wien.at-TV - Aktuelle Sendung vom 4. Mai 2012

Produktionsdatum:

2012


Erstausstrahlung:

04.05.2012


Copyright:

Stadt Wien


Folgende Themen erwarten Sie in dieser Sendung. Die Saison in der Freizeitoase Alte Donau ist eröffnet. Das sogenannte Flederhaus in aspern Die Seestadt Wiens dient als Informationsstelle für Interessierte. Die "Lange Nacht der Forschung" ging in Wien über die Bühne und wir zeigen Ihnen die neuen Parkpickerlzonen, die ab 1. Oktober 2012 in Kraft treten.

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Mona Müller, wien.at-TV: "Hallo bei einer neuen Ausgabe von wien.at-TV. Ich freue mich, dass sie zusehen und will Sie auch gar nicht lange auf die Folter spannen - das sind die Themen dieser Woche:"

Freizeitoase Alte Donau - Die Saison ist eröffnet
Flederhaus - In Aspern ist vieles in Bewegung
Lange Nacht der Forschung - Wien hat was zu zeigen
Parkpickerl - Die neuen Zonen

Alte Donau

Mona Müller, wien.at-TV: "Segeln, Rudern, Tretbootfahren, oder doch lieber Schwimmen? Die Alte Donau hat wieder Saison und lädt den ganzen Sommer über mit einem bunten Rahmenprogramm ein."

1,5 Millionen BesucherInnen jede Saison, 24 Millionen Umsatz pro Jahr - das sind die Zahlen der ruhigen Freizeitoase Wiens.

Michael Häupl, Bürgermeister: "Es sind im Hintergrund alle Symbole der Großstadt, aber es ist hier der Ort des stillen Sports, wenn das einmal so sagen kann. Es ist unweit davon eine Reihe von Bädern, es gibt Restaurants - also man kann hier ruhig diese Stille, die Gemütlichkeit am Wasser auch genießen."

Brigitte Jank, Wirtschaftskammer Wien: "200.000 Sportlerinnen und Sportler sind hier in der Saison jedes Jahr aktiv tätig. Also es zeigt, es ist - Wetter hin oder her - jedenfalls immer gut angenommen."

Gut angenommen ist auch das alljährliche Rahmenprogramm der Alten Donau, etwa die Mondscheinfahrten zu jedem Vollmond.

Markus Grießler, Arbeitsgemeinschaft "An der schönen alten Donau": "Wir haben ein Frühlingsfest geplant, es sind die 'Drinks on the water', wo Inseln auf der Alten Donau schwimmen werden, wo man sich dann zu einem Cocktail treffen kann und plaudern kann. Es gibt traditionellerweise schon das Lichterfest an der Alten Donau mit dem Feuerwerk - der Saisonhöhepunkt -, wo ich mir auch einmal Wetter wünschen würde wie heute.

Das wünschen wir uns auch. Sonnenschein, Gemütlichkeit, Wasser und ein wenig Ruhe an der Alten Donau.

Flederhaus

Mona Müller, wien.at-TV: "Was das Bahnorama für den Hauptbahnhof, ist das Flederhaus für die neue Seestadt Aspern. Eine fast 16 Meter hohe Holzkonstruktion, die bis letzten Herbst ihren Platz im Museumsquartier hatte, steht jetzt inmitten der Stadtbaustelle in Aspern und symbolisiert dort das Thema Nachhaltigkeit."

Es beginnt ein neuer Tag in der Seestadt Aspern, wo derzeit so viel in Bewegung ist.

Christine Spiess, Projektleiterin für die Seestadt Aspern: "Insgesamt sollen hier 100.000 Kubikmeter Erde bewegt werden und wieder aufgeschüttet, um eben das Gelände zu modellieren."

Ein erstes sichtbares Zeichen für diese Bewegung sind der See, die U-Bahnstation und jetzt auch das Flederhaus. Wer hier abhängen möchte, kann dies tun. Aber auch Informationen, Anregungen und Begegnungen sollen hier über die Bühne gehen und dieses geschichtsträchtige Stück Land ganz neu beleben und wachsen lassen.

Christine Spiess, Projektleiterin für die Seestadt Aspern: "In der Seestadt Aspern wird eine Vision verwirklicht. Mit - von Seite der Stadt Wien - mindestens 20 Dienststellen, die hier beschäftigt sind, PionierInnen. Also im Durchschnitt arbeiten 100 MitarbeiterInnen daran, dass hier ein Stadtteil entwickelt wird, der wirklich grün ist, attraktiv ist."

