Spatenstich für den See der Seestadt Aspern

Produktionsdatum:

2010


Erstausstrahlung:

18.06.2010


Copyright:

Stadt Wien


Eine Stadt in der Stadt. Dieses ehrgeizige Projekt wird derzeit im 22. Bezirk realisiert. Auf einer Fläche in der Größe von Krems entstehen hier Wohnungen, Arbeitsplätze, Infrastruktur und ein See.

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Spatenstich für den See der Seestadt Aspern

Mona Müller, wien.at-TV: "Eine Stadt in der Stadt. Dieses ehrgeizige Projekt wird derzeit im 22. Bezirk realisiert. Auf einer Fläche in der Größe von Krems entstehen hier Wohnungen, Arbeitsplätze, Infrastruktur und ein See."
Tag am Meer war es zwar keiner, dafür ein Tag der Freude, denn der Spatenstich für den See der Seestadt Aspern ist vollbracht.
Mona Müller, wien.at-TV: "Herr Bürgermeister, wie war es? War es anstrengend?"
Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: "Nein, es war nicht anstrengend. Die Hitze ist natürlich… aber meine Güte, jetzt haben wir weiß ich wie lange gematschkert, dass es kalt ist und feucht, jetzt ist es heiß und noch relativ trocken, und jetzt matschkern wir wieder - ist auch ein bisschen Wienerisch."
Wienerisch wird in Zukunft auch Aspern. Ab 2015 können hier die ersten Menschen leben. Die Donaustadt hat damit eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas.
Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen und Wirtschaftspolitik: "Hier werden 20.000 Menschen arbeiten, 20.000 Menschen wohnen und alleine die U-Bahn, die hierher geführt wird, sichert Tausende von Arbeitsplätzen. Also das wird ein spannendes, modernes Stadtprojekt. Aber es ist von ganz großer wirtschaftlicher Bedeutung."
Mona Müller, wien.at-TV: "Ist der 22. Bezirk jetzt der beste von Wien?"
Norbert Scheed, Bezirksvorsteher Donaustadt: "Was für eine Frage an einen Bezirksvorsteher eines Bezirks: Selbstverständlich. Das Einzige, was wir möglicherweise noch nachholen müssen, ist, dass wir wie Döbling einen guten Weinbau in den Bezirk holen, aber das werden wir auch noch schaffen."
Mona Müller, wien.at-TV: "In Aspern?"
Norbert Scheed, Bezirksvorsteher Donaustadt: "Vielleicht in Aspern."
Mona Müller, wien.at-TV: "Sie werden hierher ziehen?"
Werner Neuhold, Donaustädter: "Nein, ich wohne schon 33 Jahre da herüben und ich bin schon mit dem Flugzeug weggeflogen von da, also darum bin ich da."
Mona Müller, wien.at-TV: "Jetzt war ja Napoleon schon hier, und dann waren die Flugplätze hier, und dann waren die Autorennen hier, und Sie waren auch schon hier, habe ich vorher gehört."
Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: "Ja, ich war auch schon hier. Bei den Autorennen war ich hier. Ich war natürlich relativ viel mit General Motors verbunden, aus der Zeit heraus, wo Kreisky damals diesen Betrieb nach Wien geholt hat. Ich meine, wenn man sich vorstellt, wie die Veränderungen waren. Napoleon haben wir besiegt in den Sümpfen, sonst hätten wir wahrscheinlich eh nicht gewonnen gehabt damals, die kaiserliche Armee. Das Flugfeld hier erinnert ja natürlich auch nicht gerade an tolle Zeiten. Zwar an die Niederlage des Nationalsozialismus, Gott sei Dank, aber deswegen war die Zeit noch immer nicht fein. Die Autorennen da unmittelbar in der Nähe einer Stadt waren natürlich schon sehr viel besser."
Und jetzt soll es noch besser werden. 8.500 Wohneinheiten, erschlossen durch Busse, Straßenbahnlinien, Eisenbahn und vor allem die U-Bahn, die ab 2. Oktober bis Aspernstraße fährt.
Werner Neuhold, Donaustädter: "Vor 30 Jahren hat man da zwei Stunden gebraucht von der City bis da her. Das geht viel schneller jetzt."
15 Minuten vom 1. Bezirk bis Aspern. Neben dem öffentlichen Verkehr kommt natürlich auch der Individualverkehr nicht zu kurz.
Rudi Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr: "So wird natürlich sehr viel für die Radfahrer hier geschaffen. Und der dritte Bereich ist, dass wir mit dem Donautunnel, mit dem Lobautunnel, das Autobahnnetz sehr nahe bringen; und dann gibt es noch die A 23-Verbindung zwischen der Stadtumfahrungsstraße und der A 23 bei Hirschstetten."
Werner Neuhold, Donaustädter: "Es wird erschlossen und ein bisschen Grün kommt dazu - ein Loch mit Wasser."
Mona Müller, wien.at-TV: "Und erwägen Sie jetzt einen Umzug, oder nicht?"
Werner Neuhold, Donaustädter. "Nein, nein, ich bleib in Kagran."
Mona Müller, wien.at-TV: "Auch von Kagran kann man das künftige Erholungsgebiet Aspern leicht erreichen."