Mediengespräch des Bürgermeisters: 30 Jahre Wiener Bürgerdienst

Produktionsdatum:

2010


Erstausstrahlung:

28.07.2010


Copyright:

Stadt Wien


Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport, und Peter Kozel, Bürgerdienst, stellen die Aufgaben und Angebote des Bürgerdienstes vor.

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370 Anliegen hat der Bürgerdienst im vergangenen Halbjahr jeden Tag bearbeitet. Dabei sind über eine Million Telefonvermittlungen noch nicht eingerechnet. Die Themen Umwelt und Verkehr waren der Wiener Bevölkerung ein besonderes Anliegen.

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Die Wienerinnen und Wiener sind sehr sensibel, wenn es darum geht, die Stadt immer schöner zu machen. Und hier wird Gott sei Dank der Bürgerdienst in Anspruch genommen. Man kontaktiert ihn, wenn man ein verlorenes Einkaufswagerl wo findet, man kontaktiert ihn, wenn eine Beschilderung einer Baustelle schlecht ist und man weiß, vor allem, es wird rasch und unbürokratisch geholfen."

Im Einzelfall hat das etwa so ausgesehen:

Peter Kozel, Bürgerdienst: "Dass in einer Wohnhausanlage eine Gasleitung ein Gebrechen hatte und die Gaszufuhr gesperrt werden musste und die voraussichtlichen Arbeiten vier Wochen lang gedauert haben. Und da hat der Bürgerdienst unbürokratisch Unterstützung den Bewohnern dieses Wohnhauses angeboten, indem sie Elektrogeräte und Heizstrahler zur Verfügung gestellt haben. Die Unbill blieb doch, aber die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich von der Stadt nicht im Stich gelassen gefühlt. Und das ist das wichtigste Anliegen, dass sich die Stadt um die Menschen kümmert."

Seit 30 Jahren gibt es den Bürgerdienst und der Dialog zwischen Stadtverwaltung und Bevölkerung hat auch ein Bild gezeichnet.

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Keine Frage, in einer Millionenmetropole gibt es immer etwas zu verbessern, gibt es immer etwas, was gerade nicht im Fokus steht. Und hier viele, viele wachsame Augen zu haben, in Form der Wienerinnen und Wiener, ist für uns ganz besonders wichtig und eine wichtige Grundlage dafür, dass wir uns, glaube ich, als Stadt mit der höchsten Lebensqualität immer wieder auch präsentieren."

Die Unterstützung des Bürgerdienstes hat kürzlich auch ein Vierbeiner zu spüren bekommen.

Peter Kozel, Bürgerdienst: "Da ist eine Dame mit einem entlaufenen, herumirrenden, vollkommen dehydrierten kleinen Pekinesen-Hund zu uns gekommen, der sehr verwahrlost wirkte. Und nach Recherchen im Umfeld des Bezirkes - nämlich im 15. Bezirk - aber auch beim Tierschutzheim, hat sich herausgestellt, dass dieser chiplose Hund niemandem abgeht, von niemandem gesucht wird. Und er wurde jetzt in Pflege von einer Mitarbeiterin übernommen."

Mona Müller, wien.at-TV: "Wien wächst - wächst auch der Bürgerdienst?"

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Er wächst vor allem im Angebot im Bereich der neuen Technologien. Wir arbeiten derzeit auch an den berühmten Apps, dass man sehr unkompliziert auch vom Handy aus seine Anliegen weiterleiten kann. Der Ausbau der Internetplattform, ein ganz wesentlicher Bereich für uns. Die Inanspruchnahme über das Telefon ist ja bereits Standard. Und wir werden sehen, wenn es notwendig sein sollte, eine Außenstelle vielleicht in den Stadterweiterungsgebieten in einigen Jahren zu errichten, dann werden wir natürlich auch die Möglichkeit des unmittelbaren und direkten Gespräches anbieten."