Gewässer - Statistiken

Punktdiagramm - höchster, mittlerer und niedrigster Wasserstand der Donau seit 2006

Wasserstand der Donau seit 2006 (Textversion der Grafik: 54 KB RTF)

Die Donau ist der größte Fluss Wiens. Neben ihr gibt es aber noch andere nennenswerte Gewässer in der Stadt.

Die Liesing ist ein Fluss, von dem rund 18 Kilometer durch Wien führen. Er gibt dem 23. Bezirk seinen Namen. Der Wienfluss fließt auf ungefähr 16 Kilometern durch Wien. Ee hat einen mittleren Wasserstand von nur etwa 20 Zentimetern. Auch das Mühlwasser im 22. Bezirk ist fast 6 Kilometer lang. Das Mühlwasser ist ein sogenannter Altarm der Donau. Bis in die 1870er-Jahre bestand eine Verbindung zwischen dem Mühlwasser und der Donau.


Daten

Wasserstand

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Wasserstand der Donau in Wien

2001 bis 2018

2001 bis 2017

Wasserstand des Donaukanals in Wien

2001 bis 2018

2001 bis 2017

Wasserstand des Wienflusses

2001 bis 2018

2001 bis 2017

Gewässer

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Längste Gewässer in Wien

2018

Bäche nach Bezirken

2018

Statistisches Jahrbuch

Erläuterungen

Rund 1.916 Hektar (das sind 4,6 Prozent des Stadtgebiets) beträgt die Fläche der Gewässer in Wien. Im Wiener Stadtgebiet sind folgende Gewässerarten zu finden: vier Donauarme (Fließgewässer), 29 Augewässer (Donau-Altarme, stehende Gewässer), vier Flüsse und Kanäle, 29 Wienerwaldbäche und circa 40 Teiche und kleine Seen. Die Donau hatte in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder verheerende Hochwasser geführt. Deshalb wurde ein verbesserter Donau-Hochwasserschutz geschaffen, der für ein Jahrhundert-Hochwasser mit einem Durchfluss von 14.000 Kubikmetern pro Sekunde ausgerichtet ist. Das entspricht dem Wasserdurchfluss des historischen Hochwassers von 1501. Beim 200-jährigen Hochwasser im Juni 2013 wurde ein Durchfluss von 11.150 Kubikmetern pro Sekunde und ein Pegelstand von 8,09 Metern (beides Rekordwerte seit Beginn der Messung) bei der Messstelle Korneuburg (1501: 10,05 Meter bei der Messstelle Wien Reichsbrücke) erreicht.

Einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz leistet die Donauinsel, die den Donaustrom von der Neuen Donau trennt. Mit einer Länge von 21,1 Kilometern und einer Landfläche von 490 Hektar dient die Donauinsel heute vor allem als Freizeit- und Erholungsraum. Der Donaukanal und die etwa fünf Kilometer breite Aulandschaft der Donau beeinflussten über Jahrhunderte nachhaltig die räumliche Entwicklung von Wien. Heute ist der Donaukanal Frei- und Erholungsraum für die Bevölkerung Wiens und Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna. Der Wienfluss zählt neben der Donau und der Liesing zu den Hauptlinien der Entwässerung im Stadtgebiet. Das Einzugsgebiet umfasst im Wesentlichen das vom Rechten und Linken Wienflusssammelkanal erfasste Kanalisationsnetz.

Der Wasserstand der Donau wird bei der Messstelle Korneuburg (Strom-Kilometer 1.941,46; PNP 159,87 m. ü. A.) und der Wasserstand des Donaukanals bei der Messstelle Schwedenbrücke (Kanal-Kilometer 6,28; PNP 152,68 m. ü. A.) jeweils mit einem elektronischen Schreibpegel nach dem Drucksondensystem gemessen. Der Wasserstand des Wienflusses wird mithilfe eines berührungslosen Mikrowellen-Messsystems bei der Kennedybrücke (Fluss-Kilometer 7,65; PNP 183,70 m. ü. A.) registriert.

Definitionen

Durchfluss
ist jenes Flüssigkeitsvolumen, das in der Zeiteinheit durch einen Querschnitt fließt.
m. ü. A.
Meter über dem Spiegel des Adriatischen Meeres
Pegel
Einrichtungen zum Messen von Wasserständen oberirdischer Gewässer
Pegelnullpunkt (PNP)
Der Pegelnullpunkt ist der Bezugspunkt für Wasserstandsangaben. Der PNP wird in m. ü. A. angegeben.

Weiterführende Informationen

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Wirtschaft, Arbeit und Statistik (Magistratsabteilung 23)
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