Mediengespräch des Bürgermeisters: Innovativer Wohnbau am Hauptbahnhof Wien

Produktionsdatum:

2009


Erstausstrahlung:

05.06.2009


Copyright:

Stadt Wien


Südbahnhof ist out. Hauptbahnhof und ein neues Stadtviertel sind in. Auf einem Areal in der Größe des 8. Bezirks entstehen insgesamt 5.000 Wohnungen. Mehr als zwei Drittel davon fördert die Stadt.

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Transkription: Mediengespräch des Bürgermeisters: Innovativer Wohnbau am Hauptbahnhof Wien

Südbahnhof ist out. Hauptbahnhof und ein neues Stadtviertel sind in. Auf einem Areal in der Größe des 8. Bezirks entstehen insgesamt 5.000 Wohnungen. Mehr als zwei Drittel davon fördert die Stadt. Mitte Juni beginnt der Bauträgerwettbewerb und der liefert bereits eine Premiere.
Michael Ludwig, Vizebürgermeister und Wohnbaustadtrat: "Ja, wir werden im Bauträgerwettbewerb erstmals schon bei der Ausschreibung die Möglichkeit bieten, dass sich Baugruppen daran beteiligen. Baugruppen heißt, dass sich Menschen zusammen finden und ihren Vorstellungen entsprechend eine Wohnform realisieren können."
Zu einer Baugruppe gehören künftige Bewohner, Bauträger und Architekten. Sie  liefern ihre Vorstellungen vom gemeinsamen Wohnen.
Michael Ludwig, Vizebürgermeister und Wohnbaustadtrat: "Sie können die Grundrisse, die Architektur der Wohnung mitbestimmen, mit beeinflussen, auch mit Nachbarinnen und Nachbarn gemeinsam ausgestalten. Sie können sich natürlich, weil sie auch als Baugruppe antreten, die Nachbarn aussuchen."
Von ähnlichen Projekten hat Wien bereits gelernt. Etwa den beiden Frauenprojekten Kalypso und Rosa im 12. Bezirk oder auch der Sargfabrik im 14. Bezirk.
Michael Ludwig, Vizebürgermeister und Wohnbaustadtrat: "Es ist natürlich so, dass jeder, der sich in eine Baugruppe einbringt, eigene Vorstellungen und Überlegungen hat. Die müssen dann natürlich abgestimmt werden mit den anderen Bewohnerinnen und Bewohnern. Aber das ist ein Prozess, der oft dann Hausgemeinschaften schmiedet, die dann über einen langen Zeitraum Gültigkeit haben und auch das Miteinander fördern. Und das ist eigentlich etwas, was wir im geförderten Wohnbau besonders unterstützen wollen."
Wer jetzt auf den Geschmack des miteinander Planens und Wohnens gekommen ist  und Teil einer Baugruppe werden möchte, kann sich noch bewerben.
Michael Ludwig, Vizebürgermeister und Wohnbaustadtrat: "Es gibt die Möglichkeit, sich bei den beiden Bauträgern, die diesen Bauplatz gestalten, bei der GESIBA und bei der GSG, zu melden und Interesse zu bekunden. Und dann wird versucht werden, Baugruppen zusammenzustellen. Wir haben jetzt einmal vorerst zwei Bauplätze mit jeweils 25 Wohnungen vorgesehen."
In etwa vier Jahren sollen die ersten Wohnprojekte verwirklicht sein.