Young Viennese Architects (Yo.V.A.) 3 - Teilnehmende Architekturbüros

Zwei blaue Ausstellungspodeste mit Modellen im Vordergrund, dahinter eine Ausstellungswand, rechts ein kleines gelbes Auto.

Bereits zum dritten Mal wurde im Jahr 2010 die Förderinitiative für junge Wiener Architekturschaffende gestartet. Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgte durch eine Jury unter der Leitung von Professor Wolf D. Prix, Coop Himmelb(l)lau. Vom "Offenen Bücherschrank" bis zum EXPO-Pavillon sind die unterschiedlichsten Projekte in der Wanderausstellung zu sehen.

Zwölf Architekturteams wurden aus der Fülle der Einreichungen ausgewählt:


Fattinger Orso Rieper

"Weiter wie gewohnt?" Diese Frage stellt das Büro Fattinger Orso Rieper. Ihre Projekte verstehen sich als Experimente im öffentlichen Raum, die nach allen Seiten offen und zugänglich sind. In Wien bespielten sie den Wallensteinplatz 2005 mit einem 20 Meter hohen, multifunktionellen Turm. International für Aufsehen sorgten sie mit ihrem Projekt "Bellevue – Das gelbe Haus", das sie im Rahmen der Kulturhauptstadt Linz09 realisierten.

Flatz architects

"Flatz Architects ist ein Netzwerk von Architekten. Ideen–Konzepte–Theorie, eine einzige Tätigkeit: Wir entwerfen. Wir wollen eine internationale Architektur schaffen, die Wiens Entwicklung zur modernen Stadt unterstützt", so Architekt Martin Flatz. Im Wettbewerb um die Neuplanung der Wiener Wirtschaftsuniversität erreichten Flatz Architects (gemeinsam mit Architekt Arkan Zeytinoglu) den zweiten Platz.

Flatz architects

Gabu Heindl

Architektin Gabu Heidl studierte in Wien, Tokio und Princeton/USA. Sie arbeitete in New York und Amsterdam und unterrichtete in Wien, Graz, Delft und Rotterdam bevor sie 2007 in Wien ihr Büro gründete. Mit der Neugestaltung des Eingangsbereiches des brut-Theaters am Karlsplatz und des Filmmuseums hat sie bereits zwei Projekte im Zentrum von Wien realisieren können.

Gabu Heindl

grundstein

"grundstein" sind Irene Prieler und Michael Wildmann. Sie sehen ihre Position als "offenes Kollektiv für kontextuelle Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und sozialem Raum". Mit unterschiedlichen Partnerinnen und Partnern werden interdisziplinäre Projekte umgesetzt. Aber auch in der klassischen Architektur sind "grundstein" erfolgreich, wie sie mit ihrer Schule in Linz bewiesen haben.

grundstein

Kaufmann Wanas

Bei den Projekten der Architekten Kaufmann.Wanas steht zuerst der Ort, der Bauplatz mit seinen vielfältigen Bezügen zur Umgebung im Mittelpunkt. In ihren Projekten streben sie nach einer Angemessenheit des architektonischen Ausdruckes und einer minimalistischen, zeichenhaften Wirkung der Baukörper. Den Wettbewerb zum Schulneubau am ehemaligen Areal des Nordbahnhofes konnten sie erfolgreich für sich entscheiden.

kaufmannwanas

Kirsch ZT GmbH

Architekt Clemens Kirsch: "Unser Büro entwickelt in Zusammenarbeit mit exzellenten Fachplanerinnen und Fachplanern ganzheitliche, maßgeschneiderte Konzepte, die auf höchste Umsetzungsqualität abzielen". Davon überzeugen kann man sich in der Wiener Innenstadt im Bereich der Fußgängerzone Kärntner Straße/Graben. Den 2009 ausgeschriebenen offenen Wettbewerb konnte das Büro Kirsch ZT GmbH für sich entscheiden.

Kirsch ZT GmbH

Kronaus Kinzelbach

In ihren Projekten definieren die Architekten Christian Kronaus und Erhard An-He Kinzelbach die Fassaden nicht nur als Schnittstelle zwischen innen und außen, zwischen Gebäude und Stadt, sondern nutzen die räumliche Tiefenwirkung als zentrales Mittel zur Organisation und Gliederung. Umgesetzt haben sie diesen programmatischen Ansatz in ihren Projekten in Hainburg und St. Pölten.

Architekt Dr. Kronaus

Shibukawa Eder

SHIBUKAWA EDER Architects ist ein japanisch-österreichisches Architektenteam. "Wir geben uns nie mit der ersten Idee zufrieden, wir erarbeiten ein breit gefächertes Spektrum möglicher Konzepte, zum dreidimensionalen Verständnis dienen uns zahlreiche gebaute Modelle." Ihr aktuellstes Projekt ist das Oberstufenrealgymnasium in Neulengbach.

SHIBUKAWA EDER Architects

SOMA

"soma" steht griechisch für Körper. Soma versteht Architektur als ein Denken in Konzepten. Die Entwürfe des Büros führen nicht zwangsläufig zu eindeutigen, fixen Geometrien, sondern bleiben veränderlich und individuell interpretierbar. 2009 gewann soma den internationalen Wettbewerb für das permanente Themengebäude der EXPO 2012 in Südkorea.

soma

Span

Span, das sind Sandra Manninger und Matias del Campo, die sich in ihren Projekten sowohl auf den Formenreichtum der Natur, die Geometrie des Barocks als auch auf das Endlose in den Arbeiten von Friedrich Kiesler beziehen. Bekannt wurden sie mit ihrem Österreich-Pavillon für die EXPO 2010 in Shanghai (gemeinsam mit Architekt Arkan Zeytinoglu).

Sputnic

Norbert Steiner studierte bei Peter Cook, machte sein Diplom bei William Alsop und arbeitete bei Coop Himmelb(l)au. Er nahm an Ausstellungen in Nicosia, Mailand, Venedig, Rhode Island/USA, Hamburg, Leipzig, Bratislava und Wien teil. Er lebt und arbeitet in Wien. In Zusammenarbeit mit dem Künstler Heimo Zobernig hat er die Unterstraßenbahn-Station Laurenzgasse neu gestaltet.

Sputnic

Studiogruber

STUDIOGRUBER widmet sich dem Potenzial von Raum, der Wirkung von Architektur, ihrer Struktur und Atmosphäre auf Menschen und Umwelt. Bei der Planung und Umsetzung der Projekte werden die ökologischen Verhältnisse, die kulturellen Codes sowie die lokalen sozialpolitischen Einflüsse berücksichtigt. STUDIOGRUBER verfügt über ein internationales Netz von Projektpartnerinnen und Projektpartnern.

STUDIOGRUBER

Verantwortlich für diese Seite:
Stadtentwicklung Wien
Kontaktformular