wien.at-TV - Aktuelle Sendung vom 22. April 2011

Produktionsdatum:

2011


Erstausstrahlung:

22.04.2011


Copyright:

Stadt Wien


Folgende Themen erwarten Sie in dieser Sendung. Immer mehr Hausbetreuer sind im Einsatz und sorgen für Wohlfühlatmosphäre im Gemeindebau. Beim zweiten Popfest auf dem Karlsplatz gibt es wieder zahlreiche Konzerte mit bekannten und weniger bekannten Musikern und die Hohe Wand Wiese steht ganz im Zeichen des Sommerrodelns.

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David Settelmaier, wien.at-TV: "Hallo bei einer neuen Ausgabe von wien.at-TV - dem Programm direkt aus der Stadt. Ich freue mich, dass Sie zusehen. Beginnen wir die Sendung gleich mit einem Themenüberblick:"

Hausbetreuer - Immer mehr im Einsatz
Popfest - Karlsplatz im Zeichen der Musik
Hohe Wand-Wiese - Spaß auf der Sommerrodelbahn

Hausbetreuer

David Settelmaier, wien.at-TV: "Bei der Volksbefragung im vergangenen Jahr hat sich eine deutliche Mehrheit der Wiener für die Wiedereinführung der Hausbetreuer in den Gemeindebauten der Stadt ausgesprochen. Seit mehreren Monaten sind die Hausbetreuer jetzt im Einsatz - und sie werden wöchentlich mehr."

Früher gab es in Wien den nunmehr legendären Hausmeister. Heutzutage sind die modernen Hausbetreuer in den Wiener Gemeindebauten unterwegs. Der Job erfordert aber mehr als die klassischen Reinigungsarbeiten.

Michael Ludwig, Wohnbaustadtrat: "Der Hausbetreuer oder die Hausbetreuerin haben vor allem die Aufgabe, natürlich die Wohnhausanlage sauber zu halten, die Anlage zu reinigen, innen, aber auch außen, wie da zum Beispiel auch die Grünanlagen zu einem großen Teil. Aber vor allem soll sich der Hausbetreuer auch um den Kontakt zu den Mieterinnen und Mietern kümmern, das Gespräch suchen, schauen, ob’s zum Beispiel Reparaturmaßnahmen geben muss, die man entweder selbst erledigen kann oder zumindest eine Firma sehr schnell beauftragen. Und auch einen Kontakt zur Hausverwaltung herstellen, damit manche Dinge vielleicht etwas unbürokratischer und schneller funktionieren."

Hausbetreuer: "Genau arbeiten - das ist wichtig."

Hausbetreuerin: "Ohne Reden geht einmal gar nichts. Also mit den Leuten muss man schon Kontakt aufnehmen, die Wünsche irgendwie erfüllen, wenn es geht."

Hausbetreuer: "Wenn er das nicht kann, dann ist er fehl am Platz."

Mehr als zwei Dutzend Hausbetreuer sind derzeit im Einsatz. Doch die Bewerberliste ist groß und es kommen immer mehr neue dazu.

Elisabeth Miksch-Fuchs, Wiener Wohnen: "Wir haben in der Pipeline noch 600 Bewerbungen. Und von unseren internen Bewerbern sind auch 40 in der Warteschleife, um starten zu können."

Michael Ludwig, Wohnbaustadtrat: "Deshalb finden jetzt in vielen Wohnhausanlage Abstimmungen statt beziehungsweise bemühen sich die Mieterbeiräte auch mit Unterschriftenlisten uns kund zu tun, dass sie das in der Anlage wollen. Auf der anderen Seiten bilden wir aus. Also wir sind jetzt dabei, dass wir pro Monat so etwa acht bis zehn neue Hausbetreuerinnen und Hausbetreuer einstellen können."

Mit einem Mythos will die Stadt allerdings gleich im Vorfeld aufräumen. Eine Dienstwohnung wie in vergangenen Tagen wird es nämlich nicht geben. Trotzdem sind die aktiven Hausbetreuer mit ihrem Job zufrieden - und auch die Rückmeldungen der Mieter sind positiv.

Hausbetreuerin: "Die Mieter sind alle begeistert, dass wieder wer fixer da ist, der die Stiegen betreut. Und auch ein Ansprechpartner für die Anliegen der Mieter."

Hausbetreuerin: "Sie sagen: 'Das ist brav jetzt, du bist ständig da, der Ansprechpartner und so weiter.' Sie sind zufrieden."

Hausbetreuer: "Sie sind sehr zufrieden mit mir. Und ich kenne schon die Leute sehr gut."

Hausbetreuerin: "Stress gibt es überhaupt keinen."

Hausbetreuerin: "Wir haben brave Mieter."

Popfest

David Settelmaier, wien.at-TV: "Von 5. bis 8. Mai verwandelt sich der Karlsplatz wieder in das ultimative Pop-Mekka. Denn dann geht nämlich bereits zum zweiten Mal das Popfest über die Bühne. Auf dem Programm stehen fast 40 Konzerte in verschiedenen Locations, die das Talent der heimischen Szene zeigen sollen."

wien.at-TV: "Was ist das Ziel von so einem Festival?"

