Freizeitangebote und Gewaltprävention für Jugendliche

Produktionsdatum:

2011


Erstausstrahlung:

24.06.2011


Copyright:

Stadt Wien


Prävention, Aufklärung und Sensibilisierung - auf diese Eckpunkte setzt die Stadt, wenn es um Gewaltprävention bei Jugendlichen geht. Wichtig ist, dass die Jugendlichen dort abgeholt werden wo sie auch sind.

AnsprechpartnerIn für Rückfragen:
Redaktion wien.at TV
Kontaktformular

Achtung:

Zur Betrachtung von Videos auf wien.at müssen Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Sie benötigen Javascript und Flash um das Video zu sehen.

Einbetten (Code einblenden) Einbetten (Code ausblenden)

Prävention, Aufklärung und Sensibilisierung - auf diese Eckpunkte setzt die Stadt, wenn es um Gewaltprävention bei Jugendlichen geht. Wichtig ist, dass die Jugendlichen dort abgeholt werden wo sie auch sind.

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Wenn von 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 700 im öffentlichen Raum im Einsatz sind, geht es uns darum, die Jugendlichen dort zu erreichen wo sie sich aufhalten: in den Parks, im öffentlichen Raum, an all jenen Plätzen, wo sie sich durchaus auch wohlfühlen, um hier anzudocken. Das ist ein ganz wichtiger Bereich - man verliert da weniger Ressourcen, die Jugendlichen wo hinzulocken, sondern unsere Aufgabe ist es auch dort hin zu gehen, wo die Jugendlichen sind."

Rund 38 Millionen Euro steckt die Stadt jährlich in die Jugendarbeit. 1,3 Millionen Kontakte verzeichnen die Jugendarbeiter pro Jahr.

Karl Ceplak, Landesjugendreferent: "Wesentlich und wichtig ist, dass wir Jugendliche respektieren. Dass wir dort ansetzen, wo wir Potenziale von Jugendlichen erkennen. Das heißt, das ist schon ein wesentlicher Schritt zur Gewaltprävention. Wir stärken Jugendliche, wir sind ihnen gegenüber kritisch parteilich, das heißt: wir tolerieren nicht alles."

Das Wiener Jugendangebot reicht von der Parkbetreuung über Freizeitangebote bis hin zu den klassischen Jugendeinrichtungen. Die Stadt will aber auch im Privatbereich ansetzen. Schließlich liegen die Ursachen von Gewaltbereitschaft oft zu Hause.

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Auf der einen Seite wissen wir, dass vielfach die Gewaltbereitschaft auch vererbt wird - aus Opfern werden Täter. Durchaus ein Bereich, der ganz wichtig und eine große Herausforderung ist. Deshalb haben wir zum Beispiel auch im Bereich der Jugendwohlfahrt Elternbildungs-, Elternschulungsmaßnahmen in den vergangenen beiden Jahren sehr stark intensiviert und auf neue Beine gestellt. Ein weiterer wichtiger Bereich ist natürlich auch: mangelnde Perspektive von Jugendlichen. Hier haben wir mit der Wiener Ausbildungsgarantie, der überbetrieblichen Lehrausbildung für viele Jugendliche eine Perspektive geschaffen."

In Wien muss sich kein Jugendlicher alleine fühlen. Denn schließlich sind auch die einzelnen Einrichtungen gut miteinander verbunden.

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Wichtig für uns ist auch die Vernetzung. Eben mit den Angeboten der Jugendwohlfahrt, mit den Angeboten der Polizei, aber auch der Schule und der Kindergärten. Also hier diese Vernetzungsarbeit ist ein ganz wesentlicher Rahmen. Dass hier nicht eine Institution in ihrem eigenen - wenn man so will - Saft nur brät, sondern auch auf die Support-Angebote der anderen Institution zurückgreifen kann. Und darum ist diese kleinräumige Vernetzungsarbeit ein wesentlicher zusätzlicher Unterstützungsbereich."