Mediengespräch des Bürgermeisters: Vorarbeiten für das Krankenhaus Nord

Produktionsdatum:

2010


Erstausstrahlung:

01.12.2010


Copyright:

Stadt Wien


Die Vorarbeiten für das Krankenhaus Nord laufen auf Hochtouren. Zwar soll das Spital erst 2015 in Betrieb gehen, auf dem Baugelände in Floridsdorf rollen aber schon jetzt die Bagger. In Wien entsteht eines der modernsten Spitäler Europas.

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Die Vorarbeiten für das Krankenhaus Nord laufen auf Hochtouren. Zwar soll das Spital erst 2015 in Betrieb gehen, auf dem Baugelände in Floridsdorf rollen aber schon jetzt die Bagger.

Sonja Wehsely, Wiener Gesundheitsstadträtin: "Es finden die Abbrucharbeiten statt. Parallel dazu geht die Planung weiter. Die Abbrucharbeiten werden ungefähr ein Jahr dauern und dann wird es sozusagen los gehen mit dem Aushub, damit der Rohbau des Krankenhauses errichtet werden kann."

Wilhelm Marhold, Wiener Krankenanstaltenverbund: "Der Beton und der Stahl kommen dann in der ersten Jahreshälfte 2012 und alle Experten gehen von einer vierjährigen Fertigstellungszeit aus. So dass wir 2015 mit dem Teilbetrieb und 2016 mit dem Vollbetrieb rechnen können."

Mit rund 800 Betten soll das Krankenhaus Nord zum modernsten Spital Europas werden. Mehrere bisherige Standorte werden in den Neubau übersiedeln.

Sonja Wehsely, Wiener Gesundheitsstadträtin: "Es wird das Krankenhaus Floridsdorf, die Semmelweis-Frauenklinik und das Krankenhaus Gersthof zur Gänze nach Wien Nord übersiedeln. Es wird die Herzchirurgie aus Hietzing nach Wien Nord übersiedeln. Und wir werden zusätzlich in Wien Nord eine dritte kinder- und jugendpsychiatrische Abteilung errichten, die wir brauchen, um die Versorgung für die Kinder und Jugendlichen auch sichern zu können."

Wilhelm Marhold, Wiener Krankenanstaltenverbund: "Es ist nicht ein plumper Spitalsbau, sondern es nimmt fünf Standorte aus der Kaiserzeit, wo wir einen enormen Reinvest-Bedarf hätten auf jedem einzelnen, auf in Wien Nord. Und es ist somit ein Restrukturierungsprojekt für den gesamten Wiener Krankenanstaltenverbund und eine Standortbereinigung und eine Standortkonzentration."

Im 825 Millionen Euro teuren Spital sollen mehrere Schwerpunkte gesetzt werden.

Sonja Wehsely, Wiener Gesundheitsstadträtin: "Wenn jemand sehr, sehr gut Klavier spielen gelernt hat, kann er es trotzdem besser, wenn er regelmäßig übt und es regelmäßig tut. Und daher werden wir zunehmend nicht überall alles anbieten, sondern Schwerpunkte setzen, wo dann in den Spitälern auch Menschen, die in einem anderen Bezirk wohnen, mit der U-Bahn dorthin fahren können oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das ist auch in Wien leicht möglich, weil ja Wien von der Fläche her nicht so groß ist."

Obwohl das Einzugsgebiet des Krankenhauses im Norden der Stadt liegt, sollen künftig alle Wiener von der modernsten medizinischen Versorgung profitieren können.

Sonja Wehsely, Wiener Gesundheitsstadträtin:¬ "Wir haben daher jetzt auch schon eine Koordination eingerichtet, um diesen Teil, diese Region Wiens, dieser Größe - die mehr Einwohnerinnen und Einwohner hat als Graz - hier die volle Versorgung garantieren zu können, mit dem Krankenhaus in der Donaustadt, also das heißt im Donauspital, und im Krankenhaus Wien Nord."