Leistungsbericht 2019 der Abteilung Europäische Angelegenheiten (MA 27)

Die Abteilung Europäische Angelegenheiten MA 27 ist die Europaabteilung der Stadt Wien. Sie ist organisatorisch innerhalb der Geschäftsgruppe Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales angesiedelt und umfasst auch das Verbindungsbüro der Stadt Wien in Brüssel sowie internationale Aktivitäten wie die Wien-Bälle, die internationalen Büros (Eurocomm-PR) in 8 mittel- und südosteuropäischen Städten und die Entwicklungszusammenarbeit.

Die Aufgabenstellung besteht in der Beobachtung, Analyse und Berichterstattung über aktuelle Entwicklungen in den unten genannten Themenfeldern. Zur Vorbereitung von Entscheidungen beziehungsweise Initiierung geeigneter Maßnahmen erstrecken sich die Aktivitäten vielfach auf EU-Ebene. Damit ist die Vertretung Wiens und Mitarbeit in nationalen und europäischen Netzwerken samt Lobbying verbunden.

Im Bereich EU-Förderungen werden nach Mitwirkung bei der Erstellung und Verhandlung der rechtlichen Programmgrundlagen auch die damit verbundenen Förderungen verwaltet.

Weiterführende Informationen zum Inhalt: Zur FachabteilungKontaktadressen

Projekt- und Schwerpunktüberblick 2019

EU-Förderungen - Internationale Kooperationen

  • Interreg (2014-2020) grenzüberschreitend: Umsetzung der 3 bilateralen Kooperationsprogramme mit der Slowakei, Tschechien und Ungarn, 2-sprachige Website; Begleitung von 36 genehmigten Projekten; Beratungen der Wiener ProjektträgerInnen zu neuen Projektideen; aktive Beteiligung an der Programmierung zur zukünftigen Strukturfondsperiode 2021-2027
  • Interreg (2014 bis 2020) transnational, "Interreg CENTRAL EUROPE" (9 Mitgliedstaaten): Begleitung von 138 Projekten, Unterstützung der Wiener Schlüsselprojekte; Zustimmung der Mitgliedstaaten zur Funktion Wiens als Verwaltungsbehörde des zukünftigen Programms 2021-2027
  • Interact Office Vienna: Unterstützung der grenzüberschreitenden, transnationalen und interregionalen Zusammenarbeit der Regionen in der EU und angrenzenden Staaten (EU-Beitrittskandidaten auf dem Balkan sowie Norwegen und Schweiz), Verwendung der in Wien entwickelten Monitoringsoftware ("electronic monitoring system" - eMS) durch 37 Interreg-Verwaltungsbehörden in Europa

EU-Förderungen - Urbanistik

  • IWB - EFRE: Förderungen aus dem EU-Programm "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014 bis 2020" für die Themenbereiche Wirtschaft und Forschung, Klimaschutz und Verbesserung des städtischen Umfeldes: Förderabwicklung von Projekten: Neugestaltung der Neulerchenfelder Straße, Lerchenfelder Gürtel, Smart City Monitor; Tätigkeiten der Wirtschaftsagentur Wien und der Wirtschaftskammer; Vorbereitung des neuen Förderprogramms 2021-2027

EU-Koordination

  • Mitteilung "Ein sauberer Planet für alle": Die einheitliche Länderstellungnahme unter Wiener Federführung betont Subsidiaritätsbeschränkungen
  • Mehrstimmige Beschlussfassung im Energiebereich: Regelungen im Bereich der (nationalen) Energiebesteuerung sollen vom Ein- zum Mehrstimmigkeitsprinzip überführt werden. Die von Wien federführend erstellte einheitliche Stellungnahme hält dazu Subsidiaritätsbedenken fest

Internationale Aktivitäten

  • Entwicklungszusammenarbeit: Entwicklungspolitische Fachtagung zum Thema "Nachhaltige Entwicklung braucht Bildung für alle" sowie Aufruf zu Projekteinreichungen an entwicklungspolitische Organisationen unter dem Jahrestitel "Bildung als Chance - Förderung von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit zur Erreichung des SDG 4"
  • Eurocomm-PR-Büros: Wien-Tage in Budapest und Ljubljana; organisatorische Abwicklung der European Cities Conferences zu den Themen "Digitalisierung" und "Vernetzt helfen"
  • Wien-Bälle: weltweit 41 Wien-Bälle zur internationalen Imagepflege Wiens als Kultur- und Wirtschaftsstandort

Verbindungsbüro Brüssel (Wien-Haus)

  • Schwerpunkt "Stärkung der Rolle der Städte und eine urbane Dimension in der EU-Politikentwicklung": Einbringen in den Monitoring-Prozess zur EU-Städteagenda und in die Vorbereitung der "Leipzig-Charta 2.0" des deutschen EU-Ratsvorsitzes (2. Jahreshälfte 2020); Werben für die Einrichtung der "Urban Intergroup" im Europaparlament
  • Schwerpunktthema der Stadt Wien "Kollaborative Wirtschaft": Der Bericht des Wiener Vertreters in der Plenarsitzung (Dezember) des Ausschusses der Regionen wurde einstimmig angenommen
  • EUROCITIES: Interessenvertretung für eine starke urbane Dimension im neuen Europaparlament und in der neuen Europäischen Kommission; erneute Wiederwahl Wiens in den Vorstand
Verantwortlich für diese Seite:
Stadt Wien | Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Kontaktformular