"Quartier Belvedere" am Hauptbahnhof vorgestellt

Produktionsdatum:

2011


Erstausstrahlung:

27.05.2011


Copyright:

Stadt Wien


Die Arbeiten am Wiener Hauptbahnhof laufen auf Hochtouren. Neben dem Bahnhof selbst entstehen auch Büros, Wohnungen und ein Bildungscampus. Wir haben einen Blick in die Zukunft geworfen.

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David Settelmaier, wien.at-TV: "Die Arbeiten am Wiener Hauptbahnhof laufen auf Hochtouren. Neben dem Bahnhof selbst entstehen auch Büros, Wohnungen und ein Bildungscampus. Wir haben einen Blick in die Zukunft geworfen."

Das Quartier Belvedere, ein neuer Stadtteil zwischen Gürtel, Schweizergarten und dem künftigen Hauptbahnhof. Hier sollen Büros, Wohnungen und Kultureinrichtungen entstehen.

Brigitte Jilka, Stadtbaudirektorin: "Im Quartier Belvedere entstehen in erster Linie Arbeitsplätze, also wie schon gesagt im Bankensektor, aber auch darüber hinaus. Im Quartier Belvedere wird es aber auch jede Menge Lokale geben, es wird belebte Erdgeschosszonen geben, die einladen, dass man sich auch dort aufhält. Also keine Fluchtburg, wo man am Abend wieder weggeht, sondern etwas, was auch zum Ziel für alle Wienerinnen und Wiener werden soll."

An der Gestaltung des Quartiers sind gemeinsam mit der Stadt Wien mehrere Investoren beteiligt, darunter etwa die Erste Bank, PORR Solutions oder die Sparkasse Immobilien AG. Das ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit.

Eduard Winter, Stadt Wien Projektleitung Hauptbahnhof Wien: "Wir haben begonnen hier eine Trademark zu setzen. Wir haben gesagt: 'Wir brauchen irgendwo eine gemeinsame Klammer für alle Investoren.' Wir wollen Investoren zusammenbringen damit sie gemeinsam etwas entwickeln und das ist gelungen. Es ist nicht üblich, dass Investoren miteinander sprechen, über ihre Grundstücksgrenzen hinaus denken und gemeinsam mit der Stadt etwas machen."

In den nächsten Jahren wird sich am Areal des künftigen Hauptbahnhofs einiges tun. Das Quartier Belvedere soll eines der Aushängeschilder werden.

Brigitte Jilka, Stadtbaudirektorin: "Wir werden sukzessive entwickeln bis etwa ins Jahr 2019, aber hier konkret das Quartier Belvedere wird schon zwei, drei Jahre früher komplett fertig gestellt sein mit dem gesamten Umfeld, mit neuer Straßenbahn und so weiter und so fort."

Der künftige Hauptbahnhof nimmt immer mehr an Form an. Die Wiener können sich unterdessen beim Tag der offenen Baustelle am 17. Juni ein Bild davon machen - und vielleicht einen Blick in die Zukunft werfen.

Brigitte Jilka, Stadtbaudirektorin: "Wenn man sich vor Augen hält, dass Wien bis vor ein paar Jahren ein großer Puffer war, um jetzt in der Eisenbahnsprache zu sprechen, weil jede Zugrelation in Wien geendet hat und weil man immer umsteigen musste. Jetzt haben wir einen zeitgemäßen europäischen Durchgangsbahnhof, wo wir wirklich das Herz und die Drehscheibe sind zwischen Osten und Westen."