Gute Gründe gegen aggressive Putzmittel

"DIE UMWELTBERATUNG" gibt Tipps zum umwelt- und gesundheitsschonenden Frühjahrsputz und unterstützt mit der Datenbank "ÖkoRein" bei der Wahl des richtigen Mittels.

Person mit Gummihandschuhen und Putzmittel über einem Waschbecken

Aggressive Reinigungsmittel können der Gesundheit schaden, belasten das Abwasser und sind teuer. Das sind drei gute Gründe, die für den Einsatz von effizienten, ökologischen Reinigungsmitteln sprechen.

In der Online-Datenbank "ÖkoRein" sind über 400 Wasch- und Reinigungsmittel gelistet, die nach strengen, unabhängigen Kriterien überprüft wurden. Die Datenbank umfasst sowohl Produkte für das eigene Zuhause als auch für den professionellen Bereich.

ÖkoRein

Umweltschonend sauber

Video: Ökologisches Putzen

Ob ökologisches oder herkömmliches Reinigungsmittel - in jedem Fall ist es nicht sinnvoll, höher zu dosieren als auf der Verpackung angegeben. Eine höhere Dosis bedeutet nicht mehr Sauberkeit. Zudem ist eine Überdosierung teuer und belastet das Abwasser unnötig.

Im Haushalt antibakterielle Mittel einzusetzen, ist im Normalfall nicht notwendig. Diese Mittel belasten Umwelt und Gesundheit und schwächen das Immunsystem. Erkennbar sind antibakterielle Reinigungsmittel an Bezeichnungen wie "desinfizierend", "bakterizid", "biozid", "antibakteriell" oder "mit Aktivchlor".

Besonders schonend für Umwelt und Gesundheit und gleichzeitig sehr effizient ist die Reinigung mit Mikrofasertüchern. An ihrer speziellen Struktur bleiben Schmutz und Kalk haften. Glatte Oberflächen wie Fliesen, Spiegel, Armaturen und Glas glänzen beim Einsatz leicht befeuchteter Mikrofasertücher ganz ohne Putzmittel.

Über 60 Euro pro Jahr fürs Putzen

Pro Haushalt werden für Putzmittel rund 60 Euro ausgegeben. Bei richtiger Dosierung von Reinigungsmitteln und Verwendung von Mikrofasertüchern ließe sich viel Geld einsparen.

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Das Infoblatt "Reinigen ohne Chemie" gibt Tipps zum umweltschonenden Reinigen mit Mikrofasertüchern.

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