Christoph Möderndorfer, popfest: "Das Ziel war es von Anfang an alle heimischen Qualitäten - also alle Stile einer neuen musikalischen Popgeneration zu verbinden und als Live-Plattform am Karlsplatz zu zeigen."

Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur und Wissenschaft: "Die Grundidee ist eine ebenso einfache, wie ich meine gute und mittlerweile erfolgreiche. Nämlich, dass man eine Plattform für Österreichische, Wiener und internationale Popmusik bietet. Auf dem Karlsplatz - sozusagen im Zentrum der Stadt - bei freiem Eintritt und damit nicht nur eine Plattform für die Popmusik, sondern auch einen interessanten Ort fürs Publikum. Und auch die Möglichkeit, dass sie sich vernetzen. Das hat letztes Jahr über alle Erwartungen gegriffen und ich freue mich schon sehr, dass das auch heuer fortgesetzt werden kann."

Robert Rotifer, popfest: "Was letztes Jahr so schön war, war zu sehen, dass viele Leute gekommen sind, die von den Bands nichts gehört hatten. Die einfach was Neues gehört haben von dem sie nicht gewusst haben, dass es das in der Stadt gibt."

wien.at-TV: "Welche Rolle spielt da der Karlsplatz selber?"

Christoph Möderndorfer, popfest: "Der Karlsplatz spielt eigentlich die Hauptrolle. Also es hat begonnen mit einer Vernetzungsarbeit am Karlsplatz. Das wir hier in einem kleinen Team Kunst- und Kulturinstitutionen zusammenbringen, uns regelmäßig treffen, uns überlegen: wie kann man einen für die Kulturlandschaft noch besseren Karlsplatz gestalten, gemeinsam? Und daraus ist die Idee zum Popfest geboren."

Robert Rotifer, popfest: "Ich finde zum Beispiel das sehr spannend, dass am Eröffnungsabend Skero gepaart ist mit Gustav. Ich finde es auch sehr spannend, dass Skero diese Hip Hop-Nacht am Freitag - das wird sicher eine Partynacht werden - zusammengestellt hat. Dann ein anderes Highlight wird für mich die perverse Kombination von Nino aus Wien und Ernst Molden und Maria Bill und Robert Räudig von Chuzpe gemeinsam mit Sigi Maron und Peter Henisch beim Legendenbrunch, und Willi Resetarits - das ist eine unglaubliche Kombination."

Hohe Wand Wiese

David Settelmaier, wien.at-TV: "Nach dem Ende des Winters verwandelt sich die Hohe Wand Wiese im Westen der Stadt von einer Skianlage in eine einzigartige Sommerrodelbahn. Die neue Saison ist jetzt gestartet und wir sind den Berg hinunter gerodelt."

Mit rasantem Tempo talwärts rodeln - das geht nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer, und zwar auf der Sommerrodelbahn auf der Hohen Wand Wiese im 14. Bezirk.

Peggy Stoik, Sommerrodelbahn Hohe Wand Wiese: "Also diese Bahn ist ein Schienensystem. Auf dem werden die Rodeln eingeführt und durch die eingebauten Rollen wird sozusagen mit dieser Rodel auf den Schienen der Berg hinauf und wieder hinunter gefahren."

Ob Anfänger oder Profi, beim Fahrstil kommt es ganz darauf an, wie mutig man ist.

Peggy Stoik, Sommerrodelbahn Hohe Wand Wiese: "Man kann es sich aussuchen. Entweder man fährt sie ganz schnell hinunter oder eben in dem angegebenen Tempo, wie man selbst möchte. Man hat dafür in der Rodel ein eigenes Steuer, was man mit der Hand betätigen kann und dieses bremst die Rodel soweit ab, wie schnell oder langsam man eben fahren möchte."

Die Rodelstrecke ist 850 Meter lang und verfügt über insgesamt zwölf Kurven. Eine Besonderheit ist der Erlebnis-Jump.

Peggy Stoik, Sommerrodelbahn Hohe Wand Wiese: "Unser Jump, wie wir ihn nennen, ist eine kleine Brücke. Und diese Brücke verursacht bei einem etwas schnelleren Fahren Hochschaubahn-Feeling, wenn man es so nennen möchte. Dadurch, dass man auf diese Brücke fährt, sieht man auf einmal nichts mehr außer der Weite. Und dann geht’s flott in die Tiefe und dadurch ist es doch ein sehr prickelndes Gefühl."

Das Sommerrodeln ist ab sofort wieder bis September möglich. Wer weiß, vielleicht fällt in dieser Zeit noch der eine oder andere Geschwindigkeitsrekord.

Peggy Stoik, Sommerrodelbahn Hohe Wand Wiese: "Wir haben hier Spitzengeschwindigkeiten bis zu 40 km/h auf jeden Fall."

David Settelmaier, wien.at-TV: "Soweit das Neueste aus Wien. Mit einem Veranstaltungstipp verabschiede ich mich jetzt. Bis zum nächsten Mal bei wien.at-TV."

Veranstaltungstipp

Bereits zum vierten Mal kommen die Feinschmecker Wiens im Stadtpark auf ihre Kosten. Von 6. bis 8. Mai steigt dort nämlich das Genuss Festival, bei dem alles geboten wird, was das kulinarische Herz höher schlagen lässt.