Ausstellung "gebaut 2018" - Begutachtungen der MA 19

Die Ausstellung "gebaut 2018" wurde am 5. Juni 2019 in der Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) eröffnet. Das Dezernat "Begutachtung" zeigt 27 qualitativ hochwertige architektonische Projekte, die im Jahr 2019 in Wien fertiggestellt wurden.

Ausgestellte Projekte

Wohnhausanlage - 3., Beatrixgasse 27

Straßenansicht auf ein siebengeschoßiges Eckhaus mit horizontalen Glaselementen

A.C.C. Ziviltechniker

Das Projekt befindet sich in einem der ältesten Straßenzüge des 3. Bezirks im Spannungsfeld zwischen den Gründerzeithäusern auf der einen Straßenseite der Beatrixgasse und den bauplatzseitig gelegenen Bürobauten der 1950er und 1960er Jahre. Ein dynamisches, fließendes Fassadenbild soll die Anonymität des Wohnbaus brechen.


Supermarkt - 13., Wlassakstraße 3

Straßenansicht auf eingeschoßigen weißen Baukörper in abgerundeter Form und Gebäudeabschluss aus Glaselementen

ArchitekturConsult

Der Baukörper des neuen Spar-Marktes folgt der dreieckigen Grundstücksform. Der Eingang liegt leicht erhöht am abgerundeten Spitz und ist durch den konzerntypischen roten Portalrahmen gestaltet. An der leicht abfallenden Jagdschlossgasse wird aus dem massiven, weiß verputzten Baukörper eine Loggia für die Zugangsrampe eingeschnitten.


Wohnhausanlage - 21., Donaufelderstraße 115

Seitenansicht auf weißen Baukörper mit Lochfassade und kubischen Elementen am Dachgeschoß

Atelier4architects

Die Wohnhausanlage bezieht die Nachbarschaft an der Donaufelder Straße mit ein und schafft Vernetzungen zum umgebenden Wald- und Wiesengürtel. Ein zentraler Weg dient als Verbindung zu den Wohnungen und Freiraum-Bereichen. Dieser Bereich läuft unter dem zentralen Baukörper durch und wird in dieser überdachten und wettergeschützten Zone zum Jugendspielplatz.


Wohnhausanlage - 23., Engelshofengasse 6; Matthias-Hau-Gasse 7

Ansicht auf siebengeschoßiges Gebäude mit geschwungenen, horizontalen Balkongeländern

Berger+Parkkinen Architekten und Christoph Lechner und Partner

Das Wohnprojekt "Der Rosenhügel" liegt auf dem ehemaligen Areal der Rosenhügel-Filmstudios am Rande des 13. Wiener Bezirks Hietzing. Es umfasst 7 Gebäude mit 204 frei finanzierten Eigentumswohnungen. Die offene Fläche des Geländes erzeugt fließende Freiräume.


Wohnhausanlage - 22., Arakawastraße 9, 10, 11; Bonsaigasse 6

Ansicht auf zwei achtgeschoßige, weiße Baukörper mit punktuellen länglichen  Balkonen

Blaich+Delugan Architekten

Den einzelnen Baukörpern sind je nach Lage und Beschaffenheit bestimmte Schwerpunkte des Wohnens (Junges Wohnen, Familien oder Senioren) zugeordnet. Als Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Zielgruppen und Wohnformen dient im 3. Obergeschoss das durchgängige "Generationenband" als Verbindung. Die gemeinschaftlichen Einrichtungen und Freiflächen sind an diesem angeordnet und für alle Bewohnerinnen und Bewohner leicht erreichbar.


Wohnhausanlage - 14., Leyserstraße 2

Straßenansicht auf siebengeschoßiges, ockerfarbenes Gebäude mit horizontalen Balkonen in unterschiedlicher Farbabstufung

BWM Architekten

Das Terrassenhaus mit 80 Wohnungen auf 6 Stockwerken besticht durch einen Blick auf die Gloriette und seine gute Anbindung. Das Gebäude reagiert auf die Hanglage mit unterschiedlichen, ineinander verschachtelten Bauelementen.


