Wachsende Stadt - Statistiken

Wien ist eine lebendige Stadt - und lebendige Städte wachsen. In Wien wird diese Entwicklung sehr genau begleitet. So wird dafür gesorgt, dass die Infrastruktur mit der Stadt mitwächst - und die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener so hoch bleibt, wie sie jetzt schon ist.

Wien im Vergleich

Liniendiagramm zur Bevölkerungentwicklung in Wien bis 2034

Bevölkerungsentwicklung und Prognose in Wien 1961 bis 2034

Wien ist eine dynamische Metropole im Zentrum Europas und erlebt derzeit das schnellste Bevölkerungswachstum in der Zweiten Republik Österreichs. 2014 wird es um circa 33.000 Einwohnerinnen beziehungsweise Einwohner wachsen und 2029 erstmals wieder zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohner haben. Bis zum Jahr 2034 wird Wien um die Größe von Graz wachsen. Die vorläufigen Bevölkerungsdaten 2014 bestätigen diesen Trend.


Bildgrafik mit Landschaft, Schiff und Kutsche, die die Bevölkerungszahlen der Städte Budapest, Warschau, Barcelona, Hamburg und Wien darstellt

EinwohnerInnen Wiens im Vergleich zu Hamburg, Budapest, Warschau und Barcelona

In den vergangenen Jahren hat Wien Hamburg, Warschau und Budapest einwohnermäßig überholt und ist nun die siebtgrößte Stadt der EU. Einwohnermäßig vor Wien liegen in der EU nur London, Berlin, Madrid, Rom, Paris und Bukarest - allesamt Hauptstädte von deutlich größeren Staaten als Österreich.

Bevölkerungsprognose für Wien


Grafik: Vier erste und zwei sechste Plätze Wiens bei internationalen Städterankings

Ranking Wiens unter den Top Cities weltweit

Wien ist wieder eine Metropole im Zentrum Europas, mit einer entsprechenden Dynamik beim Bevölkerungswachstum und bei der internationalen Wahrnehmung. Dass Wien wieder stark international präsent ist, zeigt sich bei den diversen Städterankings: Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt, aber auch eine der innovativsten Städte der Welt (Platz 6). Als eine smarte Stadt ist Wien auf Platz sechs weltweit der Städte für Start-ups.


Liniendiagramm: Durchschnittsalter Wiens im Vergleich zu den Bundesländern von 1961 bis 2051

Altersentwicklung der Wiener Bevölkerung im Vergleich zu den anderen Bundesländern

Wien ist ein demografisch junges Bundesland. Diese Entwicklung ist relativ neu, da Wien über Jahrzehnte das demografisch älteste Bundesland war. Vermutlich ab diesem Jahr, spätestens aber ab 2016, wird Wien das demografisch jüngste Bundesland sein - und dies auch bleiben. Wien hat demnach künftig das geringste Durchschnittsalter aller Bundesländer.

Wie sich Wien entwickeln wird, hat die MA 23 in ihrer Broschüre "Wien wächst" zusammengefasst. Die Entwicklung der Bezirke ist in den "Statistischen Bezirksdaten von A bis Z" dargestellt.


Vorbereitungen auf das Wachstum

Das Wachstum Wiens stellt sicherlich eine Herausforderung dar. Es ist aber vor allem ein großes Kompliment an diese Stadt. Eine wachsende Stadt bedeutet, dass Menschen sich hier wohlfühlen und hier leben wollen.

Die Stadt Wien bereitet sich auf dieses Wachstum vor. So wie die Stadt wächst, wächst auch die benötigte Infrastruktur mit - sei es im Wohnbereich, beim öffentlichen Verkehr, bei der Gesundheitsversorgung oder den Bildungseinrichtungen.

Die beste Gesundheitsversorgung

Künftig werden sieben zentrale Spitalsorganisationen des Wiener Krankenanstaltenverbundes die Versorgung der Wienerinnen und Wiener aufeinander abgestimmt und einander ergänzend übernehmen. Standorte werden konzentriert, um künftig gemeinsam ihre medizinischen Leistungen zu erbringen. Eine moderne Infrastruktur für die Wiener Krankenhäuser ist die notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche und effiziente Gesundheitsversorgung. Rasche und gute Versorgung bei Erkrankungen ist das höchste Gebot. Das neue Krankenhaus Nord wird hier als Role Model dienen. Als erstes Spital in Österreich wird es über eine eigene bettenführende Abteilung für Notfallmedizin als zentrale Anlaufstelle für akut kranke Patientinnen und Patienten verfügen. Das bedeutet kürzere Wartezeiten für die Patientinnen und Patienten.

Die Wohnungen für morgen werden heute gebaut

Um genügend lebenswerten Wohnraum zu haben, wird jetzt schon an den Wohnungen für die Zukunft gebaut. In aspern Die Seestadt Wiens und am ehemaligen Nordbahnhof entstehen neue Stadtteile mit jeweils 20.000 neuen Wohnungen. Rund um den neuen Hauptbahnhof wurden 5.000 neue Wohnungen gebaut, die 13.000 Menschen Platz bieten.

Smarte Stadt - smarte Bildung

Weil Wien eine wachsende Stadt ist und neuen Schulraum braucht, wird auch laufend neuer Schulraum geschaffen. Neue pädagogische Konzepte gaben in den 2000er-Jahren den Ausschlag für einen neuen Meilenstein im Bereich der "Bildungsarchitektur": Das "Campus-Modell", das Schule und Kindergarten an einem Standort verbindet konnte 2009 mit dem "Campus Monte Laa" erstmals in die Tat umgesetzt werden. Kinder unterschiedlichsten Alters verbringen hier ihren Tag "unter einem Dach", nutzen viele Räume und Außenbereiche gemeinsam und kommen auch zu gemeinsamen Aktivitäten zusammen. Der Übergang von Kindergarten und Schule wird dadurch wesentlich erleichtert und auch die vorhandene Infrastruktur optimal genutzt.

Die ersten vier fertig gestellten Standorte - Monte Laa, Campus Gertrude-Fröhlich-Sandner, Campus Donaufeld und Campus Sonnwendviertel am Hauptbahnhof - sind trotz ähnlicher Vorgaben optisch ganz anders gelöst und sind auch wichtige städtebauliche Elemente neu entstandener Stadtviertel. Auch die bereits in Bau beziehungsweise in Planung befindlichen Standorte in aspern Seestadt in der Attemsgasse und in der Berresgasse werden architektonische Akzente setzen.

Am Hauptbahnhof geht man mit zwei Schulen überhaupt noch einen Schritt weiter: Hier wurde im Herbst 2014 erstmals ein Campus für Null- bis 14-Jährige eröffnet - in einem komplett neuen innerstädtischen Stadtteil, dem Sonnwendviertel. Er beherbergt erstmals auch eine Ganztagshauptschule. Insgesamt werden hier - bei vollem Betrieb - rund 1.100 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen null und 14 Jahren sowie etwa 200 Pädagoginnen und Pädagogen ein- und ausgehen.

Die U-Bahnen wachsen mit

In einer wachsenden Stadt ist es essentiell, dass auch der öffentliche Verkehr, insbesondere die U-Bahn mitwächst. Mit dem bereits abgeschlossenem Ausbau der U2, der Verlängerung der U1 und dem geplanten Bau der neuen U5 können die Wienerinnen und Wiener sicher sein, dass sie sich auch in Zukunft auf den Öffentlichen Verkehr in Wien verlassen können.

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Wirtschaft, Arbeit und Statistik (Magistratsabteilung 23)
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