Gewässer - Statistiken

Punktdiagramm - höchster, mittlerer und niedrigster Wasserstand der Donau seit 2006

Wasserstand der Donau seit 2006 (Textversion der Grafik: 54 KB RTF)

Die Donau, der zweitlängste Fluss Europas mit 2.880 Kilometern Länge, hatte in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder verheerende Hochwasser geführt. Um die Stadt und ihre Einwohnerinnen und Einwohner zu schützen, wurde durch die Errichtung der 21 Kilometer langen Donauinsel ein verbesserter Hochwasserschutz geschaffen. Dieser ist für ein Jahrhundert-Hochwasser mit einem Wasserdurchfluss von 14.000 Kubikmetern pro Sekunde ausgelegt. Das entspricht dem Durchfluss des historischen Hochwassers von 1501.

Von Hochwasser wird gesprochen, wenn der Wasserdurchfluss an einer Messstelle pro Sekunde einen festgelegten Schwellenwert überschreitet. Der durchschnittliche Durchfluss in normalen Jahren beträgt circa 1.900 Kubikmeter pro Sekunde. Beim Hochwasser am 5. Juni 2013 wurde um 20.15 Uhr ein Spitzenwert von 11.150 Kubikmetern Durchfluss pro Sekunde registriert, was einem 100-jährlichen Hochwasser entspricht. Der Wasserstand bei der Messstelle Korneuburg betrug damals 8,09 Meter. Normalerweise beträgt der mittlere Wasserstand der Donau circa 2,90 Meter.


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