Mäharbeiten an der Alten Donau starten

Umweltstadträtin Ulli Sima und Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy an der Alten Donau

Umweltstadträtin Ulli Sima und Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy

Wasserpflanzen sind für die gute Wasserqualität der Alten Donau unerlässlich, für Badegäste und Boote sind sie aber mitunter lästig. Daher sind bereits seit 4. März 2019 13 Amphibienmähboote und 3 Sammel-Motorboote auf der gesamten Alten Donau im Einsatz. Damit wird das 2018 erfolgreich eingeführte Mähmanagement an der Alten Donau fortgesetzt.

Die Amphibienmähboote mähen die Wasserpflanzen bis in eine Tiefe von 2,5 Metern. Begleitet werden sie von den Sammel-Booten, die das Schnittgut an dafür vorgesehenen Sammelstellen am Ufer abladen. Von dort wird es zum Kompostwerk Lobau gebracht, wo es zu Bio-Kompost verarbeitet wird.

Umweltstadträtin Ulli Sima: "Wir starten jedes Jahr nach Schmelzen der Eisdecke mit der Makrophyten-'Mahd' und können heuer ganz besonders früh loslegen, um auch für die Badesaison 2019 perfekte Bedingungen zu garantieren."

3.350 Tonnen gemähte Pflanzen 2018

Die Wasserpflanzen sind in den letzten Jahren explosionsartig gewachsen. Im Rekordsommer 2018 wurden an manchen Tagen bis zu 100 Tonnen Mähgut aus der Alten Donau geholt, insgesamt 3.350 Tonnen. 2013 betrug die Entnahmemenge in der gesamten Saison noch rund 72 Tonnen. 2016 war sie bereits sie auf 2.100 Tonnen angestiegen.

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