wien.at-TV - Aktuelle Sendung vom 28. Oktober 2011

Produktionsdatum:

2011


Erstausstrahlung:

28.10.2011


Copyright:

Stadt Wien


Folgende Themen erwarten Sie in dieser Sendung. Fachhochschulen Best Paper Award bringt Wissen zur Wiener Wirtschaft. Wir haben für Sie Informationen rund um den Kontaktbesuchsdienst der Stadt Wien und beim Mediengespräch des Bürgermeisters wurde der Budgetvoranschlag 2012 präsentiert.

AnsprechpartnerIn für Rückfragen:
Redaktion wien.at TV
Kontaktformular

Achtung:

Zur Betrachtung von Videos auf wien.at müssen Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Sie benötigen Javascript und Flash um das Video zu sehen.

Einbetten (Code einblenden) Einbetten (Code ausblenden)

Mona Müller, wien.at-TV: "Hallo bei einer neuen Ausgabe von wien.at-TV. Ich freue mich, dass Sie zusehen. Ich hoffe, Sie sind jetzt nicht zu verstört, an dieser Stelle mein Gesicht zu sehen und nicht das von David Settelmaier. Den hat es nämlich in seine zweite Heimat nach Australien verschlagen und ich bin zurück aus der Bildungskarenz. Mit diesem Schock schicke ich Sie jetzt in den Themenüberblick:"

Fachhochschulen Best Paper Award bringt Wissen zur Wiener Wirtschaft Informationen rund um den Kontaktbesuchsdienst der Stadt Mediengespräch des Bürgermeisters - Budgetvoranschlag 2012

Best Paper Award

Mona Müller, wien.at-TV: "Die Wiener Wirtschaft könnte ruhig noch viel mehr wissen. Und um an Wissen ranzukommen, hat die Stadt Wien heuer bereits zum zweiten Mal den Fachhochschulen Best Paper Award verliehen. Damit zeichnet die Stadt Wien Arbeiten aus, die den Wissenstransfer zwischen den Wiener Fachhochschulen und der Wiener Wirtschaft in besonderer Weise fördern."

Die Stadt Wien hat zum zweiten Mal den FH Best Paper Award für besondere Abschluss- und Forschungsarbeiten an den Wiener Fachhochschulen verliehen. Die Verleihung fand im Wappensaal des Wiener Rathauses statt.

Organisiert wurde die Preisverleihung von der MA 27, der Abteilung für EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung. Mit dem Preis werden hochqualitative Arbeiten ausgezeichnet, die helfen, die Kluft zwischen abstrakter Wissenschaft und realer Umsetzung in der Wirtschaftswelt zu verkleinern.

Petra Resedaritz, Preisträgerin FHW: "Ich habe meine Arbeit über ((PR,,abbr_Public Relations))-Strategien geschrieben. Ich habe mir verschiedene Arten von Strategien in Theorie und Praxis angesehen. Und dann habe ich versucht, diese in einem Modell, das ich aus zwei bestehenden Modellen zusammengezogen habe, zu kategorisieren - quasi von einer abstrakten Ebene bis hin zu einer operativen Ebene."

Peter Dietrich, Strategisches Kommunikationsmanagement FHW: "Die Arbeit der Petra Resedaritz, die ich betreuen durfte, ist so ein Idealfall einer Diplomarbeit an einer Fachhochschule, diese Verbindung aus Theorie und Praxis. Und was sie geleistet und geschafft hat, ist ein Rahmenmodell zu entwickeln, in dem sich unterschiedliche Strategiemöglichkeiten systematisieren lassen und das war ein ganz toller und wertvoller Beitrag."

Martin Poiger, Logistik & Transportmanagement an der F bfi Wien: "Es geht bei dieser Arbeit um die Lebensmittelindustrie, wie man also die Nachverfolgbarkeit von Lebensmitteln sicherstellen kann. Und er hat da in besonders guter Manier die theoretischen Grundlagen aufgearbeitet und sie anhand von einem Praxisbeispiel umgesetzt." Die Themen der ausgezeichneten Abschluss- und Forschungsarbeiten waren auch heuer wieder sehr vielfältig.

