Leistungsbericht 2018 der Abteilung Wiener Wasser (MA 31)

Die Abteilung Wiener Wasser (MA 31) versorgt die Wiener Bevölkerung über die beiden Hochquellenleitungen, die Behälter und das angeschlossene Rohrnetz mit Hochquellwasser aus dem Schneeberg-, Rax- und Hochschwabgebiet. Der Anteil an Grundwasser im Wiener Trinkwasser ist gering.

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Projekt- und Schwerpunktüberblick 2018

  • Am 7. Wiener Wasserfest, zeitgleich mit dem 3. österreichischen TRINK'WASSERTAG, konnten 6.300 Kinder und Erwachsene unter dem Motto "Wiener Wasser - schmeckt cool am besten" Wissenswertes rund um Wasser- und Umweltthemen erfahren. Wer sein Wissen prüfen wollte, konnte Fragen im Stationenpass beantworten - unglaubliche 4.000 dieser Stationenpässe wurden ausgefüllt. Das Wasserfest war vom BMNT als "Green-Event" zertifiziert.
  • Die Erneuerungsoffensive wurde primär in Hauptverkehrsstraßen und an mehreren neuralgischen Punkten im Stadtgebiet fortgesetzt. Durch gebietsweise zusammengefasste Rohrauswechslungen konnte eine Vielzahl von Synergien bestmöglich genützt werden. Bei insgesamt 85 Baustellen wurden Rohrleitungen mit einer Gesamtlänge von 29 Kilometer erneuert.
  • Ein Highlight im Transportrohrnetz war die Verlängerung der 3. Hauptleitung DN 1000 in der Wittgensteinstraße im 23. Bezirk beginnend beim Behälter Lainz bis zur Nästlbergergasse. Damit kann das Wasser der II. Hochquellenleitung besser und mit einer höheren Betriebssicherheit in Wien verteilt werden.
  • Wien wächst rasant, die Erweiterung des Netzes geht damit einher. In den neuen Stadtgebieten um den Hauptbahnhof, den Nordbahnhof, in der Seestadt Aspern und in den vielen Stadterweiterungsgebieten wurden mit Bauträgern und Einbautendienststellen 7,9 Kilometer neue Rohrleitungen verlegt.
  • Im Bereich der künftigen U-Bahn-Linien U2/U5 wurden Rohrleitungen umgelegt, insbesondere im Bereich der Buchfeldgasse, im direkten Umfeld des Wiener Rathauses, in der Josefstädter Straße, der Mariahilfer Straße, sowie in der Triesterstraße und am Matzleinsdorfer Platz zwecks Baufeldfreimachung für den Tunnelbau und die künftige U-Bahn-Station.
  • In Kooperation mit den Wiener Linien, den Wiener Netzen und der MA 33 wurde das Lichtwellenleiternetz der MA 31 wesentlich erweitert und verbessert im Hinblick auf eine redundante Steuerung der Wasserversorgungsanlagen.
  • Für die korrekte Nutzung von Oberflurhydranten wurde ein Schulungsfilm erstellt. Da unsachgemäß geschlossene Hydranten immer wieder Wasserverluste und Schäden verursachen, gibt es jetzt für die Entnahme von Wasser diese online verfügbare Hilfestellung.
  • Die Früherkennung von Schäden ist Voraussetzung für das Verringern von Wasserverlusten und für die zeitnahe Reparatur von Schäden. Seit 2015 wird das Rohrnetz zusätzlich mit Geräuschloggern analysiert. In den Jahren 2015 bis 2018 wurde erstmals das gesamte Wiener Rohrleitungsnetz mit einer Gesamtlänge von über 3.000 Kilometer mit dieser Methode analysiert. Die Methode erlaubt das Erkennen auch kleinster Leckagen.
  • Bei der Novellierung der europäischen Trinkwasserrichtlinie hat die MA 31 an umfangreichen Stellungnahmen der ÖVGW, der EUREAU, der VÖWG und der Codexkommission intensiv mitgearbeitet.
  • Pünktlich zum Weltwassertag am 22. März 2018 erschien die Broschüre "Trinkwasser für Wien" in neuer Aufmachung. Das Druckwerk bietet einen guten Überblick über die vielfältigen Aufgaben, die mit der Wasserversorgung einhergehen.
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