Leistungsbericht 2019 der Abteilung Wiener Kindergärten (MA 10)

Als erste Bildungseinrichtung schafft der Kindergarten den Rahmen für kindgerechte Lernprozesse. Kinder lernen gemeinsam mit anderen aktiv ihre Welt zu verstehen und zu gestalten. Durch fachlich fundierte Beobachtung nehmen ElementarpädagogInnen wahr, was Kinder für ihre nächsten Lern- und Entwicklungsschritte brauchen.

Die Wiener Kindergärten sorgen für qualitätsvolle elementare Bildung und Betreuung für Kinder in Wien

  • durch den Betrieb eigener Kindergärten und Horte,
  • durch die Förderung privat organisierter Einrichtungen,
  • durch Beratung und Information zu freien Plätzen in städtischen und privaten elementaren Bildungseinrichtungen,
  • durch die Vergabe städtischer elementarer Bildungsplätze und
  • durch die Ausbildung von Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen.

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Projekt- und Schwerpunktüberblick 2019

Personal, Finanzierung, Infrastruktur

Im Jahr 2019 waren rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Stadt Wien – Kindergärten beschäftigt. Das Gesamtbudget betrug im Jahr 2019 rund 820 Millionen Euro. Damit wurden Betrieb und Erhaltung von 350 städtischen Kindergärten, die Förderungen für 1.700 private Einrichtungen, die stadteigene Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (bafep21) sowie die Servicestellen für die Information der Eltern und die Vergabe der städtischen Plätze finanziert.

Platzangebot in städtischen und privaten Kindergärten und Horten

Insgesamt stehen in Wien 103.000 elementare Bildungsplätze zur Verfügung: 28.000 Plätze für 0- bis 3-jährige Kinder, 59.000 Plätze für 3- bis 6-jährige Kinder und 16.000 Plätze für die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern.

Im städtischen Bereich wurden 2019 10 Standorte neu in Betrieb genommen und damit insgesamt rund 1.500 Plätze in elementaren Bildungseinrichtungen geschaffen. Durch die Anstoßfinanzierung sind im Bereich der geförderten privaten Trägerorganisationen über 700 Plätze neu entstanden.

Der Kindergarten als erste Bildungseinrichtung

Eine der wichtigsten Aufgaben des Kindergartens ist die Begleitung bei Transitionen. Denn die ersten Übergänge im Leben von Kindern – die Eingewöhnung in den Kindergarten und der Übertritt in die Schule – sind mit vielen Veränderungen verbunden, die von den Pädagoginnen und Pädagogen sensibel begleitet werden. So wurden beispielsweise im Jahr 2019 im städtischen Bereich rund 3.600 Kinder im Alter von unter drei Jahren in Kleinkindergruppen eingewöhnt und für 18.000 Kinder wurde ein kindorientierter Übergang in die Schule gestaltet.

Platzvergabe und Information an Kundinnen und Kunden

2019 wurden in den Servicestellen 27.741 Anmeldungen für städtische Kindergarten- und Hortplätze entgegengenommen. Insgesamt fanden 98.872 Kontakte mit Kundinnen oder Kunden persönlich, telefonisch oder schriftlich statt. Das Callcenter hat in mehr als 60.000 beantworteten Anrufen über 172.000 Minuten telefoniert. Das entspricht einer Dauer von 120 Tagen oder einem Drittel Jahr.

Ausbildung

Die stadteigene Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (bafep21) ist Österreichs größte Ausbildungsstätte für pädagogische Fachkräfte im Bereich der Elementarpädagogik. Der Schwerpunkt der bafep21 liegt seit 2008 in der Erwachsenenbildung – 25 Prozent aller Kollegstudierenden in Österreich absolvieren ihre Ausbildung an der bafep21. Im Jahr 2019 schlossen 62 Personen die Schule für AssistenzpädagogInnen ab. 171 Frauen und Männer beendeten die Ausbildung zur Kindergartenpädagogin beziehungsweise zum Kindergartenpädagogen.

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