Peter Rössler, Institut für Embedded Systems, FH Technikum Wien: "Embedded Systems sind im Wesentlichen eingebettete Computersysteme. Computer dort, wo man sie typischerweise nicht als Computer wahrnimmt - in Mobiltelefonen, Waschmaschinen, im Auto."

Die Attraktivität der Wiener Fachhochschulen zeigt sich besonders deutlich in den steigenden Zahlen der Studenten. Als wichtige Ergänzung zu klassischen Universitäten stehen sie vor allem für Praxisnähe.

Die Fachhochschulen sind somit zu einem wichtigen Baustein zur Stärkung des Wissens- und Wirtschaftsstandortes Wien geworden.

Kontaktbesuchsdienst

Mona Müller, wien.at-TV: "Wenn Sie über 65 Jahre alt sind, dann können Sie besucht werden - und zwar von einer der vielen freiwilligen MitarbeiterInnen des Wiener Kontaktbesuchsdienstes. Alles, was Sie dazu tun müssen, ist, den Besuchswunsch zu äußern. Die Themen des Besuchs bestimmen dann Sie."

Der Kontaktbesuchsdienst ist ein kostenloses Sozial-Service der Stadt Wien für Menschen ab 65. Bei einer Feier wurden sogenannte Kontaktbesucher, die diese Freiwilligenarbeit bereits länger als zehn Jahre machen, geehrt.

Peter Hacker, Fonds Soziales Wien: "Diese KontaktbesucherInnen sind sozusagen das Gesicht des Sozialwesens in der Wahrnehmung der Menschen dieser Stadt. Und daher bin ich sehr stolz, dass es diesen Dienst gibt. Ich freue mich sehr und es war höchste Zeit, dass wir diese Ehrung haben, um diesen Menschen, die Tag für Tag in der Stadt unterwegs sind und den Menschen Hilfe und Unterstützung vermitteln, und vermitteln, dass es da Dienste gibt, einmal Dankeschön zu sagen."

Die Bedeutung dieser Besuchsdienste für das Sozial- und Gemeinwesen ist unermesslich.

Sonja Wehsely, Gesundheits- und Sozialstadträtin: "Das, was die Kontaktbesucherinnen und Kontaktbesucher machen, ist, was in unserer Zeit immer weniger wird: sie schenken - nämlich Zeit, Aufmerksamkeit und Füreinander-Da-Sein. Da können sie gar nicht genug geehrt und da kann ihnen gar nicht genug dafür gedankt werden. Weil das diese Stadt wieder ein Stück sozialer macht."

Die Voraussetzungen für diese ehrenamtliche Tätigkeit sind denkbar einfach, die Motivationen mitunter unterschiedlich.

Peter Hacker, Fonds Soziales Wien: "Die eigentlich Voraussetzung ist erstens einmal 'Ich will in Kontakt treten mit Menschen‘. Die zweite Voraussetzung ist: 'Ich wäre bereit, mich zu engagieren‘. Und ich muss bereit sein, auch etwas dazu zu lernen, neugierig sein, aufmerksam und aufgeschlossen sein."

Robert Deiger, Kontaktbesucher im 11. Bezirk: "Es ist wunderschön dann, zu sehen, wenn viel Dankbarkeit zurückkommt, weil diese Herrschaften dann oft sehr, sehr froh sind, dass sie eine Information bekommen."

Roswitha Mika, Kontaktbesucherin im 22. Bezirk: ""Man muss ganz einfach Geduld haben und Menschen wollen, auch ältere Menschen."

Robert Deiger, Kontaktbesucher im 11. Bezirk: "Mein Papa war invalid und ist im Rollstuhl gesessen. Und daher hatte ich auch schon die Kenntnis, dass es für solche Leute oft sehr schwer ist, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Da hat sich das eigentlich so ergeben, dass da jemand gesucht wurde, eine Stelle frei war, und da habe ich dann angefangen." Mit einer neuen Plattform will man von Seiten der Stadt die Koordination der Freiwilligen-Arbeit erleichtern. Mit dem Webtool Freiwillig für Wien soll es noch einfacher gemacht werden, Gutes zu tun.