Wohnhaus - Dachausbau - 9., Sechsschimmelgasse 6-8

Eckansicht auf das oberste Geschoß eines weißen Hauses mit Dachaufbau aus goldenen Elementen

chociwski Architekten

Auf ein 5-geschossiges Gründerzeithaus wurde ein 2-geschossiger Dachgeschoss-Ausbau aufgesetzt. Im möglichen Dachumriss wurden insgesamt 5 Dachgeschoss-Wohnungen realisiert, wovon 4 Dachgeschoss-Wohnungen als Maisonetten ausgeführt wurden.


Wohnhausanlage - 10., Sissy-Löwinger-Weg 7

Seitenansicht auf siebengeschoßige graue Fassade mit kubischen Aussparungen, vertikalen Fenstern und horizontalen Balkonen

Feld72

Das Haus verdeutlicht seine städtebaulich prominente Lage am Helmut-Zilk-Park durch einen Hochpunkt an der Ecke. Der Vorplatz ist eine barrierefreie Begegnungszone und führt mit der "Kid's Stage" eines Tanzstudios die Erdgeschoss- und Stadtnutzung zusammen.


Wohnhausanlage - 21., Pragerstraße 38; O'Brien-Gasse 58-60; Am Nordwestbahnhof 3

Eckansicht auf sechsgeschoßiges Gebäude mit heller Fassade und holzverkleideten Loggien

Freimüller Söllinger Architektur

Die Wohnhausanlage wurde gemeinsam mit StudioVlayStreeruwitz geplant. Richtung Osten beziehungsweise Richtung A22 ist ein breiter Baukörper angeordnet. Davor befinden sich einzelne freistehende Häuser, die an Gartensiedlungen erinnern. Dies ermöglicht eine Vielfalt an Wohntypen.


Wohnhausanlage - 3., Fred-Zinnemann-Platz

Straßenansicht auf achtgeschoßiges Gebäude mit punktuellen kubischen, ockerfarbigen Balkonen und hölzernen Verkleidungselementen

Ganahl Ifsits Architekten

Das Projekt besteht aus 4 Einzelbaukörpern, die über eine flächige, eingeschossige Bebauung im Erdgeschoss verbunden sind. Die räumlichen Abstände zwischen den Baukörpern gewährleisten, dass sowohl die bestehenden Wohnhäuser entlang des Rennwegs als auch die Wohnungen des Projekts mit ausreichend Licht und Luft versorgt werden.


Wohnprojekt - Sanierung und Neubau - 12., Boërgasse 7

Seitenansicht auf kubischen, ebenerdirgen Baukörper, davor steht ein gelbes Fahrrad

gaupenraub+/-

VinziDorf Wien ist ein niederschwelliges, unbefristetes Wohnangebot für langzeitobdachlose Männer. Um dem Rückzugsbedürfnis der Bewohner zu entsprechen, wurde eine dorfartige Struktur nach dem Vorbild des Grazer VinziDorfs gebaut. 16 Wohnmodule in Holzbauweise sind am Rand des Obstgartens eines ehemaligen Exerzitienhauses in Hetzendorf in lockerer Aufstellung zwischen den alten Bäumen platziert.


Wohnhausanlage - 11., Sellingergasse 3

Seitenansicht auf dreigeschoßigen, weißen Baukörper mit vertikalen unregelmäßigen Fenstern und dunkler Erdgeschoßzone

GC Architektur

Der Bauplatz liegt am nördlichen Rand von Kaiserebersdorf. Die Liegenschaft ist an den beiden Straßenfronten in etwa 25 Meter breit und erstreckt sich über 120 Meter Länge von der Sellingergasse bis zur Mühlsangergasse. Fast alle der 41 frei finanzierten Wohnungen orientieren sich zu einem gemeinsamen, intimen Hof.


Wohnhausanlage - 21., Anton-Schall-Gasse 5

Seitenansicht auf dreigeschoßiges Gebäude, eine Seite mit aufgesetzten Balkonkuben, das Erdgeschoß mit Lochelementen

Hermann & Valentiny

Die neue Wohnanlage ist inselartig in das Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel entlang des Marchfeldkanales eingebettet. Die einzelnen Baukörper sind zueinander versetzt, wodurch überschaubare private Teilbereiche entstehen.


Wohnhaus - 23., Gregorygasse 10B

Detailansicht auf zueinander versetzte Balkone mit Glaselementen und geschlossenen Seitenwänden

Hillinger Mayrhofer

Bei diesem Projekt wurden 9 freistehende, würfelförmige Wohnbauten in einem durchgehenden, parkartigen Grünraum angeordnet; vom Straßenlärm geschützt durch Neubauten entlang der Breitenfurter Straße. Durch ein großes, lamellenbedecktes Glasoberlicht fällt Tageslicht ins Innere des Gebäudes.


