Abschlusspräsentation der Maturantinnen der Modeschule Hetzendorf

Produktionsdatum:

2010


Erstausstrahlung:

25.06.2010


Copyright:

Stadt Wien


Die Modeschule Hetzendorf hat ihr Schuljahr mit der Schau 2010 beendet. An rund 150 Modellen konnten die Besucher das Potenzial der künftigen Wiener Modemacherinnen bestaunen.

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Abschlusspräsentation der Maturantinnen der Modeschule Hetzendorf

Mona Müller, wien.at-TV: "Wien kann also sozial sein. Wien kann aber auch modisch sein. Die Modeschule Hetzendorf hat bei ihrer Abschlusspräsentation gezeigt, wie modisch. An mir sehen Sie schon einen Vorgeschmack: Dieses Kleid ist die Abschlussarbeit von Vered Tenner. Sie ist eine Absolventin der Schule."
Schau, schau. Die Modeschule Hetzendorf hat ihr Schuljahr mit der Schau 2010 beendet. An rund 150 Modellen konnten die Besucher das Potenzial der künftigen Wiener Modemacherinnen bestaunen.
Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Ich denke, die Modeschule Hetzendorf ist eine wirkliche Institution in dieser Stadt. Die Kreativität, aber auch vor allem die internationalen Kontakte dieser Schule sind immer wieder sehr belebend, vor allem für die Modeszene in der Stadt."
Unter dem Motto "Freiheit" hat die neue Direktorin der Schule die alljährliche Abschlussmodeschau wieder an ihren Ursprungsort, nämlich in das Schloss Hetzendorf, zurück geholt.
Vered Tenner, Maturantin Modeschule Wien: "Bei mir war das Motto der Freiheit, dass die Freiheit natürlich zum einen immer positive Aspekte hat, aber dass die Freiheit eigentlich, wenn man tiefer darauf eingeht, dass die Freiheit eigentlich auch mit eher negativen Sachen auch verbunden sein kann. Weil das auch mit Angst und Unsicherheit zu tun hat, weil wir immer an ein System gebunden sind. Und hier habe ich mit meiner Kollektion durch die verschiedenen Materialien und Silhouetten auch diese zwei Kontraste hervorgehoben und habe probiert, diese durch die Mode und durch die Kleidung zu interpretieren und nach außen zu bringen."
Jasmin Moradzadeh, Maturantin Modeschule Wien: "Ich interpretiere Freiheit so, dass es einen Staat gibt, wo es keine Schwerkraft gibt. So wie eben bei Superhelden. Sie sind nicht an Naturgesetze gebunden, sie sind frei und so wollte ich das eben darstellen, und nicht nur Superhelden, sondern auch Superheldinnen."
Christoph Thun-Hohenstein, departure Kreativagentur der Stadt Wien: "Ich find Mode eine unglaublich spannende Geschichte, weil sie natürlich einer der Kernbereiche von Kreativität ist. Mein Problem ist, wenn ich in Guerilla-Stores, zum Beispiel, wie bei diesem Festival gehe, ist, dass ich für meine Größe - knapp zwei Meter - sehr schwer was finde."
Auf einer 2.0-Plattform haben die Maturantinnen schon während des Schuljahres ihre Arbeiten, vom Entwurf über die Skizzen bis hin zum fertigen Stück, der Öffentlichkeit präsentiert.
Monika Kycelt, Modeschule Wien: "Wir haben heuer einen sehr großen Maturajahrgang verabschiedet. 31 junge Mädels gehen jetzt in die Welt hinaus. Einige von ihnen ins Ausland, einige werden sicher in Wien sich auch selbständig machen, Fuß fassen."
Mona Müller, wien.at-TV: "Was findet man am Schrillsten, wenn man in Ihren Kleiderkasten schaut?"
Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Ach, ich weiß nicht, ob ich schrille Sachen habe. Ich habe einfach bequeme Sachen und Sachen, die mir gefallen. Ob sie schrill sind oder nicht, beurteilen in der Regel immer andere."
Vered Tenner, Maturantin Modeschule Wien: "Das ist eine Jacke von Moschino mit so ganz extravaganten Schulterpölstern, kombiniert mit Patchwork-Muster."
Christoph Thun-Hohenstein, departure Kreativagentur der Stadt Wien: "Sie stellen hier sehr intime Fragen - ich lass Sie hier im Dunkeln."
Mona Müller, wien.at-TV: "Die Aufnahmeprüfungen für das kommende Schuljahr sind übrigens schon vorbei. Die nächsten Maturantinnen von morgen stehen also bereits fest."