"Guter Grund" - Erde der Stadt Wien

Produktionsdatum:

2011


Erstausstrahlung:

11.03.2011


Copyright:

Stadt Wien


Die Stadt Wien verwendet bereits seit mehreren Jahren torffreie Erde, die zum Großteil aus den Wiener Biotonnen stammt. Die Erde war bislang immer auf den Wiener Mistplätzen erhältlich, jetzt gibt es sie auch im Supermarkt.

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David Settelmaier, wien.at-TV: "Der Frühling steht vor der Tür und da erwacht in den Blumenbeeten der Stadt wieder neues Leben. Die Stadt Wien verwendet bereits seit mehreren Jahren torffreie Erde, die zum Großteil aus den Wiener Biotonnen stammt. Die Erde war bislang immer auf den Wiener Mistplätzen erhältlich, jetzt gibt es sie auch im Supermarkt."

"Guten Grund" sich zu freuen haben auch heuer wieder Wiens Hobbygärtner. Denn ab sofort ist die torffreie Erde der MA 48 wieder erhältlich. Dieses Mal nicht nur an den Wiener Mistplätzen, sondern auch im Supermarkt.

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt: "Also die Erde, die wir heute hier gezeigt haben - 'Guter Grund' heißt sie - in einem orangen Sackerl, das ist die Erde, die wir aus der Biotonne der Stadt Wien machen. Und das heißt, für mich wirklich ein schönes Beispiel, dass die Kreislauf-Wirtschaft funktioniert und ich bin besonders stolz darauf, dass man sie heuer auch bei Billa und Merkur in Wien kaufen wird können."

Die Erde stammt zum Großteil aus der Biotonne. Sie besteht zu 60 Prozent aus Kompost, zu 35 Prozent aus Rindenhumus und zu fünf Prozent aus Sand. Das macht sie zu einem hochwertigen biologischen Produkt.

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt: "Die Erde hat wirklich eine sehr gute A-Plus-Qualität. Das heißt, man kann sie auch im biologischen Landbau einsetzen. Es ist ein sehr hochwertiges Produkt. Wir haben vor ein paar Jahren angefangen das in so Erdensäcke zu verpacken und auf den Mistplätzen zu verkaufen, das hat schon gut funktioniert und jetzt freue ich mich, dass wir auch einen Handelspartner gefunden haben, dass man es wirklich an noch viel mehr Plätzen in der Stadt kaufen kann."

Die Erde gibt’s ab sofort nicht nur auf den 19 Wiener Mistplätzen, sondern auch in den Regalen von Billa und Merkur. Dort passt sie gut ins Sortiment.

Josef Siess, Billa: "Uns hat natürlich der Schritt mehr für Nachhaltigkeit zu sorgen dazu bewogen, auch die Blumenerde in Wien in unser Sortiment aufzunehmen. Und ich denke wir sind es unseren Kindern und der Umwelt schuldig, dass wir nachhaltiger agieren, dass wir mehr für die Umwelt machen und da war die Kooperation mit der Stadt Wien natürlich eine gelungene Möglichkeit diesen Beitrag zu leisten."

Herbert Fleischhacker, Merkur: "Der österreichische Konsument ist wirklich sehr auf Österreich bezogen, das sehe ich auch bei Obst und Gemüse. Also sobald es österreichische Produkte gibt, greift der Konsument sofort zu österreichischen Produkten und ich glaube, das wird auch hier der Fall sein, dass das sehr, sehr gut in unseren 30 Wiener Merkur-Filialen ankommen wird."

Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran und verwendet die Erde bereits seit Jahren selbst. Dass sie auch in den Blumenbeeten der Wiener Haushalte landet, freut die Umweltstadträtin ganz besonders.

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt: "Wir als Stadt Wien verwenden unsere eigene Erde natürlich schon seit vielen, vielen Jahren. Aber ich habe es immer persönlich sehr schade gefunden, dass wir das eben nicht an die Bürgerinnen und Bürger weitergeben können und das haben wir jetzt seit ein paar Jahren geschafft, eben mit dem 'Guten Grund', mit dem Sackerl und jetzt kann man es wirklich an vielen Punkten der Stadt kaufen, muss nicht extra zu den Mistplätzen fahren. Das heißt, wir werden eigentlich jedes Jahr professioneller, aber ich bin mit der Ausbaustufe jetzt schon sehr zufrieden. Jetzt brauchen wir nur noch den Frühling, das wäre wichtig."