Einfamilienhaus - Zu- und Umbau - 23., Walther von der Vogelweide Gasse 7

Straßenansicht auf zweigeschoßigen Baukörper; Erdgeschoß mit weißem Putz und Holzfenstern, Obergeschoß mit Holzverkleidung

Illichmann Architecture

Das Gebäude wurde in den 1950er Jahren als kompaktes kleines Siedlungshaus gebaut. Im Zuge der Sanierung wurde die gesamte Erschließung des Gebäudes mit einem Zubau im Norden gelöst. Das gesamte Obergeschoss wurde abgetragen und als Holzbau mit Stahlrahmen neu errichtet.


Wohnhaus - 11., Herbortgasse 35; Braunhubergasse 24A

Schrägansicht auf siebengeschoßige Fassade mit  horizonal durchlaufenden Metallbänder mit gerundeten Ecken

Architekt Martin Kohlbauer

Zur Schaffung kostengünstiger Wohnungen entstand auf dem Platz der ehemaligen Ventilwerke ein neues Quartier. Die beiden Punkthäuser zeichnen sich durch zentral gelegene gestapelte 2- bis 3-geschossige ErschließungsFoyers aus. Spezifisch sind die gerundeten Ecken samt partiell umlaufenden Balkonen.


Wohnhaus - Dachausbau - 20., Gaussplatz

Straßenansicht auf die zwei obersten Geschoße eines weißen Gründerzeithauses mit dunklem mittig gesetzten Dachaufbau

Mack4Arch

Auf dem bestehenden Gebäude wurde der Dachboden durch einen Dachgeschossausbau auf 2 Ebenen ersetzt sowie das Gebäude saniert. Die extrabreite symmetrische Gaube an der Straßenseite betont die zentrale Lage des Gebäudes am kreisförmigen Platz sowie im Häuserblock.


Wohnhaus - 11., Lorystraße 97

Detailansicht auf Balkone, die vertikal mit Holzelementen gestaltet sind

p.good

Auf einem ruhigen, grünen Grundstück im Hinterland der Simmeringer Hauptstraße wurden 2 geförderte Wohnhäuser errichtet. Das stärkste Erkennungsmerkmal der Häuser sind ihre Loggien und Balkone: Unbehandelte Lärchenlatten, die mit der Zeit vergrauen, verwandeln vorgehängte Balkonplatten zum charakteristischen Gestaltungselement.


Wohnhaus - 14., Reizenpfenniggasse 1

Seitenansicht auf viergeschoßigen kubischen Baukörper mit braun verputzter Fassade und versetzten Fenstern

pool Architektur

Der kreuzförmige Gebäudegrundriss berücksichtigt den vorhandenen Baumbestand an den Baufeldecken. Pro Ebene sind um ein Stiegenhaus jeweils vier 3-Zimmerwohnungen angeordnet. Das Stiegenhaus liegt innen und ist von oben belichtet. Die Einheiten sind so ausgebildet, dass Sichtkonflikte zwischen den Wohnungen vermieden werden und aus jeder Wohnung Ausblicke in 3 Himmelsrichtungen möglich sind.


Wohnhaus - Dachausbau - 9., Julius-Tandler Platz 4

Straßenansicht auf die zwei obersten Geschoße eines weißen Gründerzeithaus mit Eckturm und Kuppel

Schuberth und Schuberth mit Architekt Gutmann

Das Gründerzeithaus gleich neben dem Franz-Josefs-Bahnhof gelegen wurde gesamtsaniert und das Dachgeschoß ausgebaut. 6 Maisonetten und eine Turmwohnung wurden als Mietwohnungen errichtet. Im Erdgeschoss wurden die Geschäfts- und Funktionsräume neu organisiert und das Foyer und die Zugangsportale neu gestaltet.


Wohnhaus - 21., Pragerstraße 38; O'Brien-Gasse 58-60; Am Nordwestbahnhof 3

Seitenansicht auf einen mehrgeschoßigen Baukörper mit kubischen Balkonen und Gestaltungselementen aus Sichtbeton

StudioVlayStreeruwitz

Die Wohnhausanlage wurde gemeinsam mit dem Büro Freimüller Söllinger Architektur geplant. Richtung Osten und Richtung A22 ist ein breiter Baukörper angeordnet. Davor befinden sich einzelne freistehende Häuser, die an Gartensiedlungen erinnern. Dies ermöglicht eine Vielfalt an Wohntypen.