Norbert Scheed, Bezirksvorsteher Donaustadt: "Das soll eine Smart-City werden: nachhaltig, ökologisch, mit Lebensqualität - eine Stadt mit 20.000 Menschen, die hier Arbeit finden sollen und 25.000 Menschen, die hier leben. Und so ist das Flederhaus ein gutes Symbol für diesen Anspruch. Es ist ein Holzhaus, es symbolisiert Nachhaltigkeit und das ist auch die Philosophie der Stadt."

Ende nächsten Jahres wird die U-Bahn-Station Aspern eröffnet, die ersten Wohnbauten sind in Entstehung und Interessierte können sich hier bereits vormerken lassen. Der Entstehungsprozess ist noch nicht abgeschlossen und bei der Eröffnung des Flederhauses konnte man die vielen Beteiligten des Projektes kennen lernen.

Christine Spiess, Projektleiterin für die Seestadt Aspern: "Nicht nur die Abteilungen der Stadt Wien, sondern auch viele Private sind hier engagiert. Wir wollen auch so schnell wie möglich die künftigen Seestädterinnen und Seestädter abholen auf einer Plattform, wo sie mit uns kommunizieren können und wo wir dann auch auf Wünsche und Ideen noch eingehen können."

Lange Nacht der Forschung

Mona Müller, wien.at-TV: "Wien ist eine der ältesten Universitätsstädte Europas und damit auch eine Stadt des Wissens und der Forschung. Ein genaues Bild von der Forschungsstadt Wien konnte man sich bei der Langen Nacht der Forschung machen. Mehr als 40 Standorte und über 200 Stationen haben dazu eingeladen das Interesse in die Forschung zu wecken. Wir haben uns den Campus Vienna Biocenter genauer angesehen."

Seit 1997 hat Wien rund 400 Millionen Euro in Forschungs- und Technologieprojekte gesteckt, um auch international in der Forschung mitmischen zu können. Einer der Hauptstandorte rund um die Forschung ist der Campus Biocenter Vienna.

Stefan Grünert, Campus Vienna Biocenter: "Am Campus hier gibt es vier große Forschungsinstitutionen, die betreiben auf internationalem Niveau Grundlagenforschung - sowohl an Tieren als auch an Pflanzenzellen. Das ist ungewöhnlich. Und was jetzt neu dazu gekommen ist, so ein Alleinstellungsmerkmal, ist diese Campus Support Facility. Die wurde vor einem guten Jahr gegründet und die stellt wichtige Infrastrukturen für die Wissenschaft zur Verfügung."

Große Forschungsinstrumente werden vom Campus Support zur Verfügung gestellt, um auf diese Art auch kleineren Projekten die Möglichkeit zu geben im großen Stil zu forschen.

Stefan Grünert, Campus Vienna Biocenter: "Und so wird das hier zentral abgewickelt mit Förderungen vom BMWF und von der Stadt Wien. Die haben versprochen für zehn Jahre jedes Jahr fünf Millionen Euro hinein zu stecken. Das muss von fünf Millionen vom Campus gematcht werden, aber da sieht man, dass wir uns sehr viele Gedanken darüber machen, wie wir diesen Campus weiterentwickeln und eben weiter Biotech verzahnen zwischen den Forschungsinstitutionen und den Firmen."

wien.at-TV: "Was ist das jetzt?"

Martina Dötsch, Campus Vienna Biocenter: "Das ist ein Wurm, der im Boden lebt und der heißt …"

wien.at-TV: "Was macht der in einem Forschungszentrum?"

Martina Dötsch, Campus Vienna Biocenter: "Man kann sehr viel mit dem untersuchen. Der hat eine sehr begrenzte Anzahl von Zellen, jetzt im Vergleich zum Menschen. Und dadurch kann man sich viele Zellen einzeln angucken und vor allem die Entwicklung des Wurms vom Ei bis zum ausgewachsenen Wurm."

Sabina Sanegre, Campus Vienna Biocenter: "I have the example of the first cell division, how is the embryo dividing into two and this also happens in our cells. And it's good to try to understand this process so we understand what happens in our cells and we know how it works when everything goes fine and we can understand what happens when something goes wrong."

Wien setzt in Sachen Forschung auf drei Ts: Talent, Technologie und Toleranz, um auf diese Art als Forschungsstandort weiterhin zu wachsen.

