Initiative "Bewusste Kühlung"

Um dem steigenden Energieverbrauch für die Gebäudekühlung entgegenzuwirken, startete die Magistratsdirektion-Klimaschutzkoordination unter der Patronanz von Bürgermeister Michael Häupl bereits 2013 die Kühlkampagne "Bewusste Kühlung".

Video: Bewusste Kühlung

Während der letzten Jahre stieg die Anzahl der Tage, an denen die Bevölkerung Wiens unter hohen bis extrem hohen Temperaturen litt. Um der damit verbundenen Belastung zu entgehen, werden in stetig wachsender Anzahl Lösungen entwickelt und eingesetzt, um in Wohn- und Dienstleistungsgebäuden angenehme Temperaturen zu erzielen. Vielfach sind diese Lösungen mit einem hohen Stromverbrauch verbunden. Die Klimaschutzverantwortlichen der Stadt Wien verzeichnen einen kontinuierlich wachsenden Energieverbrauch für Kühlanwendungen. Expertinnen und Experten rechnen alleine im Wohngebäudebereich mit einer Verdopplung der durch Gebäudekühlung generierten CO2-Emissionen in den nächsten 20 Jahren.

Um diesem Trend entgegenzuwirken und das Klimaschutzziel Wiens bis 2020 zu ermöglichen, startete die Magistratsdirektion-Klimaschutzkoordination unter der Patronanz von Bürgermeister Michael Häupl 2013 die Kühlkampagne "Bewusste Kühlung".

Übersicht zur Initiative "Bewusste Kühlung" 2013 - Bericht, Videos, Broschüre

Beispiele klimagerechter Kühlungsmöglichkeiten

Fernkälte-Kreislauf in Wien

Fernkälte ist eine Alternative zu teuren Klimaanlagen: Im April 2013 ging die Fernkältezentrale Schottenring ans Netz

Im Rahmen dieser Kampagne sollen der Wiener Bevölkerung energieeffiziente und damit klimagerechte Möglichkeiten aufgezeigt werden, um während der in Zukunft vermehrt auftretenden Hitzeperioden adäquate Temperaturen in Wohnungen und Dienstleistungsbetrieben zu erreichen. Der Bogen spannt sich dabei von alternativen Kühlkonzepten bei Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben über Tipps für Privatwohnungen bis zum Einsatz von Fernkälte bei Spitälern und betrieblich genutzten Gebäudekomplexen.

Zudem können hohe Temperaturen besonders die Gesundheit von betagten, pflegebedürftigen und chronisch kranken Menschen sowie von Kleinkindern belasten. Unangenehme Folgen einer Überhitzung lassen sich durch rechtzeitige Vorsorge und richtiges Verhalten verhindern.

Gratis Papierfächer für cooles Klima

Es ist nicht immer notwendig, sich zur Abkühlung elektrischer Geräte zu bedienen. Oft reicht es, mit einem Fächer für erste Abkühlung zu sorgen und sich frische Luft zu verschaffen. Im heißen Sommer 2013 lagen daher kostenlose Papierfächer der MD Klimaschutzkoordination im Stadtinformationszentrum und in den Magistratischen Bezirksämtern auf.

Papierfächer sorgen ohne Strom für cooles Klima

Weiterführende Informationen

Verantwortlich für diese Seite:
Andrea S. Fellner (Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination)
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