Natürliche Gelsenabwehr

Gelsenstecker sind schlecht für die Raumluft, Lichtfallen wirkungslos. "die umweltberatung" empfiehlt daher natürliche Mittel gegen Gelsen.

Stechende Gelse auf dem Handrücken

Wenn die kleinen Blutsauger um die Ohren summen, ist an Schlaf meist nicht zu denken.

Gelsenstecker scheinen eine einfache Lösung des Problems zu sein, sind aber leider ungesund. Die freigesetzten Stoffe belasten die Raumluft und damit auch die Gesundheit.

In den Insektenvernichtungslampen sind laut einer Untersuchung des Naturschutzbundes Deutschland nur 1,4 Prozent der getöteten Insekten Gelsen. Die restlichen 98,6 Prozent sind großteils harmlose Zweiflügler und Nachtfalter. "die umweltberatung" rät daher vom Einsatz solcher Lampen ab.

Tipps gegen Gelsen

In Haus und Wohnung ist die mechanische Abwehr von Gelsen durch Insektengitter am einfachsten und effizientesten. Lassen sich keine Gitter montieren, dann hilft ein Moskitonetz über dem Bett.

Ätherische Öle von Lavendel, Zeder, Nelke, Zitrone, Pfefferminze und Eukalyptus wirken als Abwehrmittel. Sie können dafür im Verhältnis eins zu vier mit neutralem Öl, zum Beispiel Sonnenblumenöl, oder mit geruchsneutraler Körperlotion gemischt und sparsam aufgetragen werden. Bei empfindlichen Personen, Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern ist es ratsam, ätherisches Öl nicht direkt auf die Haut zu geben, sondern einige Tropfen auf ein Tuch zu tröpfeln.

Im Freien ist es ratsam, lange Kleidung zu tragen, die nicht eng anliegt. Gartenbesitzerinnen und -besitzer sollten Regentonnen abdecken, damit sich darin keine Gelsenlarven entwickeln können.

Infoblatt

Das Infoblatt "Ameisen, Motten und Co" informiert über die Gelsenabwehr und die sichere Anwendung der Produkte.

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