Mediengespräch des Bürgermeisters: 60 Jahre Wiener Stadtwerke

Produktionsdatum:

2009


Erstausstrahlung:

29.05.2009


Copyright:

Stadt Wien


Die Wiener Stadtwerke zählen 60 Lenze. Im Jahr 1949 haben sich Gas- und Stromwerke sowie der öffentliche Verkehr als öffentliches Dienstleistungsunternehmen zusammengeschlossen.

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Transkription: Mediengespräch des Bürgermeisters: 60 Jahre Wiener Stadtwerke

Die Wiener Stadtwerke zählen 60 Lenze. Im Jahr 1949 haben sich Gas- und Stromwerke sowie der öffentliche Verkehr als öffentliches Dienstleistungsunternehmen zusammengeschlossen. In ihrer Reihe tanzen auch noch:
Gabriele Payr, Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke: "Die Wiener Lokalbahnen, vielleicht schon weniger bekannt. Hauptlinien nach Baden, macht aber auch Güterverkehr bis Hamburg und Rotterdam hinauf, hat einen großen Bereich des Behindertenfahrtendienstes. Und dann haben wir einen weiteren großen Bereich, das sind die Friedhöfe und die Bestattung Wien."
Die Entwicklung der Wiener Stadtwerke war rasant. Ein Vergleich des Wiens im Jahre 1949 mit dem Wien von heute macht das deutlich.
Renate Brauner, Vizebürgermeisterin von Wien: "Ich kann mich noch erinnern, ich bin an der Hand meines Vaters gestanden und habe in dieses große Loch am Karlsplatz geschaut und keiner konnte sich vorstellen, dass die U-Bahn hier fährt. Mittlerweile haben wir eines der besten und der größten U-Bahnnetze, die es auf der ganzen Welt gibt."
Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: "Der öffentliche Verkehr in Wien ist ja eine Berühmtheit. Muss man ja sagen. Natürlich motschkert man manchmal, wenn ein Fahrer zu früh die Türen zumacht oder wenn einmal eine Straßenbahn ein bisschen später kommt als im Fahrplan vorgesehen. Klar, das ist auch zu bemotschkern, das ist gar keine Frage, aber im Grunde genommen funktioniert natürlich der öffentliche Verkehr in der Stadt hervorragend."
Renate Brauner, Vizebürgermeisterin von Wien: "Aber auch in der Versorgung mit Energie hat sich viel getan. Wir haben mittlerweile eine sehr umweltfreundliche Energieversorgung. Es gibt zur Fernwärme jetzt auch schon die Fernkälte. Das heißt, da hat sich unglaublich viel weiter entwickelt."
Sieben Milliarden Euro haben die Stadtwerke in den vergangenen zehn Jahren in die Wiener Infrastruktur fließen lassen. Ob wir ohne Stadtwerke wohl auch als lebenswerteste Stadt weltweit gehandelt würden?
Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: "Na ganz sicher nicht, denn das ist einer der wesentlichen Faktoren, weil wir Bestnoten hier in diesem Bereich bekommen haben. Aber das kann man sich auch anschauen in der Welt. Also es ist nicht so, dass man fantasieren täte. Es gibt Städte, wo alles privatisiert wurde, der öffentliche Verkehr, die Energieversorgung - alles. Schauen Sie sich nur verschiedene Städte an, die berühmt sind wie London. Heute überlegt man sich in London beispielsweise, ob man die privatisierte U-Bahn, berühmte U-Bahn, aber auch die berühmten britischen Railways wieder zurückkauft als Staat oder als Stadt. Und daher haben wir diesen Irrweg des Neoliberalismus nicht begangen und daher sind wir halt auch die lebenswerteste Stadt der Welt."
wien.at-TV: "Da bekommen Sie so ein Lächeln. Sind Sie da sehr stolz darauf?"
Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: "Ja natürlich bin ich stolz darauf. Das ist ja so etwas wie ein Zeugnis. Und wenn man einmal sagen kann, wir sind Weltmeister, das ist ja nicht schlecht."
Ab 9. Juni gewährt eine Ausstellung Einblicke in die Arbeit der Stadtwerke.
Gabriele Payr, Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke: "Die Ausstellung zeigt einmal einen Rückblick, zeigt aber auch einen Blick in die Zukunft. Also wo liegen die Schwerpunkte. Wien wird ja wachsen, wird ja über zwei Millionen Einwohner bekommen. Das erfordert natürlich in unserem Bereich erhebliche Investitionen. Dann sind die wesentlichen Stadterneuerungsgebiete dargestellt. Dann gibt es aber auch einen Blick hinter die Kulissen."
Unter dem Motto "24 Stunden für Wien" wandert die Ausstellung durch die Stadt. Genaue Termine finden Sie unter www.wienerstadtwerke.at.