Mona Müller, wien.at-TV: "Nächstes Jahr macht die Lange Nacht der Forschung Pause. In zwei Jahren - voraussichtlich im Frühjahr - geht es dann wieder weiter."

Parkpickerl

Mona Müller, wien.at-TV: "Weniger Feinstaub, weniger Staus, mehr Parkplätze für AnrainerInnen und weniger Abgase - das sollen die Nebenwirkungen der neuen Parkpickerlzonen sein. Eine Studie zeigt, dass mit dem Parkpickerl auch rund 30 Prozent mehr freie Parkplätze zur Verfügung stehen. Wo die neuen Zonen sind, das erfahren Sie jetzt."

Über 100 Weißkappler mehr werden ab Oktober auf Wiens Straßen unterwegs sein. Und zwar auch in Bezirken, in denen man ihnen bisher höchsten privat begegnen konnte. Die neuen Parkpickerlbezirke stehen fest: Es sind dies zur Gänze der 12. und 15. Bezirk, der 14. Bezirk zum Teil, der 16. bis zur Savoyenstraße und der 17. Bezirk bis zur Güpferlingstraße.

Leopold Bubak, Rechtliche Verkehrsangelegenheiten (MA 65): "Das gilt ab 1. Oktober 2012."

wien.at-TV: "Und ab wann kann es beantragt werden?"

Leopold Bubak, Rechtliche Verkehrsangelegenheiten (MA 65): "Die Bewohner können das beim zuständigen Bezirksamt ab 1. August beantragen. Und die Betriebe und die Beschäftigten können das dann zentral bei der Magistratsabteilung 65 ab 1. Juli schon beantragen."

wien.at-TV: "Was kostet das?"

Leopold Bubak, Rechtliche Verkehrsangelegenheiten http://www.wien.gv.at/mba/mba.html 65): "Das Pickerl kostet für Bewohner und für Betriebe 120 Euro im Jahr. Dazu kommt dann noch eine Verwaltungsabgabe von 45 Euro bei Online-Antragstellung und 50 Euro, wenn man konventionell den Antrag stellt."

wien.at-TV: "Das heißt 170 Euro im Jahr?"

Leopold Bubak, Rechtliche Verkehrsangelegenheiten (MA 65): "Ja, aber das Pickerl wird dann für zwei Jahre ausgestellt, dann wären das im Durchschnitt 150 Euro."

Für das Parkpickerl müssen Sie im Bezirk hauptgemeldet und ZulassungsbesitzerIn oder LeasingnehmerIn eines mehrspurigen Kraftfahrzeugs oder auch Autos sein.

Dann nehmen Sie Führerschein, Zulassungsschein und im Falle auch Leasingvertrag und gehen zum zuständigen Bezirksamt. Fertig. Oder aber Sie füllen einen Online-Antrag aus, zu finden im Virtuellen Amt.

wien.at-TV: "Und dann ab 1. Oktober wird gestraft, wer nicht hat?"

Leopold Bubak, Rechtliche Verkehrsangelegenheiten (MA 65): "Am 1. Oktober ist dann vorgeschrieben, dass man dann entsprechend entwertet und es würde dann auch - vielleicht nach einer kurzen Gewöhnungsphase - gestraft werden."

Noch was ist neu!

Leopold Bubak, Rechtliche Verkehrsangelegenheiten (MA 65): "Was noch neu ist, ist, dass in den westlichen Bezirken, also in den neuen Kurzparkzonen, die höchstzulässige Parkdauer nicht zwei Stunden ist, sondern drei Stunden."

Mona Müller, wien.at-TV: "Mehr als drei Stunden können Sie in den Park and Ride-Anlagen der Stadt stehen. Alle Informationen zu Straße und Verkehr bekommen Sie bei der Infoline unter 01 955 59. Damit verabschiede ich mich für diese Woche von Ihnen und lade Sie abschließend noch zum Genießen ein, denn dafür sollte immer Zeit sein. Bis zum nächsten Mal bei wien.at-TV."

Tipp

Verkosten und vielleicht das ein oder andere kaufen und dann wieder verkosten…und zwar österreichische Spezialitäten. Bereits zum fünften Mal laden das "Kulinarische Erbe Österreich" und die Stadt Wien zum Gourmetfest ein. Das Muttertagswochenende um den 13. Mai bietet 150 ländliche Feinkostproduzenten und in einem eigenen Gourmetzelt die Starköche Österreichs, die ihre kleinen und feinen Tipps und Tricks verraten werden - zumindest ein paar davon.