Sonja Wehsely, Gesundheits- und Sozialstadträtin: "Man gibt in diese Maske einfach ein, wann man Zeit hat, Montag bis Sonntag, wie viele Stunden man Zeit hat und für welchen Bereich man sich engagiert. Und wenn ich jetzt zum Beispiel eingebe, Ich hab' freitags Zeit, Freitag nachmittags zwei Stunden und möchte im Sozialbereich tätig sein, dann kommen zwanzig ganz konkrete Angebote, wo Sie sich hinwenden können und die Sie mit offenen Armen empfangen werden und sich sehr, sehr freuen, Sie bald kennenzulernen."

Wolfgang Kastel, Die Helfer Wiens: "Es gibt viele, viele Organisationen, die suchen Freiwillige. Und hier können sie sich treffen - die Organisationen und die Suchenden."

Mona Müller, wien.at-TV: "Sollten Sie die Nummer noch nicht notiert haben, wir haben sie jetzt noch einmal für Sie eingeblendet: 01 245 24.

Budgetvoranschlag

Mona Müller, wien.at-TV: "Vom vergangenen Mediengespräch des Bürgermeisters erfahren Sie jetzt noch alles rund um den Budgetvoranschlag 2012." Beim Mediengespräch des Bürgermeisters hat Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Renate Brauner den Budgetvoranschlag für 2012 präsentiert. In Zeiten wie diesen ein nicht ganz so leichtes Unterfangen.

Renate Brauner, Vizebürgermeisterin: "Ich bin sehr froh, dass es uns trotzdem gelungen ist, ein Budget zu schnüren, das zwei Hauptansprüche hat. Der eine Hauptanspruch ist, weiter gegen die Krisenauswirkungen anzusteuern, mit hohen Investitionen, mit vielen Maßnahmen am Arbeitsmarkt, vor allem für die jungen Menschen. Und gleichzeitig gehen wir einen Weg, der 2015 oder 2016 dazu führen soll, dass wir keine neuen Schulden mehr machen. Das heißt: Wir führen unsere Verschuldung schrittweise zurück."

Neben Einsparungen will man mit gezielten Investitionen gegen den erneuten Konjunktureinbruch ankämpfen. Die Stadt verfolgt dabei weiter ihren antizyklischen Kurs.

Renate Brauner, Vizebürgermeisterin: "Antizyklische Investitionspolitik bedeutet, sehr klare Schwerpunkte zu setzen. Und diese Schwerpunkte liegen eindeutig im Bereich der Bildung, der Kinderbetreuung - Gratiskindergarten in Wien bleibt, das ist auch eine große Unterstützung in schweren Zeiten für die Eltern - und gleichzeitig konzentrieren wir uns auf den Bereich Soziales und Gesundheit. Das hohe Niveau, das wir hier haben, kann mit diesem Budget gehalten werden."

Vor allem in den Bereichen Bau, Kinder und Schule, Soziales und Gesundheit, sowie Arbeitsmarktpolitik - Stichwort: Ausbildungsgarantie - werden die zentralen Investitionsschwerpunkte liegen.

Renate Brauner, Vizebürgermeisterin: "Hier wird ja im Bereich Gesundheit sehr viel gebaut, Neuerrichtungen von Spitälern, andererseits bei dem Ausbau der öffentlichen Infrastruktur, die U-Bahn wird weiter gebaut, die Bahnhöfe werden gebaut. Wenn man durch Wien geht, überall stehen Kräne. Das ist natürlich wichtig, vor allem für die Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft. Aber wir investieren als Stadt natürlich auch in viele kleine Dinge. Jeder Bleistift, der in der Stadt gekauft wird, führt im Endeffekt dazu, dass die Wirtschaft Aufträge hat. Das heißt, diese nachfragewirksamen Ausgaben konnten gesteigert werden und das ist sehr gut für die Wirtschaft."

Tipp

Mona Müller, wien.at-TV: "Mit einem Veranstaltungstipp verabschiede ich mich jetzt von Ihnen und freue mich, wenn Sie auch kommenden Freitag wieder zusehen - ab dann melden wir uns mit neuen Themen aus der Stadt wieder. Eine schöne Woche und bis zum nächsten Mal bei wien.at-TV."

Noch bis zum 5. November läuft das Festival Salam Orient. Ob Tanz, Poesie oder Musik - hier ist für jeden Orientfan was dabei. Ein Festival für alle Sinne im Spannungsfeld zwischen den politischen Umbrüchen in Nordafrika und den alten Erzählungen aus dem Orient.