Sauberkeitsspielregeln konsequent. Seit acht Jahren sind die WasteWatcher im Einsatz und erfreuen sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit. Seit 2008 führten die WasteWatcher über 47.000 Amtshandlungen durch. Allein im Jahr 2015 gab es über 4.500 Organstrafen und knapp unter 1.000 Anzeigen gegen Müllsünderinnen und Müllsünder. Seit 2010 wird auch hart gegen Verunreinigungen durch Zigarettenstummeln vorgegangen.

Acht Jahre WasteWatcher wirken


Das Serviceangebot im Überblick

Neben Bewusstseins- und Informationskampagnen sowie Mitmachaktionen wie der Putzaktion "Wien räumt auf. Mach mit!" hat die Stadt Wien das Angebot zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Müll in den letzten Jahren ständig ausgebaut.

  • Über 3.305 Hundesackerlautomaten mit "Gratis Sackerl fürs Gackerl"
  • Über 24.000 öffentliche Papierkörbe, von der MA 42 und der MA 48 in den Parks und auf den Gehsteigen, davon über 19.000 mit Aschenbechern
  • Zusätzlich circa 1.200 freistehende Aschenrohre bei anderen hochfrequentierten Plätzen wie bei U-Bahnen oder vor Theatern sowie etliche Aschenrohre in den Parks der MA 42
  • 18 Wiener Mistplätze zur kostenlosen Abgabe von Sperrmüll und Sonstigem
  • Über 211.000 Altstoffsammelbehälter zur Mülltrennung

"Saubere Stadt" im Stadtplan

Im Online-Stadtplan zeigt der Karteninhalt "Saubere Stadt" die Standorte von Altstoffsammelstellen, Mistplätzen, Problemstoffsammelstellen, öffentlichen Toiletten und Hundekotsackerlautomaten an.

Zusätzlich sind diese Einrichtungen auch über die 48er-App abrufbar. Bisher nutzen bereits über 18.000 Wienerinnen und Wiener dieses praktische Service.

Bewusstseinsbildende Maßnahmen

Neben den Kontrollen gibt es auch 2016 wieder eine Vielzahl von bewusstseinsbildenden Maßnahmen in Sachen Sauberkeit:

  • Wien räumt auf. Mach mit! - Frühlingsputz 2016 (18. April bis 1. Mai 2016)
  • Mistfest 2016 (17. und 18. September 2016)
  • Mistmeisterschaften für Volksschulklassen (22. Februar bis 25. Mai 2016)
  • Sommerferienspiel 2016 für Kids am "Beag aus Mist" (12. bis 15 Juli und 2. bis 5. August 2016)
  • Infos zum Angebot für Kindergärten und Schulen auf EULE - Umweltbildung der Stadt
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