Verkehrsmaßnahmen verbessern Luftqualität

Straßenbahn fährt an einen Beet mit Tulpen vorbei

Wien schneidet bei einem Ranking europäischer Städte hinsichtlich der getroffenen Maßnahmen im Verkehrsbereich für eine bessere Luftqualität hervorragend ab. Die Stadt liegt an 3. Stelle von 23 untersuchten Städten. Nur Zürich und Kopenhagen liegen noch vor Wien. Im Vergleich zur Untersuchung von vor vier Jahren konnte sich Wien vom vierten auf den dritten Platz verbessern. Das Ranking belegt, dass die Initiativen, die in den vergangenen Jahren gesetzt wurden, entscheidend dazu beitragen, dass Wien heute als eine der lebenswertesten Städte der Welt angesehen wird.

Maßnahmen wirken

Untersucht wurde, was die Städte gegen Feinstaub- und Stickstoffbelastung unternommen haben. Die internationale Studie lobt Wien für die getroffenen Maßnahmen in den vergangenen vier Jahren. Hervorgehoben wurden die Investitionen in den öffentlichen Verkehr, die Vergünstigung der Jahreskarte auf 365 Euro pro Jahr, die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung und die Einrichtung verkehrsberuhigter Bereiche in der Innenstadt wie beispielsweise die Mariahilfer Straße.

Umweltstadträtin Ulli Sima: "Es ist erfreulich, dass die Wienerinnen und Wiener das Top-Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel so gut annehmen und dass schon 72 Prozent ihre Alltagswege mit den Öffis, zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen."

Zur Studie

Die Studie wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Europäischen Umweltbüro (EEB) durchgeführt.

Ranking overview - Englisch

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