Geschichtliches zu den Wienerwaldbächen

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts flossen rund siebzig Bäche von den Ostflanken des Wienerwaldes durch die Terrassenlandschaft im Wiener Stadtgebiet.

Verrohrungseingang des Alsbaches

Einleitung des Alsbaches in die Verrohrung der Kanalisation

Sie vereinigten sich zu mehreren Hauptbächen und mündeten teils direkt in die Donau oder den Donaukanal, teils in den Wienfluss oder in die Liesing.

Heute sind diese Bäche zum Großteil nur noch in ihren Oberläufen erhalten geblieben. Manche Bäche sind zur Gänze aus dem Stadtbild verschwunden.

Kanäle und aktuelle Lösungen

Mit zunehmender Siedlungstätigkeit entlang der Bäche und mit der Einleitung von Abwässern entstanden Kloaken. Die Bäche wurden daher auf großen Strecken in Rohre gefasst. Damit wurden die Probleme des Hochwasserschutzes, der hygienischen Bedingungen und des Betriebes der Kanalisation gelöst.

Zur jeweiligen Zeit stellten diese Maßnahmen die beste Lösung dar. Heute werden sie hinterfragt und es wird an sinnvolleren Alternativen gearbeitet, die das gesamte Ökosystem eines Bachs miteinbeziehen: Renaturierungsprojekte

Eine Reportage aus der Reihe "stadtUNbekannt" folgt den Spuren der verschwundenen Bäche in Wien: Verschwundene Wienerwaldbäche

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