Wohnhaus - 21., Gaswerkstraße

Seitenansicht auf gelben, sechsgeschoßigen Baukörper mit linear angeordneten kubischen Balkonen in Beton mit Stabgeländer

Superblock

Das Wohnbauprojekt "Unter den Linden" bildet, angrenzend an das Heeresspital, den Eingang in das neue Siedlungsgebiet im 21. Bezirk. Die Anlage wurde als annähernd dreieckiger, 5-geschossiger Baukörper mit 79 Wohneinheiten (davon 37 SMART-Wohnungen) entwickelt, in dessen Mitte sich ein großzügiges verglastes Atrium befindet.


Wohnhaus - 22., Stavangergasse 3-5

Detailansicht auf horizontal und zueinander versetzt angeordnete Balkone mit vertikalen, goldfarbigen Seitenwänden

trans_city

Die 4 Baukörper sind L-förmig und bilden eine Reihenfolge an grünen Höfen, in denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner begegnen und austauschen können. Im Erdgeschoss sind ein Gemeinschaftscafé, ein Kinderspielraum und ein Waschsalon vorgesehen, die allesamt das Zusammenleben der Generationen fördern.


Wohnhaus - Dachausbau und Sanierung - 15., Braunhirschengasse 7

Frontalansicht auf die oberen drei Geschoße eines Gründerzeithauses mit zwei zurückgeneigten Dachaufbauten

Trimmel Wall Architekten

Das Gründerzeitgebäude wurde saniert und um einen Dachgeschoßausbau und einen Neubau im Hof erweitert. Die sanierungsbedürftige Straßenfassade mit profilierten Gesimsen, Fensterverdachungen sowie geometrischen und floralen Gestaltungselementen wurde aufwendig restauriert. Die historischen Kastenfenster wurden mit einer zeitgemäßen Wärmeschutzverglasung aufgewertet.

Hochhaus - Umbau und Sanierung - 10., Triester Straße 64; Wienerbergstraße 1

Frontalansicht auf zwölfgeschoßiges Gebäude mit gebänderter Fassade auf dreigeschoßigem Sockel und symmetrischen Auskragungen links und rechts

Josef Weichenberger architects + partner

Das Philips-Haus ist Architektur-Ikone der 1960er Jahre von Karl Schwanzer und als signifikanter Orientierungspunkt an der Südeinfahrt im architektonischen Gedächtnis der Stadt verankert. Das Gebäude wurde in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt umgeplant und die innovative Bauweise in zeitgemäße Wohnformen übersetzt. Entstanden ist ein "Vertical Village" mit 135 Serviced Apartments, Supermärkten, Gastronomie, einer Loft und einem Fitnesscenter.


Wohnhaus - Sanierung - 23., Hilde-Spiel-Gasse 2-4

Eckansicht auf sechs Geschoße zueinander versetzter, geschichteter Balkonplatten  mit Stabgeländer

Josef Weichenberger architects + partner

Das Gesamtprojekt besteht aus 2 Bauteilen mit insgesamt 160 Wohnungen. Der östliche Bauteil mit 102 Einheiten gliedert sich in 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen. Alle Wohnungen wurden mit flexiblen Grundrissen ausgestaltet. Entlang der Fröhlichgasse liegen 7 Townhouses - 2-geschossige, reihenhausartige Wohnungen mit Garten.


Wohnhaus - Sanierung - 9., Krotenthallergasse 10

Ausschnitt auf zwei Geschoße eines Gründerzeithauses mit heller Fassade und Ornament

Architektin Monika Zacherl

Das Gebäude wurde von Architekt Leopold Fuchs in der späten Gründerzeit 1905 gebaut. Die Fassade des Wohnhauses Krotenthallergasse war im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombentreffer eines Gebäudes gegenüber beschädigt worden. Im Zuge der Sanierung wurde die alte Fassadenzonierung und damit die ursprünglichen Proportionen wiederhergestellt. Ornamentzitate aus der erhaltenen Ansichtszeichnung erinnern an die Geschichte des Hauses.

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