Alternative Energieversorgung

Produktionsdatum:

2012


Erstausstrahlung:

11.05.2012


Copyright:

Stadt Wien


Die Nachfrage nach Energie wächst während die Vorräte an fossilen Brennstoffen zurück gehen. Der Mensch, der sich ändern könnte auf der einen, die alternative Energieversorgung auf der anderen Seite.

AnsprechpartnerIn für Rückfragen:
Redaktion wien.at TV
Kontaktformular

Achtung:

Zur Betrachtung von Videos auf wien.at müssen Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Sie benötigen Javascript und Flash um das Video zu sehen.

Einbetten (Code einblenden) Einbetten (Code ausblenden)

Mona Müller, wien.at-TV: "Das Thema 'Energie und Ressourcen' beschäftigt die ganze Welt gleichermaßen. Das Wort Energiewende wird in den kommenden Jahren wahrscheinlich noch sehr oft fallen und das Thema beschäftigt auch die Wienerinnen und Wiener. Wir haben uns nach Ihren Energiewende-Ideen erkundigt."

Energie kommt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus "en" und "ergon", was soviel wie "innen wirken" heißt.

Passantin: "Energie in welcher Form? Menschliche Energie oder die elektrische Energie oder was meinen Sie?"

Energie ist diejenige Größe, die aufgrund der Zeitinvarianz als Naturgesetz erhalten bleibt. Das heißt, die Energie eines abgeschlossenen Systems kann weder vermehrt noch vermindert werden.

Passant: "Hier wäre ein Umdenken in größerem Ausmaß erforderlich, um wirklich die Probleme, die wir haben - es geht ja nicht nur um die Energie, sondern es geht um die Umwelt und es geht auch um das Leben der Menschen miteinander, ich denke nur an die Kriege, die es gibt, seit es Menschen gibt - um das Ganze irgendwann einmal zu ändern."

Jetzt wäre ein vernünftiger Zeitpunkt mit einer Veränderung zu beginnen. Oder Jetzt. Die Nachfrage nach Energie wächst, während die Vorräte an fossilen Brennstoffen als nach wie vor wichtigste Energiequelle zurück gehen. Ganz nebenbei entsteht beim Einsatz dieser Brennstoffe Kohlendioxid.

Passantin: "Ich glaube, dass sich die Menschen nicht bewusst sind, wie viel Energie sie verschleudern und das ist auch schon der Punkt. Wenn die Menschen anfangen nachzudenken und sich bewusst sind: Was drehe ich auf, Was habe ich auf Standby, Was für Geräte habe ich eingeschaltet, dann kann jeder bei sich selbst anfangen."

Passantin: "Jeder sollte selbst sparen mit seiner Energie. Dass er das Licht abdreht, wenn er den Raum verlässt, solche Dinge, die man schon als kleines Kind mitbekommt."

Der Mensch, der sich ändern könnte, auf der einen, die alternative Energieversorgung auf der anderen Seite.

Passantin: "Vielleicht Windräder - das ist, glaube ich, ein gutes Thema. Da gibt es jetzt im Burgenland ein Projekt, wo sie ein ganz großes Windrad aufbauen, das so groß wird wie der Stephansdom."

Passantin: "Solarenergie - auf allen Dächern Solarenergie-Zellen aufbauen."

Passant: "Es gibt ja noch sehr viele Dinge im Solarbereich, die heute noch nicht ausgereift sind, wie zum Beispiel, dass man Fassaden streichen kann oder Dachziegel und so weiter und auch den Autolack verwenden kann für die Solarenergie und Fensterscheiben und so."

Wien hat in Sachen Solarkraft jetzt jedenfalls das erste BürgerInnen-Solarkraftwerk eröffnet. Es ist eines von vier geplanten in diesem Jahr und steht in der Donaustadt.

Renate Brauner, Wirtschaftsstadträtin und Vizebürgermeisterin: "Nun, ich denke Wien hat hier wieder einmal die Nase voran. Und zwar schlicht und einfach deswegen, weil es in einer Großstadt ja nicht so einfach ist Solarenergie zu implementieren. Denn wie man sieht, wenn man hinter mich schaut, hier brauchen wir Platz und wir haben noch, mit diesem Modell, das wir entwickelt haben, eine zweite tolle Möglichkeit geschaffen, nämlich jedem einzelnen Wiener und jeder einzelnen Wienerin sich persönlich an einem Kraftwerk beteiligen zu können."

Susanna Zapreva, Wien Energie: "Das ist ein Projekt, wo die Bürgerinnen und Bürger Wiens die Möglichkeit haben, einen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien zu leisten, denn wir wollen allen Menschen die Möglichkeit geben an der Energiewende mitzumachen."

Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin: "Die Solarenergie zu nutzen ist für Städte sehr wichtig. Und das aus vier Gründen: Zum einen, weil es gut ist für den Klimaschutz. Zum anderen, weil wir unabhängig sein wollen von den Launen jener Regionen der Welt, aus denen Erdöl und Erdgas importiert werden. Zum Dritten, weil es für die Versorgungssicherheit der Stadt selbst von Bedeutung ist und zum Vierten, weil es für die Geldbeutel der Wienerinnen und Wiener gut ist.

Ein Solarpaneel als Teil des Ganzen. Und abschließend wäre das Folgende noch schön, nämlich…

Passant: "…dass die Menschen zueinander einen anderen Zugang haben, nämlich das, was alle Religionen bis heute nicht geschafft haben, nämlich, dass die Menschen zueinander wirklich eine Liebe entwickeln können. Dann würden nicht sie selber im Mittelpunkt stehen, sondern dann werden sie ein anderes Gefühl haben für die Welt und dann würden sich alle Probleme von selbst lösen."

Mona Müller, wien.at-TV: "Die ersten vier BürgerInnen-Solarkraftwerke sind bereits ausverkauft, Sie können sich allerdings schon jetzt für eines der kommenden Projekte unverbindlich vormerken lassen."